Herzlich Willkommen bei Hochsensibel-Test.de

Erlebst Du Dich als besonders sensibel und empfindsam?  Suchst Du eine Antwort auf die Fragen, wie stark Deine Sensibilität ausgeprägt ist und ob Du vielleicht hochsensibel bist? Hier auf der Seite „Hochsensibel Test“ wird beleuchtet, welche Eigenschaften, Fähigkeiten und Merkmale für eine Hochsensibilität sprechen könnten. Weiter unten findest Du außerdem einen Test.

Aus dieser Seite ist das Buch „Schon immer anders – Hochsensible Leben*“ entstanden. Menschen, die sich als hochsensibel erleben, kommen darin zu Wort. Sie erzählen von ihren Erfahrungen. Vielleicht findest Du Dich in einem der dort geschilderten Lebenswege wieder?

Manchmal sind die Wege bis zur „Erkenntnis“ lang und steinig. Des öfteren wird die Frage gestellt, ob ein Coaching hilfreich sein könnte. Diese Frage mündete in der Idee zum Buch „Mein HSP-Coach – Hochsensibel Leben*„. 26 Experten schreiben darin zu ihren Herzensthemen. In dem Buch findest Du praktische Anregungen für Deine Herausforderungen mit der Hochsensibilität.

Was ist Hochsensibilität?

Hochsensible Menschen nehmen Reize stärker wahr als der Durchschnitt der Bevölkerung und verarbeiten sie in besonderer Weise. Hochsensibilität kann sich auf alle Sinne beziehen. Neben intensiverem, ungefiltertem Hören, Sehen, Riechen, Schmecken oder taktilem Erleben ist oft auch die stärkere Ausprägung beim Empfang von Stimmungen möglich. Auch die eigenen Empfindungen hochsensibler Menschen sind manchmal in besonderer Weise ausgebildet. Dies kann etwa das Erleben von Liebe und Trauer sowie Kunst oder Musik betreffen. Zudem beschreiben hochsensible Personen etwa einen überdurchschnittlichen Sinn für Gerechtigkeit, ein hohes Bedürfnis nach Harmonie oder eine besondere Schmerzempfindlichkeit.

hochsensibilität

In der Literatur und im Internet finden sich Schätzungen darüber, wie viele hochsensible Menschen es gibt. Sie weichen geringfügig voneinander ab. Demnach sind etwa 15 bis 20 Prozent der Bevölkerung hochsensibel. Ob ein Mensch nun weniger sensibel, „normal“ sensibel oder hochsensibel ist, kann ohne intensive Auseinandersetzung mit der Person nicht belastbar beantwortet werden.

Du findest neben dem Begriff der „Hochsensibilität“ auch die Bezeichnung „Hochsensitivität“. Mitunter wird der Begriff „Hochsensitivität“ schlicht als die richtigere Übersetzung des englischen „High Sensitivity“ betrachtet. Dem folgend sei nur diese Bezeichnung zu verwenden. Es gibt jedoch auch Autoren und Coaches, die mit den verschiedenen Begriffen inhaltliche Unterschiede abgrenzen. Verkürzt dargestellt, soll demnach unter Hochsensibilität die feinere Ausprägung der fünf körperlichen Sinne zu verstehen sein (Sehen, Hören, Schmecken, Riechen, Fühlen). Ein hochsensitiver Mensch verfügt darüber hinaus über einen sechsten oder siebten Sinn. Dies kann sich in besonderer Empathie oder in Ahnungen und Visionen ausdrücken. Trifft man diese Unterscheidung, stellt man fest, dass Hochsensibilität und Hochsensitivität oftmals gemeinsam auftreten. Auf dieser Internetseite wird der Lesbarkeit halber ganz überwiegend der Begriff der „Hochsensibilität“ verwendet.

Vor- und Nachteile der besonderen Sensibilität:

Die Umwelt mit all ihren verschiedenen Reizen sowie die eigenen Empfindungen sehr intensiv wahrnehmen zu können, ist eine außergewöhnliche Gabe. Es ist etwas besonderes, sensibel zu sein. Aufgrund fehlender bzw. spezieller Wahrnehmungsfilter haben hochsensible Menschen „mehr“ vom Leben. Zugleich ist es naheliegend, dass diese besondere Gabe nicht immer in einen oft hektischen und lauten Alltag passt. Selbst weniger sensible Menschen fühlen sich heute oftmals einer übergroßen Menge von Reizen ausgesetzt, die eine angemessene Verarbeitung all der Eindrücke erschwert. „Reizüberflutung“ ist vermutlich fast allen Menschen ein Begriff. Hier können beispielhaft Stress auf der Arbeit, im Straßenverkehr oder die Herausforderungen einer permanenten medialen Berieselung durch unzählige Bildschirme um uns herum genannt werden. All das kostet Kraft, Energie und zehrt an der inneren Ruhe und Ausgeglichenheit.

