Herzlich Willkommen bei Hochsensibel-Test.de

Erlebst Du Dich als besonders sensibel und empfindsam?  Suchst Du eine Antwort auf die Fragen, wie stark Deine Sensibilität ausgeprägt ist und ob Du vielleicht hochsensibel bist? Hier auf der Seite „Hochsensibel Test“ wird beleuchtet, welche Eigenschaften, Fähigkeiten und Merkmale für eine Hochsensibilität sprechen könnten. Weiter unten findest Du außerdem einen Test.

Aus dieser Seite ist das Buch „Schon immer anders – Hochsensible Leben*“ entstanden. Menschen, die sich als hochsensibel erleben, kommen darin zu Wort. Sie erzählen von ihren Erfahrungen. Vielleicht findest Du Dich in einem der dort geschilderten Lebenswege wieder?

Manchmal sind die Wege bis zur „Erkenntnis“ lang und steinig. Des öfteren wird die Frage gestellt, ob ein Coaching hilfreich sein könnte. Diese Frage mündete in der Idee zum Buch „Mein HSP-Coach – Hochsensibel Leben*„. 26 Experten schreiben darin zu ihren Herzensthemen. In dem Buch findest Du praktische Anregungen für Deine Herausforderungen mit der Hochsensibilität.

Was ist Hochsensibilität?

Hochsensible Menschen nehmen Reize stärker wahr als der Durchschnitt der Bevölkerung und verarbeiten sie in besonderer Weise. Hochsensibilität kann sich auf alle Sinne beziehen. Neben intensiverem, ungefiltertem Hören, Sehen, Riechen, Schmecken oder taktilem Erleben ist oft auch die stärkere Ausprägung beim Empfang von Stimmungen möglich. Auch die eigenen Empfindungen hochsensibler Menschen sind manchmal in besonderer Weise ausgebildet. Dies kann etwa das Erleben von Liebe und Trauer sowie Kunst oder Musik betreffen. Zudem beschreiben hochsensible Personen etwa einen überdurchschnittlichen Sinn für Gerechtigkeit, ein hohes Bedürfnis nach Harmonie oder eine besondere Schmerzempfindlichkeit.

hochsensibilität

In der Literatur und im Internet finden sich Schätzungen darüber, wie viele hochsensible Menschen es gibt. Sie weichen geringfügig voneinander ab. Demnach sind etwa 15 bis 20 Prozent der Bevölkerung hochsensibel. Ob ein Mensch nun weniger sensibel, „normal“ sensibel oder hochsensibel ist, kann ohne intensive Auseinandersetzung mit der Person nicht belastbar beantwortet werden.

Du findest neben dem Begriff der „Hochsensibilität“ auch die Bezeichnung „Hochsensitivität“. Mitunter wird der Begriff „Hochsensitivität“ schlicht als die richtigere Übersetzung des englischen „High Sensitivity“ betrachtet. Dem folgend sei nur diese Bezeichnung zu verwenden. Es gibt jedoch auch Autoren und Coaches, die mit den verschiedenen Begriffen inhaltliche Unterschiede abgrenzen. Verkürzt dargestellt, soll demnach unter Hochsensibilität die feinere Ausprägung der fünf körperlichen Sinne zu verstehen sein (Sehen, Hören, Schmecken, Riechen, Fühlen). Ein hochsensitiver Mensch verfügt darüber hinaus über einen sechsten oder siebten Sinn. Dies kann sich in besonderer Empathie oder in Ahnungen und Visionen ausdrücken. Trifft man diese Unterscheidung, stellt man fest, dass Hochsensibilität und Hochsensitivität oftmals gemeinsam auftreten. Auf dieser Internetseite wird der Lesbarkeit halber ganz überwiegend der Begriff der „Hochsensibilität“ verwendet.

Vor- und Nachteile der besonderen Sensibilität:

Die Umwelt mit all ihren verschiedenen Reizen sowie die eigenen Empfindungen sehr intensiv wahrnehmen zu können, ist eine außergewöhnliche Gabe. Es ist etwas besonderes, sensibel zu sein. Aufgrund fehlender bzw. spezieller Wahrnehmungsfilter haben hochsensible Menschen „mehr“ vom Leben. Zugleich ist es naheliegend, dass diese besondere Gabe nicht immer in einen oft hektischen und lauten Alltag passt. Selbst weniger sensible Menschen fühlen sich heute oftmals einer übergroßen Menge von Reizen ausgesetzt, die eine angemessene Verarbeitung all der Eindrücke erschwert. „Reizüberflutung“ ist vermutlich fast allen Menschen ein Begriff. Hier können beispielhaft Stress auf der Arbeit, im Straßenverkehr oder die Herausforderungen einer permanenten medialen Berieselung durch unzählige Bildschirme um uns herum genannt werden. All das kostet Kraft, Energie und zehrt an der inneren Ruhe und Ausgeglichenheit.

