Herzlich Willkommen bei Hochsensibel-Test.de

Erlebst Du Dich als besonders sensibel und empfindsam?  Suchst Du eine Antwort auf die Fragen, wie stark Deine Sensibilität ausgeprägt ist und ob Du vielleicht hochsensibel bist? Hier auf der Seite „Hochsensibel Test“ wird beleuchtet, welche Eigenschaften, Fähigkeiten und Merkmale für eine Hochsensibilität sprechen könnten. Weiter unten findest Du außerdem einen Test.

Aus dieser Seite ist das Buch „Schon immer anders – Hochsensible Leben*“ entstanden. Menschen, die sich als hochsensibel erleben, kommen darin zu Wort. Sie erzählen von ihren Erfahrungen. Vielleicht findest Du Dich in einem der dort geschilderten Lebenswege wieder?

Manchmal sind die Wege bis zur „Erkenntnis“ lang und steinig. Des öfteren wird die Frage gestellt, ob ein Coaching hilfreich sein könnte. Diese Frage mündete in der Idee zum Buch „Mein HSP-Coach – Hochsensibel Leben*„. 26 Experten schreiben darin zu ihren Herzensthemen. In dem Buch findest Du praktische Anregungen für Deine Herausforderungen mit der Hochsensibilität.

Hast Du Kinder? Dann ist mein neues Projekt vielleicht interessant für Dich:

Was ist Hochsensibilität?

Hochsensible Menschen nehmen Reize stärker wahr als der Durchschnitt der Bevölkerung und verarbeiten sie in besonderer Weise. Hochsensibilität kann sich auf alle Sinne beziehen. Neben intensiverem, ungefiltertem Hören, Sehen, Riechen, Schmecken oder taktilem Erleben ist oft auch die stärkere Ausprägung beim Empfang von Stimmungen möglich. Auch die eigenen Empfindungen hochsensibler Menschen sind manchmal in besonderer Weise ausgebildet. Dies kann etwa das Erleben von Liebe und Trauer sowie Kunst oder Musik betreffen. Zudem beschreiben hochsensible Personen etwa einen überdurchschnittlichen Sinn für Gerechtigkeit, ein hohes Bedürfnis nach Harmonie oder eine besondere Schmerzempfindlichkeit.

hochsensibilität

In der Literatur und im Internet finden sich Schätzungen darüber, wie viele hochsensible Menschen es gibt. Sie weichen geringfügig voneinander ab. Demnach sind etwa 15 bis 20 Prozent der Bevölkerung hochsensibel. Ob ein Mensch nun weniger sensibel, „normal“ sensibel oder hochsensibel ist, kann ohne intensive Auseinandersetzung mit der Person nicht belastbar beantwortet werden.

Du findest neben dem Begriff der „Hochsensibilität“ auch die Bezeichnung „Hochsensitivität“. Mitunter wird der Begriff „Hochsensitivität“ schlicht als die richtigere Übersetzung des englischen „High Sensitivity“ betrachtet. Dem folgend sei nur diese Bezeichnung zu verwenden. Es gibt jedoch auch Autoren und Coaches, die mit den verschiedenen Begriffen inhaltliche Unterschiede abgrenzen. Verkürzt dargestellt, soll demnach unter Hochsensibilität die feinere Ausprägung der fünf körperlichen Sinne zu verstehen sein (Sehen, Hören, Schmecken, Riechen, Fühlen). Ein hochsensitiver Mensch verfügt darüber hinaus über einen sechsten oder siebten Sinn. Dies kann sich in besonderer Empathie oder in Ahnungen und Visionen ausdrücken. Trifft man diese Unterscheidung, stellt man fest, dass Hochsensibilität und Hochsensitivität oftmals gemeinsam auftreten. Auf dieser Internetseite wird der Lesbarkeit halber ganz überwiegend der Begriff der „Hochsensibilität“ verwendet.