Bei hochsensiblen Menschen können die intensivere Reizwahrnehmung und -verarbeitung dazu führen, dass besonders belastende Situationen von ihnen gemieden werden. Dies hat möglicherweise Einfluss auf das soziale Umfeld und kann zu introvertiertem, schüchtern wirkendem Verhalten führen oder in Ängsten münden. Der Verwirklichung dieser negativen Folgen können sie jedoch begegnen. Vieles hängt von den Bewältigungsstrategien des sensiblen Menschen ab. Oftmals gelingt es über die Jahre, einen Umgang mit den energieraubenden und belastenden Situationen des Alltags zu finden, ohne sich dabei aus dem gesellschaftlichen Leben zurückzuziehen. Einige HSP berichten davon, dass es ihnen geglückt ist, aus ihrer vermeintlichen Schwäche eine Stärke zu machen. Ihre Sensibilität zeichnet sie aus. Hochsensibilität bietet jedenfalls die Chance, als besonders empathischer Gesprächspartner beruflich und privat geschätzt zu werden.

Hochsensibilität-Sensibel

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Sensibel oder hochsensibel? Ein Test:

In Büchern und im Internet findest Du verschiedene Tests zur Frage „Bin ich hochsensibel?“ Für den unten stehenden Test wurden die verschiedenen Fragen und Antworten unterschiedlicher Verfasser betrachtet, zusammengeführt und mit eigenen Erfahrungen abgeglichen. Nach Art einer Meta-Analyse wurden die folgenden Fragen als mögliche Hinweisgeber auf eine Hochsensibilität herausgearbeitet. Beachte dabei bitte, dass ein solcher online Test nicht den Anspruch haben kann, wissenschaftlich belastbare Aussagen zu treffen. Der Test kann eine erste Annäherung an die Frage sein, ob Du überdurchschnittlich sensibel bist oder nicht. Alles weitere müsste sich durch individuelle Betrachtung der eigenen Person und losgelöst von den Verallgemeinerungen eines solchen Tests ergeben.

Der Test: 30 Aussagen – 120 Punkte

Der Test beinhaltet 30 Aussagen.  Bitte notiere für die Aussage

trifft gar nicht zu:     1 Punkt
trifft eher nicht zu:   2 Punkte
trifft eher zu:             3 Punkte
trifft voll zu:               4 Punkte

Am Ende des Tests zur Sensibilität zähle bitte die Punkte zusammen. Die Auswertung zum Test folgt im Anschluss.

1.   Ich bin ungern an Orten mit Hektik und großer Lautstärke.
2.   Ich reagiere empfindlich auf grelles Licht.
3.   Wenn mich Kleidung einengt, fühle ich mich schnell unwohl.
4.   Ich reagiere stark auf Koffein.
5.   Ich habe einen feinen Geschmacks- und/oder Geruchssinn.
6.   Bestimmte Konsistenzen von Essen mag ich nicht.
7.   Ich fühle mich von Ärzten unverstanden.
8.   Ich bin motorisch unruhig und ständig in Bewegung.
9.   Neue, unbekannte Situationen beunruhigen mich.
10. Der Umgang mit Menschen, insbesondere in Gruppen, kostet mich oft viel Energie.
11. Im Gespräch mit Menschen spüre ich schnell, wenn ihr Gesagtes mit ihren Gefühlen nicht übereinstimmt.
12. Stimmungen anderer nehme ich nicht nur eindeutig wahr, sie beeinflussen mich oftmals.
13. Ich schwanke in meinen eigenen Stimmungen stark.
14. Häufig bin ich gerne allein.
15. Ich habe eine hohe Schmerzempfindlichkeit.
16. Ich habe viel Phantasie und hänge oft Träumen nach.
17. Meine Familie und Freunde verstehen mich oft nicht.
18. Ich habe einen stark ausgeprägten Gerechtigkeitssinn.
19. Ich bin sehr gewissenhaft und/oder akribisch.
20. Ich bin sehr kreativ.
21. Ich habe einen besonderen Zugang zur Natur, Musik oder Kunst.
22. Mit Lügen kann ich sehr schlecht umgehen.
23. Ich bin tendenziell zu gutgläubig.
24. Ich fühle mich oft für Geschehnisse verantwortlich.
25. Ich fühle mich Situationen oft hilflos ausgeliefert.
26. Ich kann mir Gesprochenes und/oder Wahrnehmungen über einen sehr langen Zeitraum merken.
27. Ich habe schon einmal daran gedacht, hochbegabt zu sein.
28. Ich habe schon einmal daran gedacht, an ADHS erkrankt zu sein.
29. Ich kann das Denken nicht „abstellen“, oftmals jagen ganze Gedankenketten durch meinen Kopf.
30. Mehrere gleichzeitig zu erledigende Aufgaben sind für mich eine Herausforderung.