Bei hochsensiblen Menschen können die intensivere Reizwahrnehmung und -verarbeitung dazu führen, dass besonders belastende Situationen von ihnen gemieden werden. Dies hat möglicherweise Einfluss auf das soziale Umfeld und kann zu introvertiertem, schüchtern wirkendem Verhalten führen oder in Ängsten münden. Der Verwirklichung dieser negativen Folgen können sie jedoch begegnen. Vieles hängt von den Bewältigungsstrategien des sensiblen Menschen ab. Oftmals gelingt es über die Jahre, einen Umgang mit den energieraubenden und belastenden Situationen des Alltags zu finden, ohne sich dabei aus dem gesellschaftlichen Leben zurückzuziehen. Einige HSP berichten davon, dass es ihnen geglückt ist, aus ihrer vermeintlichen Schwäche eine Stärke zu machen. Ihre Sensibilität zeichnet sie aus. Hochsensibilität bietet jedenfalls die Chance, als besonders empathischer Gesprächspartner beruflich und privat geschätzt zu werden.

Hochsensibilität-Sensibel

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Sensibel oder hochsensibel? Ein Test:

In Büchern und im Internet findest Du verschiedene Tests zur Frage „Bin ich hochsensibel?“ Für den unten stehenden Test wurden die verschiedenen Fragen und Antworten unterschiedlicher Verfasser betrachtet, zusammengeführt und mit eigenen Erfahrungen abgeglichen. Nach Art einer Meta-Analyse wurden die folgenden Fragen als mögliche Hinweisgeber auf eine Hochsensibilität herausgearbeitet. Beachte dabei bitte, dass ein solcher online Test nicht den Anspruch haben kann, wissenschaftlich belastbare Aussagen zu treffen. Der Test kann eine erste Annäherung an die Frage sein, ob Du überdurchschnittlich sensibel bist oder nicht. Alles weitere müsste sich durch individuelle Betrachtung der eigenen Person und losgelöst von den Verallgemeinerungen eines solchen Tests ergeben.

Der Test: 30 Aussagen – 120 Punkte

Der Test beinhaltet 30 Aussagen.  Bitte notiere für die Aussage

trifft gar nicht zu:     1 Punkt
trifft eher nicht zu:   2 Punkte
trifft eher zu:             3 Punkte
trifft voll zu:               4 Punkte

Am Ende des Tests zur Sensibilität zähle bitte die Punkte zusammen. Die Auswertung zum Test folgt im Anschluss.

1.   Ich bin ungern an Orten mit Hektik und großer Lautstärke.
2.   Ich reagiere empfindlich auf grelles Licht.
3.   Wenn mich Kleidung einengt, fühle ich mich schnell unwohl.
4.   Ich reagiere stark auf Koffein.
5.   Ich habe einen feinen Geschmacks- und/oder Geruchssinn.
6.   Bestimmte Konsistenzen von Essen mag ich nicht.
7.   Ich fühle mich von Ärzten unverstanden.
8.   Ich bin motorisch unruhig und ständig in Bewegung.
9.   Neue, unbekannte Situationen beunruhigen mich.
10. Der Umgang mit Menschen, insbesondere in Gruppen, kostet mich oft viel Energie.
11. Im Gespräch mit Menschen spüre ich schnell, wenn ihr Gesagtes mit ihren Gefühlen nicht übereinstimmt.
12. Stimmungen anderer nehme ich nicht nur eindeutig wahr, sie beeinflussen mich oftmals.
13. Ich schwanke in meinen eigenen Stimmungen stark.
14. Häufig bin ich gerne allein.
15. Ich habe eine hohe Schmerzempfindlichkeit.
16. Ich habe viel Phantasie und hänge oft Träumen nach.
17. Meine Familie und Freunde verstehen mich oft nicht.
18. Ich habe einen stark ausgeprägten Gerechtigkeitssinn.
19. Ich bin sehr gewissenhaft und/oder akribisch.
20. Ich bin sehr kreativ.
21. Ich habe einen besonderen Zugang zur Natur, Musik oder Kunst.
22. Mit Lügen kann ich sehr schlecht umgehen.
23. Ich bin tendenziell zu gutgläubig.
24. Ich fühle mich oft für Geschehnisse verantwortlich.
25. Ich fühle mich Situationen oft hilflos ausgeliefert.
26. Ich kann mir Gesprochenes und/oder Wahrnehmungen über einen sehr langen Zeitraum merken.
27. Ich habe schon einmal daran gedacht, hochbegabt zu sein.
28. Ich habe schon einmal daran gedacht, an ADHS erkrankt zu sein.
29. Ich kann das Denken nicht „abstellen“, oftmals jagen ganze Gedankenketten durch meinen Kopf.
30. Mehrere gleichzeitig zu erledigende Aufgaben sind für mich eine Herausforderung.