Vor- und Nachteile der besonderen Sensibilität:

Die Umwelt mit all ihren verschiedenen Reizen sowie die eigenen Empfindungen sehr intensiv wahrnehmen zu können, ist eine außergewöhnliche Gabe. Es ist etwas besonderes, sensibel zu sein. Aufgrund fehlender bzw. spezieller Wahrnehmungsfilter haben hochsensible Menschen „mehr“ vom Leben. Zugleich ist es naheliegend, dass diese besondere Gabe nicht immer in einen oft hektischen und lauten Alltag passt. Selbst weniger sensible Menschen fühlen sich heute oftmals einer übergroßen Menge von Reizen ausgesetzt, die eine angemessene Verarbeitung all der Eindrücke erschwert. „Reizüberflutung“ ist vermutlich fast allen Menschen ein Begriff. Hier können beispielhaft Stress auf der Arbeit, im Straßenverkehr oder die Herausforderungen einer permanenten medialen Berieselung durch unzählige Bildschirme um uns herum genannt werden. All das kostet Kraft, Energie und zehrt an der inneren Ruhe und Ausgeglichenheit.

Bei hochsensiblen Menschen können die intensivere Reizwahrnehmung und -verarbeitung dazu führen, dass besonders belastende Situationen von ihnen gemieden werden. Dies hat möglicherweise Einfluss auf das soziale Umfeld und kann zu introvertiertem, schüchtern wirkendem Verhalten führen oder in Ängsten münden. Der Verwirklichung dieser negativen Folgen können sie jedoch begegnen. Vieles hängt von den Bewältigungsstrategien des sensiblen Menschen ab. Oftmals gelingt es über die Jahre, einen Umgang mit den energieraubenden und belastenden Situationen des Alltags zu finden, ohne sich dabei aus dem gesellschaftlichen Leben zurückzuziehen. Einige HSP berichten davon, dass es ihnen geglückt ist, aus ihrer vermeintlichen Schwäche eine Stärke zu machen. Ihre Sensibilität zeichnet sie aus. Hochsensibilität bietet jedenfalls die Chance, als besonders empathischer Gesprächspartner beruflich und privat geschätzt zu werden.

Hochsensibilität-Sensibel

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Sensibel oder hochsensibel? Ein Test:

In Büchern und im Internet findest Du verschiedene Tests zur Frage „Bin ich hochsensibel?“ Für den unten stehenden Test wurden die verschiedenen Fragen und Antworten unterschiedlicher Verfasser betrachtet, zusammengeführt und mit eigenen Erfahrungen abgeglichen. Nach Art einer Meta-Analyse wurden die folgenden Fragen als mögliche Hinweisgeber auf eine Hochsensibilität herausgearbeitet. Beachte dabei bitte, dass ein solcher online Test nicht den Anspruch haben kann, wissenschaftlich belastbare Aussagen zu treffen. Der Test kann eine erste Annäherung an die Frage sein, ob Du überdurchschnittlich sensibel bist oder nicht. Alles weitere müsste sich durch individuelle Betrachtung der eigenen Person und losgelöst von den Verallgemeinerungen eines solchen Tests ergeben.

Der Test: 30 Aussagen – 120 Punkte

Der Test beinhaltet 30 Aussagen.  Bitte notiere für die Aussage

trifft gar nicht zu:     1 Punkt
trifft eher nicht zu:   2 Punkte
trifft eher zu:             3 Punkte
trifft voll zu:               4 Punkte

Am Ende des Tests zur Sensibilität zähle bitte die Punkte zusammen. Die Auswertung zum Test folgt im Anschluss.