Bitte zähle nun Deine Punkte zusammen. Wähle Deinen Punkte-Bereich und klicke auf den Button:

Wie viele Punkte hast Du erreicht?

  • 30-45 (1%, 3.433 Stimmen)
  • 46-66 (8%, 18.674 Stimmen)
  • 67-95 (62%, 152.354 Stimmen)
  • 96-120 (28%, 69.445 Stimmen)

Teilnehmer: 242.708

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hochsensibilität buch sensibel

Hochsensibel-Test Auswertung

30-45 Punkte:

Du bist mit großer Wahrscheinlichkeit nicht hochsensibel. Umso schöner ist es, dass Du Dir die Zeit für den Test genommen hast. Du hast damit Dein Interesse am Thema Hochsensibilität bekundet und einen Einblick erhalten, welche Facetten des Lebens ein hochsensibler Mensch anders erfährt. Schon dies ist für ein verständnisvolles Miteinander und Respektieren der unterschiedlichen Bedürfnisse förderlich. Im Umgang mit hochsensiblen Verwandten, Freunden oder Deinem Partner hast Du nun vielleicht eine Idee für die individuellen Talente, Fähigkeiten und Belastungsgrenzen. Möchtest Du an Deinem „Gespür“ arbeiten? Diese Seite geht der Frage nach, ob man Empathie lernen kann.

46-66 Punkte:

Du hast einige Fragen im Test als eher oder sogar voll zutreffend beantwortet. Überwiegend hast Du sie jedoch für Dich verneint. Es spricht einiges dafür, dass Du nicht hochsensibel bist. Dies ist allerdings nur ein erster Anhalt. Reflektiere Deine eigenen Wahrnehmungen und Empfindungen. Möglicherweise bist Du eine einfühlsame Person, die hin und wieder ihre reizarmen Auszeiten braucht, nicht aber die besondere Achtsamkeit eines hochsensiblen Menschen.

67-95 Punkte:

Du bist mit einiger Wahrscheinlichkeit ein hochsensibler Mensch. Verschiedene wiederkehrende Merkmale hochsensibler Personen hast Du für Dich bejaht. Das innere Erleben und die Empfindungen stellst Du dabei nicht auf allen Ebenen gleichermaßen reizintensiv fest. Das ist nicht ungewöhnlich. Deine Sensibilität ist in einigen Bereichen stärker ausgeprägt als in anderen. Umso wichtiger ist die Kenntnis Deiner individuellen Fähigkeiten, Talente aber auch Belastungsgrenzen. In diesem Buch* findest Du viele Berichte anderer Hochsensibler, die Dir eine Hilfe dabei sein können, Deine eigenen Empfindungen besser einschätzen zu können. Achte auf Dich und Deine Bedürfnisse, setze im Hinblick auf Reize gezielt Grenzen.

96-120 Punkte:

Es ist sehr wahrscheinlich, dass Du ein hochsensibler Mensch bist. Deine Sensibilität beschränkt sich nicht auf einzelne Bereiche, Du nimmst vielfältige Reize intensiver wahr und ihre Verarbeitung ist auf mehreren Gebieten eine besondere. Vielleicht liegt für Dich eine große Herausforderung darin, in Deiner Sensibiltät eine gute Balance zwischen Deinen Talenten, Empfindungen und Belastbarkeitsgrenzen zu finden? Du bist mit Deiner Hochsensibilität nicht allein. Hast Du eine Sehnsucht danach, endlich verstanden zu werden? Dann wird Dir das Buch Schon immer anders* mit vielen Impulsen und Berichten von hochsensiblen Menschen helfen.

Besonders sensibel – und nun?

Ein online Test kann nur ein erster Schritt sein. Hast Du mit dem Test Deine Vermutung bestärkt, dass Du eine hochsensible Person bist? Dann liegt vermutlich die vertiefende Auseinandersetzung mit dem Thema Hochsensibilität nahe. Die Internetrecherche ersetzt das Lesen eines guten Buches leider nicht. Es gibt viele verschiedene Bücher zum Thema. Suchst Du Alltags-Beschreibungen von hochsensiblen Menschen, möchtest Du ein tieferes Verständnis des Phänomens erhalten, ist das Buch Schon immer anders* eine besondere Empfehlung. In diesem Buch kommen hochsensible Menschen mit ihren Geschichten selbst zu Wort. Das Buch ist aus der Gemeinschaft dieser Internetseite entstanden. Inspiration für die Bewältigung konkreter Fragestellungen rund um das Thema Hochsensibilität gibt Dir das Coaching-Buch*.