Bitte zähle nun Deine Punkte zusammen. Wähle Deinen Punkte-Bereich und klicke auf den Button:

Wie viele Punkte hast Du erreicht?

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hochsensibilität buch sensibel

Hochsensibel-Test Auswertung

30-45 Punkte:

Du bist mit großer Wahrscheinlichkeit nicht hochsensibel. Umso schöner ist es, dass Du Dir die Zeit für den Test genommen hast. Du hast damit Dein Interesse am Thema Hochsensibilität bekundet und einen Einblick erhalten, welche Facetten des Lebens ein hochsensibler Mensch anders erfährt. Schon dies ist für ein verständnisvolles Miteinander und Respektieren der unterschiedlichen Bedürfnisse förderlich. Im Umgang mit hochsensiblen Verwandten, Freunden oder Deinem Partner hast Du nun vielleicht eine Idee für die individuellen Talente, Fähigkeiten und Belastungsgrenzen. Möchtest Du an Deinem „Gespür“ arbeiten? Diese Seite geht der Frage nach, ob man Empathie lernen kann.

46-66 Punkte:

Du hast einige Fragen im Test als eher oder sogar voll zutreffend beantwortet. Überwiegend hast Du sie jedoch für Dich verneint. Es spricht einiges dafür, dass Du nicht hochsensibel bist. Dies ist allerdings nur ein erster Anhalt. Reflektiere Deine eigenen Wahrnehmungen und Empfindungen. Möglicherweise bist Du eine einfühlsame Person, die hin und wieder ihre reizarmen Auszeiten braucht, nicht aber die besondere Achtsamkeit eines hochsensiblen Menschen.

67-95 Punkte:

Du bist mit einiger Wahrscheinlichkeit ein hochsensibler Mensch. Verschiedene wiederkehrende Merkmale hochsensibler Personen hast Du für Dich bejaht. Das innere Erleben und die Empfindungen stellst Du dabei nicht auf allen Ebenen gleichermaßen reizintensiv fest. Das ist nicht ungewöhnlich. Deine Sensibilität ist in einigen Bereichen stärker ausgeprägt als in anderen. Umso wichtiger ist die Kenntnis Deiner individuellen Fähigkeiten, Talente aber auch Belastungsgrenzen. In diesem Buch* findest Du viele Berichte anderer Hochsensibler, die Dir eine Hilfe dabei sein können, Deine eigenen Empfindungen besser einschätzen zu können. Achte auf Dich und Deine Bedürfnisse, setze im Hinblick auf Reize gezielt Grenzen.

96-120 Punkte:

Es ist sehr wahrscheinlich, dass Du ein hochsensibler Mensch bist. Deine Sensibilität beschränkt sich nicht auf einzelne Bereiche, Du nimmst vielfältige Reize intensiver wahr und ihre Verarbeitung ist auf mehreren Gebieten eine besondere. Vielleicht liegt für Dich eine große Herausforderung darin, in Deiner Sensibiltät eine gute Balance zwischen Deinen Talenten, Empfindungen und Belastbarkeitsgrenzen zu finden? Du bist mit Deiner Hochsensibilität nicht allein. Hast Du eine Sehnsucht danach, endlich verstanden zu werden? Dann wird Dir das Buch Schon immer anders* mit vielen Impulsen und Berichten von hochsensiblen Menschen helfen.

Besonders sensibel – und nun?