1.   Ich bin ungern an Orten mit Hektik und großer Lautstärke.
2.   Ich reagiere empfindlich auf grelles Licht.
3.   Wenn mich Kleidung einengt, fühle ich mich schnell unwohl.
4.   Ich reagiere stark auf Koffein.
5.   Ich habe einen feinen Geschmacks- und/oder Geruchssinn.
6.   Bestimmte Konsistenzen von Essen mag ich nicht.
7.   Ich fühle mich von Ärzten unverstanden.
8.   Ich bin motorisch unruhig und ständig in Bewegung.
9.   Neue, unbekannte Situationen beunruhigen mich.
10. Der Umgang mit Menschen, insbesondere in Gruppen, kostet mich oft viel Energie.
11. Im Gespräch mit Menschen spüre ich schnell, wenn ihr Gesagtes mit ihren Gefühlen nicht übereinstimmt.
12. Stimmungen anderer nehme ich nicht nur eindeutig wahr, sie beeinflussen mich oftmals.
13. Ich schwanke in meinen eigenen Stimmungen stark.
14. Häufig bin ich gerne allein.
15. Ich habe eine hohe Schmerzempfindlichkeit.
16. Ich habe viel Phantasie und hänge oft Träumen nach.
17. Meine Familie und Freunde verstehen mich oft nicht.
18. Ich habe einen stark ausgeprägten Gerechtigkeitssinn.
19. Ich bin sehr gewissenhaft und/oder akribisch.
20. Ich bin sehr kreativ.
21. Ich habe einen besonderen Zugang zur Natur, Musik oder Kunst.
22. Mit Lügen kann ich sehr schlecht umgehen.
23. Ich bin tendenziell zu gutgläubig.
24. Ich fühle mich oft für Geschehnisse verantwortlich.
25. Ich fühle mich Situationen oft hilflos ausgeliefert.
26. Ich kann mir Gesprochenes und/oder Wahrnehmungen über einen sehr langen Zeitraum merken.
27. Ich habe schon einmal daran gedacht, hochbegabt zu sein.
28. Ich habe schon einmal daran gedacht, an ADHS erkrankt zu sein.
29. Ich kann das Denken nicht „abstellen“, oftmals jagen ganze Gedankenketten durch meinen Kopf.
30. Mehrere gleichzeitig zu erledigende Aufgaben sind für mich eine Herausforderung.

Bitte zähle nun Deine Punkte zusammen. Wähle Deinen Punkte-Bereich und klicke auf den Button:

Wie viele Punkte hast Du erreicht?

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hochsensibilität buch sensibel

Hochsensibel-Test Auswertung

30-45 Punkte:

Du bist mit großer Wahrscheinlichkeit nicht hochsensibel. Umso schöner ist es, dass Du Dir die Zeit für den Test genommen hast. Du hast damit Dein Interesse am Thema Hochsensibilität bekundet und einen Einblick erhalten, welche Facetten des Lebens ein hochsensibler Mensch anders erfährt. Schon dies ist für ein verständnisvolles Miteinander und Respektieren der unterschiedlichen Bedürfnisse förderlich. Im Umgang mit hochsensiblen Verwandten, Freunden oder Deinem Partner hast Du nun vielleicht eine Idee für die individuellen Talente, Fähigkeiten und Belastungsgrenzen. Möchtest Du an Deinem „Gespür“ arbeiten? Diese Seite geht der Frage nach, ob man Empathie lernen kann.

46-66 Punkte:

Du hast einige Fragen im Test als eher oder sogar voll zutreffend beantwortet. Überwiegend hast Du sie jedoch für Dich verneint. Es spricht einiges dafür, dass Du nicht hochsensibel bist. Dies ist allerdings nur ein erster Anhalt. Reflektiere Deine eigenen Wahrnehmungen und Empfindungen. Möglicherweise bist Du eine einfühlsame Person, die hin und wieder ihre reizarmen Auszeiten braucht, nicht aber die besondere Achtsamkeit eines hochsensiblen Menschen.

67-95 Punkte:

Du bist mit einiger Wahrscheinlichkeit ein hochsensibler Mensch. Verschiedene wiederkehrende Merkmale hochsensibler Personen hast Du für Dich bejaht. Das innere Erleben und die Empfindungen stellst Du dabei nicht auf allen Ebenen gleichermaßen reizintensiv fest. Das ist nicht ungewöhnlich. Deine Sensibilität ist in einigen Bereichen stärker ausgeprägt als in anderen. Umso wichtiger ist die Kenntnis Deiner individuellen Fähigkeiten, Talente aber auch Belastungsgrenzen. In diesem Buch* findest Du viele Berichte anderer Hochsensibler, die Dir eine Hilfe dabei sein können, Deine eigenen Empfindungen besser einschätzen zu können. Achte auf Dich und Deine Bedürfnisse, setze im Hinblick auf Reize gezielt Grenzen.