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Fühlst Du Dich auch „Schon immer anders“ ?

Schon immer anders - Buch„Ich habe alle Tests gemacht, die ich finden konnte. Alle.“
Hochsensible beschreiben wie sie sich und ihr „Anderssein“ erkannten und erleb(t)en.

„Ich hätte weinen können, so erlöst war ich. Ich bin ja völlig normal!“
Sie lassen den Leser teilhaben an ihrem Alltag und ihrem Umgang mit der Hochsensibiltät.

„Die Welt wird nicht so, wie ich sie brauche.“
„Ich möchte nicht tauschen, denn es ist eine Gabe.“
„Lehne Dich an Deine Grenzen und sie werden sich weiten.“

Viele hochsensible Personen eint das Gefühl „anders“ zu sein. In diesem Buch* kommen sie zu Wort.

„Es war ein Genuss das Buch zu lesen. Die Erleichterung zu spüren, dass man nicht komisch, kompliziert und schwierig ist, dass es vielen anderen Menschen in gewissen Situationen ähnlich ergeht, war ein Geschenk! Ich befinde mich zur Zeit noch ein wenig im „Umbruch“, Dein Buch macht mir Mut weiter in die richtige Richtung zu gehen. Es hat mir die Augen geöffnet, wie ich unvermeidbare Alltagssituationen erträglicher gestalten kann und mich in meiner Entscheidung bestärkt, mich von Menschen zu distanzieren, die mir nicht gut tun. Endlich mal kein wissenschaftlicher, theoretischer Ratgeber… absolut empfehlenswert!!“

Andrea (aus der Facebook-Gruppe „Hochsensibilität“)

850 comments

  1. Joysnmäusn says:

    Ich bin hier gelandet weil ich mich allein gefühlt habe, hatte schlechte Laune und hab mich gefragt was mit mir los ist, es kommt mir so vor als wollen viele Menschen mich fertig machen bzw schlecht machen/ schlechte Gefühle in mir auslösen. Ich bekomme viel unausgesprochenes mit, worüber andere vielleicht nicht nachdenken, zb wenn die eigenen Themen in einem Gespräch schnell fertig erzählt sind und ihnen eher wenig Aufmerksamkeit gegeben wird(nichts nachgefragt wird, manchmal bekomme ich Nicht mal eine Antwort, manchmal wird mir aus eigenen Erfahrungen erzählt, manchmal will man mir Sachen belehren die gar nicht so passend zu dem Thema waren etc.). Jedoch nehme ich den Problemen des anderen an, und da gebe ich mir Mühe höflich und Verständnisvoll zu sein und über lösungen nachzudenken bzw sich mit dem anderen Lösungen zu überlegen. Bei vielen Menschen habe ich das Gefühl sie sind mir missgünstig eingestellt und legens drauf an mir komische Gefühle zu bereiten oder nur etwas von mir wollen und mich eben nicht als fühlenden, wertvollen, intelligenten Menschen sehen…
    Ist das vlt so weil ich hochsensibel bin oder doch abhängige Tendenzen habe? Und frage ich mich manchmal, ob ich mir das einbilde, ob das normal ist so zu denken bzw das so wahr zu nehmen oder ob ich mich schon sehr lange mit falschen menschen umgebe? Ob es Menschen gibt mit denen ich super klar komme, oder ob ich das Problem bin? Geht es vielleicht einem von euch auch so oder kann das einer verstehen?
    Mein Vertrauen ist schon extrem gebrochen und ich hoffe immer noch dass ich Leute bzw vlt auch nur einen treffe der zu mir und meinem Wesen passt, und zwar so gut dass man sich gegenseitig bereichern kann. Denn Männer wollten oft nur das eine, Frauen wollten mich oft dominieren in einer Freundschaft. Ich hab kaum noch Lust mich auf neue Menschen einzulassen, damit geht es mir aber schlecht da ich mich nach Verbundenheit und Liebe sehne. Die liebessehnsüchtige die sich in eine Höhle zurück zieht (beziehungsphobie). Die der Freundschaften so viel wert sind, die aber kaum Freunde hat und kaum Leute kennenlernt, aus Angst.
    Ich hab das Gefühl dass ich mich durch kämpfen muss um mein Glück zu erlangen, aber es wäre so schön mal aufmunternd Worte zu hören und wahre Akzeptanz und Interesse zu spüren. Grade wenns einem geht wie ein Häufchen elend… Das war eher eine Art selbsttherapie, jetzt geht’s mir schon besser weil ich das mal in Worte fassen konnte…

  2. Michael says:

    Hallo bin 55 Jahre alt seit Kindheit an Legastheniker und hochsensibel wobei ich noch festgestellt habe das meine empathischen Fähigkeiten auch sehr stark ausgeprägt sind.