Ein online Test kann nur ein erster Schritt sein. Hast Du mit dem Test Deine Vermutung bestärkt, dass Du eine hochsensible Person bist? Dann liegt vermutlich die vertiefende Auseinandersetzung mit dem Thema Hochsensibilität nahe. Die Internetrecherche ersetzt das Lesen eines guten Buches leider nicht. Es gibt viele verschiedene Bücher zum Thema. Suchst Du Alltags-Beschreibungen von hochsensiblen Menschen, möchtest Du ein tieferes Verständnis des Phänomens erhalten, ist das Buch Schon immer anders* eine besondere Empfehlung. In diesem Buch kommen hochsensible Menschen mit ihren Geschichten selbst zu Wort. Das Buch ist aus der Gemeinschaft dieser Internetseite entstanden. Inspiration für die Bewältigung konkreter Fragestellungen rund um das Thema Hochsensibilität gibt Dir das Coaching-Buch*.

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Fühlst Du Dich auch „Schon immer anders“ ?

Schon immer anders - Buch„Ich habe alle Tests gemacht, die ich finden konnte. Alle.“
Hochsensible beschreiben wie sie sich und ihr „Anderssein“ erkannten und erleb(t)en.

„Ich hätte weinen können, so erlöst war ich. Ich bin ja völlig normal!“
Sie lassen den Leser teilhaben an ihrem Alltag und ihrem Umgang mit der Hochsensibiltät.

„Die Welt wird nicht so, wie ich sie brauche.“
„Ich möchte nicht tauschen, denn es ist eine Gabe.“
„Lehne Dich an Deine Grenzen und sie werden sich weiten.“

Viele hochsensible Personen eint das Gefühl „anders“ zu sein. In diesem Buch* kommen sie zu Wort.

„Es war ein Genuss das Buch zu lesen. Die Erleichterung zu spüren, dass man nicht komisch, kompliziert und schwierig ist, dass es vielen anderen Menschen in gewissen Situationen ähnlich ergeht, war ein Geschenk! Ich befinde mich zur Zeit noch ein wenig im „Umbruch“, Dein Buch macht mir Mut weiter in die richtige Richtung zu gehen. Es hat mir die Augen geöffnet, wie ich unvermeidbare Alltagssituationen erträglicher gestalten kann und mich in meiner Entscheidung bestärkt, mich von Menschen zu distanzieren, die mir nicht gut tun. Endlich mal kein wissenschaftlicher, theoretischer Ratgeber… absolut empfehlenswert!!“

Andrea (aus der Facebook-Gruppe „Hochsensibilität“)

679 comments

  1. Maria says:

    Ja. Ich belastet die Menschen mit meinen Themen, bin sehr undankbar für alles. Und hab kein Einfühlungsvermögen.
    Ich frag mich wieso oder warum ich so bin, ob es an meiner Art liegt die nicht richtig ist, oder so. Ich werd aber selbst nicht ernst genommen und unterschätzt/überschätzt, indem, wie ich bin. Ich finde das ich sehr zurück gezogen leb und nie mit jemanden reden tuh. So gar Weihnachten red ich nur mit einzelnen Personen, gar nicht richtig mit, zieh mich zurück, komme nie zu Wort, so bald ich eine Lücke find werd ich doch eh unterbrochen. Welche Themen denn? Ich Red mit niemand und bin nur für mich. Ja. Angeblich bin ich immer in Mittelpunkt, aber ich find, ich bin immer am Rande und allein. Ich habe das Gefühl er will mich erziehen. Klar. Und alles was ich sag wird ins lächerliche gezogen, seit Jahren. Ich kann nicht reden, weil es wird einfach nicht kapiert. Mir geht es nicht gut damit aber wenn es ein anderen nicht gut geht sag ich einfachmal nix, wegen diesen traumatischen Erinnerungen, und dann ist die dritte sauer und meint es ist so weil ich nix sage, es ist so und so. Ich bin sehr traurig und allein, oft hab ich Sehnsucht aber eigtl niemanden. Mir fältt kein Thema ein das ich erwähnt hab, nur das ich belächelt werd, weil ich mich doch immer nur zurück zieh. Ich weiß nicht warum ich so bin, warum man mich in jeglichen Sachen verurteilt und belächelt, die mir selbst super wichtig sind, aber es macht mich einfach so wahnsinnig… Ich hasse es einfach zu leben.. Ich hasse es zu unternehmen.. Aber ich Schotte mich jetzt einfach von Menschen ab weil sie mir nicht gut tun, und ich den ja auch nicht. Bin ich halt noch mehr allein. Was solls. Tschau.