96-120 Punkte:

Es ist sehr wahrscheinlich, dass Du ein hochsensibler Mensch bist. Deine Sensibilität beschränkt sich nicht auf einzelne Bereiche, Du nimmst vielfältige Reize intensiver wahr und ihre Verarbeitung ist auf mehreren Gebieten eine besondere. Vielleicht liegt für Dich eine große Herausforderung darin, in Deiner Sensibiltät eine gute Balance zwischen Deinen Talenten, Empfindungen und Belastbarkeitsgrenzen zu finden? Du bist mit Deiner Hochsensibilität nicht allein. Hast Du eine Sehnsucht danach, endlich verstanden zu werden? Dann wird Dir das Buch Schon immer anders* mit vielen Impulsen und Berichten von hochsensiblen Menschen helfen.

Besonders sensibel – und nun?

Ein online Test kann nur ein erster Schritt sein. Hast Du mit dem Test Deine Vermutung bestärkt, dass Du eine hochsensible Person bist? Dann liegt vermutlich die vertiefende Auseinandersetzung mit dem Thema Hochsensibilität nahe. Die Internetrecherche ersetzt das Lesen eines guten Buches leider nicht. Es gibt viele verschiedene Bücher zum Thema. Suchst Du Alltags-Beschreibungen von hochsensiblen Menschen, möchtest Du ein tieferes Verständnis des Phänomens erhalten, ist das Buch Schon immer anders* eine besondere Empfehlung. In diesem Buch kommen hochsensible Menschen mit ihren Geschichten selbst zu Wort. Das Buch ist aus der Gemeinschaft dieser Internetseite entstanden. Inspiration für die Bewältigung konkreter Fragestellungen rund um das Thema Hochsensibilität gibt Dir das Coaching-Buch*.

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Fühlst Du Dich auch „Schon immer anders“ ?

 

Schon immer anders - Buch„Ich habe alle Tests gemacht, die ich finden konnte. Alle.“
Hochsensible beschreiben wie sie sich und ihr „Anderssein“ erkannten und erleb(t)en.

„Ich hätte weinen können, so erlöst war ich. Ich bin ja völlig normal!“
Sie lassen den Leser teilhaben an ihrem Alltag und ihrem Umgang mit der Hochsensibiltät.

„Die Welt wird nicht so, wie ich sie brauche.“
„Ich möchte nicht tauschen, denn es ist eine Gabe.“
„Lehne Dich an Deine Grenzen und sie werden sich weiten.“

 

Viele hochsensible Personen eint das Gefühl „anders“ zu sein. In diesem Buch* kommen sie zu Wort.

 

 

„Es war ein Genuss das Buch zu lesen. Die Erleichterung zu spüren, dass man nicht komisch, kompliziert und schwierig ist, dass es vielen anderen Menschen in gewissen Situationen ähnlich ergeht, war ein Geschenk! Ich befinde mich zur Zeit noch ein wenig im „Umbruch“, Dein Buch macht mir Mut weiter in die richtige Richtung zu gehen. Es hat mir die Augen geöffnet, wie ich unvermeidbare Alltagssituationen erträglicher gestalten kann und mich in meiner Entscheidung bestärkt, mich von Menschen zu distanzieren, die mir nicht gut tun. Endlich mal kein wissenschaftlicher, theoretischer Ratgeber… absolut empfehlenswert!!“

Andrea (aus der Facebook-Gruppe „Hochsensibilität“)