    Ich finde wenn man hochsensibel ist hat mir das im Leben, mehr zu schaffen gemacht als die Legasthenie, man reagiert auf die Stimmung anderer Menschen empfindlicher.

    Nach meiner Schulzeit wollte ich unbedingt mit Pferden arbeiten und habe auch eine Stelle bekommen.
    Wenn ich so an die Zeit zurückdenke war das in meinem Arbeitsleben die schönste Zeit sie war unheimlich schlecht bezahlt aber mit Tieren zu arbeiten war für mich das schönste das Vertrauen der Tiere mir gegenüber konnte mir bis heute kein Mensch vergleichbar wiedergeben ich vermisse es sehr.

    Die Fähigkeit hochsensibel zu sein vielleicht auch noch die Legasthenie Dinge im Ganzen zu sehen hatten mir in diese Zeit genutzt manche Pferde waren von ihrer Vorgeschichte her sehr ängstlich und misstrauisch ließen kaum jemanden in ihre nähe, sehr wahrscheinlich wurden sie schlecht behandelt oder sie hatten schlechte Erfahrung mit Menschen gemacht.

    Damals war mir das noch nicht so bewusst das meine sensiblen und empathischen Fähigkeiten sehr nutzen würden.

    Ein besonderer Fall hatte mich damals stutzig gemacht da ich von 4 Pferdepfleger der jüngste war zudem kaum Erfahrung im Umgang mit Pferden, ich wollte den Beruf ja erstmal lernen.

    Eine Pferde Besitzerin kam zu mir sie hätte ein Problem und wollte mit mir über ihr Pferd reden sie hätte das Pferd gerade erst gekauft aber man könnte es nicht reiten geschweige sauber machen das Pferd lässt keinen an sich ran, ich sagte zu ihr sie solle es doch den erfahrenen Pferdepfleger in Obhut geben aber sie meinte die anderen Kollege hätten es schon probiert das Pferd bekam jedes mal Panik sobald man mur in die näher kann.

    Sie sagte,
    ich wäre für sie der letzte Versuch sonst würde sie das Pferd wieder verkaufen.

    Ich weiß heute nicht mehr warum ich damals zugesagt habe mich um das Pferd zu kümmern aber es hat mein Leben sehr stark beeinflusst und zum Positiven verändert.

    Ich werde die Situation wie ich mit dem Pferd umgegangen bin nur in groben Zügen schildern sonst müsste ich selber ein Buch
    schreiben.

    In der ersten Woche besuchte das Pferd vor der Box damit das Pferd meine Stimme kennenlernen mit sanfter und beruhigende Stimme Sprache ich mit dem Pferd damit es meine Stimme kennenlernen.

    In der Zeit machte ich mir Gedanken wie ich mit dem Pferd umgehen soll und was ihm so zu schaffen macht ich kam auf die Idee behandle das Pferd als wäre mir etwas Schlimmes passiert und wie ich mich fühlen würde.

    Ich hätte auch Panik an einer neuen Umgebung neue Menschen keiner den du kennst allein irgendwo zwischen anderen immer allein keiner den du trauen kannst das Ergebnis wäre auf lange Sicht Panik Misstrauen Rückzug, ich musste das Pferd davon überzeugen dass es mir Vertrauen kann.

    Um es kurz zu machen nach ca vier Wochen konnte die Besitzerin das Pferd reiten und ich konnte es ohne Probleme Pflegen.

    Ich hatte es geschafft ohne Erfahrung mit mit Pferden nur durch meine Sensibilität und Empathie konnte ich dem Pferd das Vertrauen in die Menschen wiedergeben.

    Seit damals hat dieses Ereignis mich positiv geprägt ich möchte es nicht missen.

    So ist es auch mit Menschen untereinander keiner weiß was der andere erlebt hat oder warum er so reagiert ob schlecht gelaunt oder schlechter Charakter egal man muss immer wissen ob man den anderen helfen kann oder ob man sich schützen sollte es ist ein schmaler Weg.

  3. J. says:

    Wenn sich hier 62% der Menschen für hochsensibel halten aber statistisch gesehen nur 15-20% der Menschen hochsensibel sind, dann kann hier was nicht stimmen..