    • Rike says:

      Hallo Maria,
      Ich kann dich sehr gut verstehen. Vieles erinnert mich an mich selbst.
      Auch Ich werde immer Über oder Unterschätzt und musste desshalb ständig alle 2-3 Jahre die Schule wechseln.
      Ich wurde aus der Normalen Grundschule raus geworfen und auf eine Lehrn Behinderten Grundschule gestekt. Weshalb ich dann nur die Wahl zwischen Behinderten Schule oder Hauptschule hatte. Das Gut an der Behinderten Grundschule, war das dort den Lehrern Auffiel das Ich geschlagen wurde. Aber leider hatten wir sehr wenig Englisch Unterricht, da die Lehrerin Langzeit Krank war, sodas wir nach dem 4 Schuljahr nur das Englische Alpharbet einigermaßen konnten.
      Auf der Hauptschule klappte alles ganz gut. Nur Englisch nicht. Deshalb schikte meine Mutter mich nach der 6 Klasse auf eine Waldorfschule. Weil sie hoffte, das ich dort besser gefördert werden würde. Auf der Waldorf Schule wurde ich dann massiv von einem Mitschüler Gemobbt. Er hat mich nicht nur Seelisch sondern auch Körperlich verletzt. Zur rechenschaft wurde er leider nicht gezogen, da er der Sohn einer Lehrerin dort war und man ihm mehr glaubte als mir. Ich war auf der Schule 3 Jahre lang und schwamm extrem mit den Leistungen, da es dort erst ab der 10 Klasse Noten gibt. Ich wusste die ganze zeit nicht wie ich stehe und zog mich immer mehr zurück. Vorallem Wenn meine Schwester mit einem Zeugniss nach hause kam. Ich bekam nur 1 mal im Jahr ein Zeugniss, das ähnlich das eines Erstklässers war. Also sätze wie „Sie hat sich bemüht“. Nach drei Jahren schlugen ich und meinene Mutter da bei den Lehrern auf den Tisch und verlangten Noten. Und da kammen Noten wie 3,4,5 und Englisch 5—. Die Klassenlehrerin, auch meine Deutschlerin war, meinte, das ich nicht mal den Haupschulabschluss schaffen würde. Die Euretmie Lehrerin gab meiner Mutter den Tipp mich auf eine Behinderten Waldorfschule zu schicken. Für Kinder mit Emotionalen und Lehrnbeeinderrungen. Wir erkundigten uns dort was für Abschlüsse ich dort machen kann. Man sagte uns alle seinen Möglich. Doch als ich dort als E-Kind aufgenommen war, kam es raus das ich nur den Haupschulabschluss Klasse 10 a oder b den kleineren von beiden machenn darf. Auch an dieser Schule wurde ich lange Gemobbt. Nach der 12 Klasse hatte ich dann endlich den Besten abschluss dort ergattert. Heute habe ich nur noch mit einigen dieser Klasse kontakt. Als Nästes machte ich eine 2 Jährige Ausbildung als Heilerziehungspflegehelfer. In der Schule und auf der Arbeit fühlte ich mich sehr wohl und anerkannt. Mein Selbstbewusstsein stieg an. Doch nach der Ausbildung versuchte ich den Pfleger auf einer anderen Schule und Arbeitsstelle.
      Diese sollete 3 Jahre dauern. Ich bin gerade im Zweiten Jahr, doch mein ganzes Selbstbewusstsein hat eine Mitarbeiterrin zerstört. Zwar ist diese jetzt schon seit 1 1/2 Jahren weg aber trotzdem fühle ich mich im Team nicht wohl. Dazu kommt das die Schule mir schon seit 1 1/2 Jahren sagt das ich die Prüfung nicht schaffen werde. Auch Scheint die Schule Gruppen arbeiten zu beforzugen. Was ich gar nicht kann und jedes mal wird es ein Disarsta. Mal gibt mir der Sport Lehrer in einer Gruppen leistung eine 4 werden den andern Gruppen Mitgliedern 2. Oder eine Gruppe teilt mir am Tag unserer Präsentation mit das sie mich aus der Gruppe geworfen haben mit der erlabnis des entsprechenden Lehrers.
      So das ist nur der Schulische Lebenslauf von mir. Privat könnte ich dir noch mehr erzählen.
      Allein bist du auf alle Fälle nicht.
      Liebe Grüße,
      Rike

    • Katharina says:

      Du sprichst mir aus der Seele, man glaubt mir nicht, wenn ich etwas festgestellt habe oder von etwas überzeugt bin. Ich mag es nicht, wie die Menschen auf mich bzw. mein gesagtes reagieren. Ich laufe oder sogar flüchte oft in die Einsamkeit. Ich bin mittlerweile so einsam und nur in meine Gedanken verstrickt, dass ich selbst das was die Gedanken ausgelöst hat vergesse und nur noch den Schmerz fühle. Am Ende schiebe ich es immer auf meine Ängst oder das ich nicht so wie die anderen sein will, dass diese Einsamkeit doch nicht so schlimm ist. Ich belese mich regelmäßig über die von mir selbst vermuteten Probleme. Oft gibt es mir Trost und Hoffnung und in dem Moment fühle ich besser, was mir dann meistens reicht und ich dann doch nichts mache um es zu verbessern oder nur wenig, zu wenig. Ich habe wenige Menschen die sich doch ab und zu um mich kümmern, was den Schmerz zwischendurch vergessen lässt. Aber in der Hektik des Alltags werde ich oft vergessen und ich fange an zu träumen, bis ich mich frage, wieso ich sie nicht verwirkliche. Das ist dann der Moment in dem ich emotional werde und wieder einmal weine. Ich suche dann immer viel Ruhe und noch mehr Einsamkeit, was in einer Endlosschleife endet. Tja. Ich hoffe das die Zeit es leichter macht.

  2. Agata says:

    Ich fühle mich nicht so Jung wie man das so denkt. Nur von emotionalen her, fühle ich mich ziemlich alt. Uhr alt. Über 100. Mindestens. Stein alt. Ich empfinde mich Gar nicht wie so eine junge Frau. Das find ich selber leider so schade…
    Ich bin so so traurig… Ich hab ein komisches Gefühl in mir. Ich weiß nicht was. Aber irgendwie bin ich durcheinander oder so. Als müsste was geklärt werden. Aber ich weiß nicht was. Es ist manchmal so viel. Und ich fühle mich so komisch…
    Bin so klein, und weiß das ich seelisch unglaubbat wirk. Es lässt mich auch nicht wirklich los. Macht mich auch wahnsinnig.

  3. Kikoyo says:

    Ich denke, es ist der Normalzustand des Menschen „hochsensibel“ zu sein. Wir sind Wesen, die nicht nur mit 5 Sinnen, sondern auch mit einem 6. Sinn ausgestattet sind, der bei den meisten Menschen heute eingestaubt ist. Hochsensibilität, Depressionen, Burnout, etc. sind neu entdeckte Diagnosen/Labels, die eigentlich zeigen, dass immer mehr Menschen an der heutigen Art zu arbeiten und zu leben kaputt gehen. Uns fehlt der lebendige Kontakt zur Natur, die Arbeit in Selbstständigkeit, die vertrauensvollen zwischenmenschlichen Kontakte. Es wird so getan, als ob mit den Menschen etwas nicht stimmt, „die sind halt zu weich, die werden krank“. Aber es sind die kranken Systeme, die das Problem sind und das wird jetzt alles aufgedeckt, u.a. durch die Menschen, die jetzt als hochsensibel gelten.

    • Roth says:

      Sali Kikoyo
      Bin nicht ganz gleicher Meinung, dass alle Menschen von Natur aus Hochsensiebel sind.
      Denn ich habe schon als Kind die Feststellung gemacht, dass einige Gspändli empfindlicher sind als andere.
      Mehr Fragen stellen, sensibler auf Ungerechtigkeiten und Gewalt reagieren.
      Die einen versuchen die Mädchen mit Iponiergehabe zu beeindrucken, andere versuchen zu verstehen wieso diese das tun.
      Die einen kämen nie auf die Idee sich an ein Klavier zu setzen, bei dem der Deckel geöffnet ist.
      Die anderen setzen sich irgendwann daran und eperimentieren selbstversunken was da für Töne rauskommen,
      wie sie die Tasten auf unterschiedlichste Weise anschlagen können, laut, leise, schnell oder stakkato, bald Melodien spielen.
      Wenn es für jemanden selbstverständlich ist, ohne Mühe, Leute nur anhand ihres Geruchs zu unterscheiden,
      können sie es nicht verstehen, dass die meisten anderen das nicht, oder nur bis zu einem gewissen Grad trainieren können.

      Wo ich aber absolut deiner Meinung bin, ja, unser System ist krank.
      Alles dreht sich immer schneller und die Leute hören sich nicht mehr zu.
      Egoismus und Narzissmus nehmen zu.

      Lieber Gruss, Franco

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