541 comments

  1. Jacob says:

    Hey, ich brauche nun dringend Hilfe. Seid drei Jahren war ich mit meiner Freundin zusammen, jedoch war sie vor Punkt zwei Wochen umgezogen. Noch bevor sie umzog meinte Sie, dass sie eine Fernbeziehung nicht führen kann, und das es für uns besser sei, auseinander zu gehen. Das Verstand ich, jedoch machte mich dies, sie nicht mehr zu sehen, auch traurig. Sie lebt jetzt ganz wo anders, ich seh sie kaum, was mich eigentlich nicht stören würde – hätte ich doch nicht das ständige Gefühl, sie sei in irgendeiner Gefahr, aus der sie nicht raus kommt, hätte ich nicht ständig das Gefühl, zu ihr hin zu wollen, einfach nur, um zu sehen, ob es ihr gut geht. Und wenn nicht, wieso denke ich dann immer: ich muss alles, wirklich ALLES tun, um ihr zu helfen. Wieso kann ich nicht bei ihr so loslassen, wie sie schon längst bei mir los gelassen hat? Sie bedeutet mir sehr viel, und ob wohl sie kein Teil von mein Leben mehr ist, ist es mir wichtig, dass es ihr gut geht. Das macht mich zum Teil verrückt, zwar führe ich ein geregeltes Leben (Freunde treffen, arbeiten, Feierabend, noch mal raus gehen, Essen, schlafen) jedoch mache ich mir unterbewusst, was mir zum Teil auch bewusst wird, immer Sorgen um sie. Und ich kann es nicht abstellen, was ist, wenn ihr was passiert ist? Was ist, wenn ein Mörder kommt und versucht sie abzustechen? Es gab bei ihr schon viele Schockmomente, so viele, dass ein neuer Schockmoment zu jederzeit präsent sein kann, und das macht mir Angst … Aber warum kümmere ich mich so viel um Sie, es macht mich doch einfach nur kaputt. Warum ist es mir Wert wegen ihr zu leiden? Sie ist doch einfach nur so wie sie ist, und es war doch einfach nur so, wie es War. Warum kann ich nicht abschließen? Es geht doch immer so weiter und ich kann nie aufhören für sie was gutes tun zu wollen. Währe es nicht einfach besser ich geh mein Weg ohne ein Gedanken an sie zu verschwenden? Ich sollte weiter nacj vorne schauen, und mich um mein weiteres Leben kümmern.
    Das ist es doch echt nicht Wert, mein eigenes Leben schlimmer werden zu lassen blos wegen eines selbstlosem Mädchen! 😉

  2. Adam says:

    Zu mir: Ich bin männlich, 43, habe 96 Punkte im Test.
    Meine DSM-Diagnose: ADHS, Borderline, Hyperintelligenz, partielle PTBS

    Mir gefällt der Begriff „Hochsensibel“ nicht. Zudem erscheint mir das ganze Konzept viel zu simpel zu sein. Da werden großstädtische Überreiztheit (Lärm, Menschen) auf eine Ebene gestellt mit ratio-empathischen Verarbeitungsprozessen (Umgang mit Menschen kostet Energie). Es vermengt Aspekte von Hypersensorik mit Intelligenz, mit Empathie, mit ADHS, mit Autismus, mit Hochbegabung – kehrt alle unter einen Teppich, schreibt „Hochsensibel“ drauf und suggeriert in seiner Wirkung einen „Ich bin halt so und das ist gut so und wenn ich das Buch lese, sehe ich, dass ich nicht allein bin und dann geht es mir noch besser und dann sehe ich mich sogar als was Wertvolles an, vielleicht sogar wertvoller als andere!“ – Effekt. Es kratzt nur an der Oberfläche, unterschlägt zahllose Effekte – und genau das stört mich, ironischer Weise durch genau das, was es mir bescheinigt zu sein. Eben WEIL man sensitiver ist, fällt einem auch mehr auf – auch bei der Sache mit der Hypersensibilität selbst!

    Es fängt mit der Begrifflichkeit an:
    Sensibilität wird im allgemeinen Verständnis als etwas Negatives empfunden. „Sei mal nicht so weich!“. Dabei hat es mit Weichsein nichts zu tun, man läuft nicht durch die Gegend und weint herzzerreissend ob der Schönheit des blauen Himmels. Es hat etwas mit Aufnahme und Verarbeitung zu tun. Und mit noch etwas: Schwächerer oder fehlender Selektion, im Guten, wie im Schlechten. Wenn schon, sollte es also „Hyper-Sensorik“ oder „De-Selektion“ lauten.