    • Th says:

      @J
      Natürlich kann das stimmen! Da es sich hierbei nicht um einen Studientest mit wahllos ausgewählten Probanden handelt, sondern um einen Test, welcher nur von solchen Leuten gemacht wird, die gezielt danach suchen. Daher ist bei den Menschen, die ihn gemacht haben, ein Grundinteresse bzw. eigene Betroffenheit vorauszusetzen. Demnach kann auch ein Ergebnis von 62% nicht nur als logisch, sondern auch als absolut nachvollziehbar angesehen werden.^^
      LG

    • Burgi says:

      Ich glaube, dass ja gerade Menschen diesen Test machen, die sich mit dem Thema Hochsensibilität vermehrt auseinandersetzen. Daher finde ich die 62 % völlig normal!

    • Marcus says:

      Macht do total Sinn. Es werden vermutlich eher Menschen hier auf dieser Seite landen, die schon eine Ahnung von sich haben. Also nach Antworten suchen. Insofern scheint es eher ein Verdienst von google zu sein, dass sich hier viele Menschen selbst testen, die sich eben fragen, ob sie vielleicht hochsensibel sind.

    • Cleo says:

      Das liegt vermutlich daran, dass diesen Test nur Menschen machen, die bereits vermuten, hochsensibel zu sein. (Die 62% beziehen sich auf die Teilnehmenden, nicht auf die gesamte Menschheit)

    • Sabrina Eckart says:

      Naja, jemand, der sich nicht für hochsensibel hält, würde den Test wahrscheinlich gar nicht machen.
      Wir sprechen hier von völlig anderen 100%.

    • L. says:

      Naja, die 15-20% beziehen sich auf die Gesamtbevölkerung und die 62% auf den Teil der Bevölkerung, der an diesem Test teilnimmt. Letztere sind wahrscheinlich tendenziell auch eher überdurchschnittlich sensible Menschen…

      😉

    • M says:

      Ich denke Mal dass die meisten, die diesen Test machen, herausfinden wollen, ob sie hochsensibel sind, weil sie schon eine Vermutung in die Richtung haben und sich auch zuvor mit dem Thema beschäftigt haben. Ich würde ja vermutlich nicht nach so einem Test suchen, wenn ich nicht das Gefühl habe, dass ich hochsensibel sein könnte. Natürlich ist es dann häufiger so, dass die Personen (laut dem Testergebnis) hochsensibel sind.

    • M. Wolf says:

      Nur Leute die anderen Menschen weh tun wollen, schreiben solche Kommentare, logisches Denken würde einen da zur Lösung führen.
      Es gibt eine logische Erklärung, die meisten die nicht sensibel sind, machen den Test einfach nicht

      Eins kann ich Dir versichern, Du bist garantiert nicht HSP und wirst es auch nie sein.

    • Elena A. says:

      Das Ergebnis hat vermutlich damit zu tun, dass Menschen, die über das Thema nachdenken, Rat im Internet suchen und auf diese Seite stoßen. Von daher handelt es sich nicht um eine zufällige Stichprobe, die repräsentativ für die Bevölkerung ist.

    • Stephanie Bosqui says:

      Diesen Test machen wahrscheinlich nur Menschen, die glauben sie wären Hochsensibel. „Normalos“ haben keinen Anlaß diesen Test zu machen.

    • Elvira says:

      Nein, das kann sehr wohl stimmen, da ja nur diejenigen den Test machen, die schon den Verdacht haben hochsensibel zu sein. Die Gesamtbevölkerung macht den Test ja nicht. Also kein repräsentativer Querschnitt.

    • Saskia says:

      Naja, es rufen ja vermutlich nur Menschen diese Seite auf, die davon ausgehen vielleicht hochsensibel zu sein. Wenn man damit nichts am Hut hat, macht man ja nicht so einen Test

    • El. says:

      Sorry aber ist das dein Ernst? Ich meine man müsste doch eigentlich wissen das es mehr Menschen auf der welt gibt als 238.122 tausend. Die Prozentzahl bezieht sich also nicht auf all die Leute die hier so rumlaufen auf unserer Erde sondern nur auf 238.122 tausend die wohl offiziell oder wie auch immer diesen Test gemacht haben.
      Tut mir leid aber das musste ich los werden✌

    • Emilia says:

      100% ich
      Empfinde genau so. Ich kann Filme sehen wo Menschen sterben, aber wenn es Tiere sind heule ich Rotz und Wasser.