    Jemand, der als solcher (hochsensibel) gilt, nimmt sowohl auf einer bewussten, als auch einer unterschwelligen Ebene eine Vielzahl von Reizen und Nuancen wahr. Das heißt nicht, dass er diese sofort benennen könnte, da Benennung / Artikulation ein kategorisierender Prozess des Sprachzentrums ist, eine Reflektion UND ein passendes Sprachrepertoire voraussetzt. Beides kann es geben, muss es aber nicht – die Sensorik als solche ist davon nicht tangiert. Man kann also viel empfinden und es dennoch nicht in die richtigen Worte kleiden können, weder für sich, noch für andere – oder genau dies tun können. Worte sind nicht die einzigen Ausdrucksmittel für das, was uns bewegt.

    Dennoch findet nicht nur die Wahrnehmung statt, sondern auch eine Verarbeitung samt kaskadierter Vernetzung. Das bedeutet, dass man Muster, Assoziationen, Schemata erkennt, die ihrerseits zu neuen Mustern, Assoziationen und Schemata führen, die das ihrerseits auch tun und so weiter. Wir nennen diesen geistigen Schneeballeffekt „Denken“ und „Fühlen“. So ergibt sich ein Netz an Eindrücken und Verarbeitungen, das in seiner Gesamtheit überlasten kann. Denn immer mehr ergibt immer noch mehr und findet kein Ende. Das führt zu einer Pandorabüchse mit der Beschriftung „Intelligenz“:

    Kein Intelligenzforscher konnte bisher plausibel den Begriff der „Intelligenz“ definieren, mittels entsprechender Evaluationen verifizieren und per Gegenthesen erfolglos falszifisieren. Von empirischen Erkenntnissen kann also keine Rede sein. Ich bekam selbst die Diagnose „Hyperintelligenz“ und musste dabei lachen. Ich sagte zur Psychologin: „Dann sagen Sie mal, was das ist. Erklären Sie mir, was Intelligenz überhaupt sein soll.“ Sie kam ins Straucheln, wie nicht anders zu erwarten war. Wir werfen mit Begrifflichkeiten um uns, von denen wir eigentlich überhaupt keine Ahnung haben, niemand von uns! Wir MEINEN nur eine Art Ahnung davon zu haben, wir haben Tests, die Randaspekte oder Teilmengen oder Teilfähigkeiten untersuchen – aber den gesamten Begriff als solchen können wir nicht dingbar machen, verstehen ihn eigentlich nicht und müssen folgerichtig davon ausgehen, dass dieser nur ein Konstrukt ist. Ein Platzhalter für eben dieses Netz von neuronalen Prozessen, das in uns statt findet, und zwar in jedem von uns, allerdings unterschiedlich akzentuiert, unterschiedlich ausgerichtet und innerhalb dieser Ausrichtungen unterschiedlich ausgeprägt. Was zu allem Überfluss von einer Vielzahl beeinflussender Faktoren abhängt und sich jederzeit ändern kann. Es ist jedoch naheliegend, dass bei jemandem, der durch eine breitere und / oder tiefere Wahrnehmung förmlich dazu gezwungen ist jenes kaskadierende Netz an Mustern, Assoziationen und Schemata zu erzeugen, sich dieses auch auf den weiteren allgemeinen Vernetzungsgrad auswirkt und somit das, was wir „gefühlt“ unter dem Begriff der Intelligenz MEINEN zu verstehen erhöht. Aber nochmal: Wir reden von etwas, von dem wir nicht wissen, was es ist, schlimmer noch: Ob es überhaupt existiert!

    Und: Es ist auch längst nicht so positiv, wie gemeinhin die Auffassung / Konnotation des Begriffs der Intelligenz ist. Auf Deutsch: Man sieht nicht nur mehr, als andere, man MUSS auch mehr sehen! Man denkt / fühlt nicht nur komplexer, als andere, man MUSS dies auch tun! Eine Wahl gibt es nicht. Hier kommt also der Aspekt der fehlenden Selektion zum Tragen – und damit die Analogien zum ADHS und vergleichbaren neuronalen Verarbeitungsprozessen: Der Unterschied zu nicht hochsensiblen Menschen ist nicht nur eine andere Quantität oder Qualität der Wahrnehmung, sondern der Umstand, dass die Verarbeitung nicht oder nur schwer gesteuert werden kann. „Denke nicht an den rosaroten Elefanten“ führt zum Denken an den rosaroten Elefanten. Das wiederum erzeugt Überlastung, denn es handelt sich ja nicht einfach „nur“ um kühle Informationen, die letztlich nichts bedeuten, sondern beinhaltet mindestens genauso häufig auch Emotionen, Regungen, emotionsauslösende Aspekte (Trigger). Eine strikte Trennung zwischen Ratio und Emotio erscheint mir daher nur eine künstliche Vereinfachung zu sein, die nicht der Realität entspricht. Ein weiterer Grund, weswegen „Intelligenz“ ein sehr schwammiger, letztlich nichts sagender Begriff ist. Auch Hilfsmodelle wie „Emotionale Intelligenz“ sind bestenfalls Annäherungen, treffen aber nicht des Pudels Kern.

    Es ist vergleichbar mit dem Begriff „Welt“: Was definiert dieser? Wofür steht der Begriff? Für eine innere Welt des Individuums? Für ein Land? Für eine Anzahl Länder (westliche Welt)? Für einen Kontinent? Für eine Bewertung der Fortschrittlichkeit, die ihrerseits schwammig ist (Dritte Welt)? Für diesen Planeten? Für dieses Sonnensystem? Für diese Galaxie, den dazu gehörigen Super-Cluster, noch größere lokale Strukturen, wie zum Beispiel Laniakea, das kosmische Filament, zu dem diese Galaxie gehört – nebst 100.000 weiteren Galaxien? Für dieses Universum, was eventuell eins von sehr vielen ist, falls das Everett’sche „Viele-Welten-Theorem“ aus der Quantenfeldmechanik zutrifft? Was sagt der Begriff „Welt“ aus? Wofür steht er? Das, was der Einzelne MEINT darunter zu verstehen – oder Nichts, es kommt auf’s Selbe raus. Wir reden also über eine Sache, von der jeder meint sie zu verstehen. Aber diese Sache ist im besten Fall schwammig, eher sogar nur ein Konstrukt, eigentlich sogar non-existent.

    Dann kommt noch Isolation ins Spiel, mit einem sich selbst widersprechenden Effekt:
    Sobald man im Ableich mit seiner Umwelt erkennt – oder meint erkannt zu haben – dass diese entweder nicht genauso viel bzw. intensiv wahrnimmt und / oder nicht genauso dazu gezwungen ist in die Breite und Tiefe verarbeiten zu müssen, fühlt man sich ausgegrenzt, unverstanden, einsam. Das kann zur Selbstüberhöhung führen, indem man also vermeintlich aus der empfundenen Not eine Tugend macht: „Ich bin etwas Besonderes!“ / „Mein Kind ist hochsensibel, es ist etwas Besonderes!“. Als ob dies andere Menschen nicht wären! Selbst, wenn man auf „seinesgleichen“ trifft, erkennt man nur partiell Übereinstimmungen. Meistens trifft man eher auf egozentrische Fixierungen unterschiedlichster Art, die im besten Fall eine Art (pseudo-)elitären Club heraus bilden („Wir sind etwas Besonderes!“). Dabei wird vergessen, dass das eigentliche Anliegen das Gegenteil war: Man will gar nichts Besonderes sein! Denn es war eben dieses „Besondere“, was zu Belastungen führte, um die man nie gebeten hat. Und auch die Selbstüberhöhung kollidiert mit Empathie, die ja ein wesentlicher Teilbestandteil der Hochsensibilität ist, wie sie sich selbst versteht. Man möchte wirklich nur verstanden werden und einigermaßen die Strömungen im eigenen Selbst kanalisieren können, wenigstens ein bisschen. Aber das geht nicht. Es geht prinzipiell nicht.