    • Claudia says:

      kenn ich. Hab mich schon seit langem merkwürdig gehalten. Da ich dachte, nur ich bin so. Fühle mich zu sensibel. Das gefällt mir auch nicht. Ich spüre Schmerz von anderen. Ich finde es schrecklich, wie unsensibel andere mit Tieren und Menschen umgehen. Ich könnte heulen, wenn ich höre, dass Ameisen mit Backpulver getötet werden, Spinnen eingesaugt etc. werden. Warum kann man nicht einfach mit den weltlichen Kreaturen besser umgehen? Ich stülpe ein Glas drüber und gut ist es. Nach draußen und in die Freiheit.

  4. Hanna says:

    Ich verstehe nicht, warum so viele Menschen so viel über krieg lästern, dass selbe jedoch mit Tieren, und mit der Natur abziehen.

    Ob jetzt ein Tier, oder ein Mensch stirbt, ist für mich gleich wertend. Wenn ich ein schweinetransporter sehe, könnte das vom schmerz her, genauso gut rin Menschemtransporter sein. Es ist eine nur grausam.

    Woran, misst man den wert? Was ist überhaupt wert? Gibr es das? Geht man laut den Messungen des menschens, wäre auch geld was wert. Oder liegt es an der Intelligenz, die angeblich minderwädtiger ist? Sind behinderte Menschen denn auch weniger Wert? Sind tiere überhaupt minderwärtiger, oder unterschätzt man sie stark?
    Ausserdem empfinde ich menschen nicht als intelligent. Tiere als minderwärtiger sehen, über krieg reden und nicht merken, dass man das mit tieren doch auch macht.mit 70 milliarden toten landtieren JÄHRLICH! zum anderen werden meere ausgefischt, wenn Menschen so weiter machen, wird es in den nächsten zwanzig jahren, KEIN LEBEN MEHR IM MEER GEBEN, wenn menschen so weiter machen. Wie schlecjt Menschen mit tieren und Natur sind. (mal davon angesehen sterben an eisch konsum straflich oder auch unschuldig viele viele Menschen). Aber alles. Isg Wertvoll. JEDES einzelne. Leben.
    Ich sag ja nicht, dass Menschen nix Wert sind. Menschenleid ist auch nicht so toll, aber mein fokus, meine Natur, ist eben darauf angelegt, schon seit meiner Kindheit, Tieren zu helfen, denn ich saß schon als zehn Jährige im Bett, und habe geweint, weil man viel scheisse gehört hat. Ich konnte zu Tieren, zu Katzen etc (ich schaff mir übrigens bald ein Hausschweinchen an, ein kleines Minischweinchen) immer mehr bezug aufbauen, als zu Menschen. In der Schule wurde ich ausgegrenzt, geärgert, es ging nur um Aufgaben, aber ich wurde nicht war genommen, nicht verstanden, UND ICH WURDE VON MENSCHEN NICHT GESEHEN. ABER VON TIEREN IMMER.
    Tiere haben, genauso wie Menschen, auch eine Meinung, eine Erfahrung zu allem, sie können nur nicht reden.
    Ich persönlich finde, das unterdrücken der Meere mit leben, das unterdrücken der Tiere, dass unterdrücken der Natur, (und auch das unterdrücken von Mitmenschen, es fängt hier im Deutschland an) einfach nicht intelligent, sondern das gleicht einem Tier, oder ist eher drunter. Tiere leben nicht nur nach Instinkten, dass ist nicht war, und wir Menschen sind nicht Tiere mit Verstand, wir haben kaum verstand.
    Das Tiere weniger Wert sind als Menschen, dass ist WEDER PASSEND, NOCH WAR!

    Ich weiß, je weniger menschen es gibt, ne besser für die natur, und die Tiere, und umso weniger Tiere werden gequält. Tiere werden so stark unterdrückt in dieser Gesellschaft. Die werden nicht war genommen, ob wohl sie es verdient haben.
    Ich höre kein radio und seh mir keine Nachrichten an, nur aus dem grund.
    Mich macht sowas regelmäßig aggressiv, wie selbstsüchtig und kalt menschen sind. Ich wünsche mir oft, das menschen das, was sie anderen antun, zurück bekommen.

    SO, ICH BIN FERTIG. UND WILL KEIN WIEDERSPRUCH MEHR HÖREN.

    • Th says:

      @Hanna

      Liebe Hanna,
      ich finde jedes deiner Worte ist wahr. Du hast mir direkt aus der Seele gesprochen. Die Menschen sind dumm und es tut weh, aber man kann sie nicht (so schnell) ändern. Daher ist es wichtig dass man bei sich selbst anfängt. Ich z.B. bin seit ich 9 bin Flexitarier, mit 13 wurde ich dann Vegetarier und mit 17 schließlich Veganer. Ich habe gelernt, dass man mehr erreicht, wenn man den „anderen“ ein gutes Vorbild ist, statt ein guter Prediger. Und ja, es ist schwer! Wenn man diese Bilder sieht (z.B. in der Doku „Dominion“ -> sollte jeder Fleischesser gesehen haben!) und dieses Leid und diese Angst spürt… und dann beim Abendessen stopft sich die Familie mit Hack, Wurst, Braten, Steak o.ä. voll… wie oft ich schon gleichzeitig kotzen weinen und diese Idioten anschreien wollte…
      Niemand mit einem Fünkchen Verantwortung sollte seinen Kindern (Kuh-)Milch, Fleisch, Fisch oder Eier geben! Es ist einfach so!
      Rüdiger Dahlke, China Study, und und und.
      Es ist schwer als Hochsensible(r), aber ich bin froh darüber einer zu sein! Denn mit jedem von uns gibt es auch einen vernünftigen Menschen mehr.

      Übrigens: Fürs Workout habe ich ein tolles Tanktop, auf dem steht: „Vegane, bescause the strong protect the weak!“ – die Blicke, wenn ich mir die 10-Kilo Gewichte auf die Hantel schiebe sind unbezahlbar 🙂

      Bleib stark! Wir sind nicht alleine!
      LG
      Thomas

  5. Hanna says:

    Ich habe so riesen großes Glück, wenigstens als Mensch geboren zu sein.
    Ich hätte genauso gut ein schwein in der Käfighaltung (mehr will ich nicht sagen) werden können.
    Ich habe so so Glück, und kein recht mich über mein leben zu beklagen.
    Ich han einfach so Glück ein Menscj zu sein und moch frei bewegen zu können.

  6. Hanna says:

    Ein Mensch sagt ein Menschenleben ist Wertvoller als ein Huhnleben.

    Ein Huhn sagt ein Huhnleben ist Wertvoller als ein Menschenleben.

    Und so sind die Meinungen sehr unterschiedlich.

  7. Bella says:

    Menschen sind nicht besser als Tiere. Eine Tierseele kann man sehr wohl mit einer Menschenseele vergleichen, weil Tiere viel fühlen und empfinden.
    Eine Tierseele ist so gar besser.
    Ich würde sofort wollen das die Tier Quälerei aufhört, wenn ich könnte…

  8. Diana Stabla says:

    Ich bin 45 Jahre alt. Es fällt mir sehr schwer, mich vom Leid anderer abzugrenzen. Ich bin Grundschullehrerin aus Leidenschaft, jedoch nicht zufrieden mit dem Bildungssystem, weil ich darunter leide, wieviel Potenzial der Kinder einfach nicht beachtet wird. Wenn Kinder Probleme haben, löse ich die meist gut, nehme sie aber noch sehr lange mit nach Hause. Ich bin in einer Gruppe von Urlaubern unterwegs, die sehr gern Rad- oder im Winter Skifahren. Zusätzlich zu meiner Höhenangst (wir fahren gern nach Österreich) kommt hier aber noch meine Vorsicht und Angst vor Geschwindigkeiten, so dass ich weder beim Rad- noch beim Skifahren dabei sein kann. Ich kam mir immer vor wie der sprichwörtliche Angsthase, konnte aber nur sehr wenig dagegen tun. Habe ich mich endlich dazu durchgerungen, an den Aktivitäten der anderen teilzunehmen, konnte ich meist die ganze Nacht vorher nicht schlafen. Vor ein paar Tagen endlich stieß ich durch Zufall auf HSP. Ich erkenne mich zu 100% darin wieder. Jetzt, wo ich weiß, was ich bin, kann ich vielleicht lernen, mich selbst wieder zu mögen.

    • Franzi says:

      Wichtig ist das du dich zu 100% so annehmen kannst und so Leben kannst wie es für dich stimmt.
      Ich habe mich über all die Jahre mich angepasst, weil ich dachte ich will normal sein wie die anderen. Die Folge davon Angstzustände und Depression. Jetzt habe ich auf meinen eigenen Weg zurück gefunden und bin Glücklich ich zu sein.

    • Claudia says:

      wow, das könnte ich geschrieben haben. Meine Angst vor Geschwindigkeiten. Das Problem , alles mit nach Hause zu nehmen. Ich bin Erzieherin aus Leidenschaft. Kann und darf mich aber nicht so einbringen und die Bedürfnisse der Kinder umsetzen, wie ich möchte. Klare Macht-Strukturen. Das belastet mich unglaublich. Schön find ich, dass ich hier doch mit meiner so sensiblen Art nicht allein bin. Ich dachte immer, dass ich so geworden bin, liegt an meinen traumatischen Erlebnissen in meiner Kindheit. Aber vielleicht ja doch nicht. Schön, dass auch andere so empfinden. Bin ja doch nicht allein.

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