    Was bringt mir nun also die Erkenntnis eine erhöhte Sensorik zu haben?
    Dass ich weiß, was ich schon wusste, nämlich dass es mir schwer fällt mich nur auf bestimmte Aspekte zu konzentrieren? Ein Leben zu führen, das stumpf nach dem Schema Geburt-Familie-Schule-Job-Familie-Hobbies-Tod läuft? Das sich immer nur auf das Unmittelbare, davon auch nur auf Auszüge, davon auch nur das Wichtigste und das stets zielgerichtet fokussiert? Dass ich erkenne, dass es anderen auch so geht? Und dann was? Sollen wir dann einen Club aufmachen? Sollen wir uns gegenseitig die Hände reichen und eine religiöse Entität der, wie es hier schon fiel, „Übermenschen“ darstellen? Samt allen dazugehörigen, allseits bekannten Menschlichkeit-negierenden Aspekten der Hybris, der Selbstüberschätzung, Selbstüberhöhung? Die einen krassen Widerspruch zur Sache selbst darstellen, ignorieren sie doch Empathie, Menschlichkeit, Moral und somit genau die Dinge, die in diesem Prozess der Verarbeitung eine enorme Rolle spielen?

    Was wird bezweckt mit dem „Stigmata“ des Besonderen, des HOCHSENSIBLEN?
    Eine Entschuldigung und Erklärung für das eigene Selbst, für die Umgebung? „Hier, schau her, da habe ich es amtlich attestiert: Ich bin hochsensibel. Nun weisst du Bescheid und DU musst dich anpassen – und nicht ich, der ich das sonst immer musste.“

    Ich begnüge mich mit einer ganz anderen „Diagnose“:
    Dass ich ein Mensch bin.

    Das ist schon schwer genug.
    Wie für jede(n) andere(n) auch.

    • Jan Kjer says:

      Hallo,
      Eine begeisternde Zusammenfassung dessen, was in meinem Kopf rumgegeistert ist, und von mir nie formuliert wurde. Reflektiert, pointiert, nüchtern und für mich gut nachvollziehbar, danke dafür.
      Bei mir ne Punktlandung.

    • Maria says:

      Die Frage ist: warum wurde man ausgerechnet selbst gebohren. Von so vielen möglichkeiten, warum existiert man überhaupt selbst? Wenn man nichts besonderes sein darf, wofür existiert man denn dann ???

      • Maria says:

        Sehr gut geschriebener Text.

        Ob nun die Hochsensibilität eine Diagnose ist, oder nicht, dass ist vollkommen egal – meiner Meinung nach. Ich denke, für jeden ist es immer besser, selbst eine Vergewissheit zu haben, nicht für andere. Zum Beispiel: wo ist man gut drinnen? Wo nicht? Wo liegen meine Schwächen? Wo sollte ich immer an meisten aufpassen? Das kann man nur selbst wissen. Andere können etwas vermuten, aber nur man selbst weiß das, dass, und das am Besten… Aber prinzipiell – ist doch egal! Was, oder welche Diagnose man hat, wo die stärken, schwächen liegen, etc. Trauriger wird es doch erst dann, wenn zu einem gesagt wird, du hast Ads, oder du hast das, dir ist es angeboren psychisch krank zu sein … Und, Und, und. Eine komische redete schon von Psychose. Ich bin mir ziemlich sicher ich habe nicht eines davon. Aber was soll ich machen? Soll ich sagen, dass das nicht wahr ist?Wer glaubt mir dann?? Soll ich extra amtlich nachweisen es nicht zu haben? Nur für irgendwelche Leute die reden? Ist mir das eirklich Wert? Soll ich einfach alles schlucken und drüber stehen? Leichter gesagt, als getan! Oder soll och nicht doch lieber ein Stück Papier holen, um zu beweisen, ich Hab das und das nicht? Ja sicher, auf einem anderen Papier steht Ja, du bist deswegen und deswegen krank. Aber ich bin NICHT krank. Krank sein und einfach nur ein paar traurige Probleme haben ist ein gewaltiger Unterschied. Aber wie auch immer. Wenn man nach Diagnosen suchen würde hätte jeder eine Diagnose. Die einen weinen zu viel, die andern lachen zu viel, die einen lernen zu wenig, die anderen zu viel, die einen schlafen zu wenig, die anderen zu viel. Dann wird einem vorenthalten das dies und dies eine Diagnose ist an statt eine menschliche Eigenschaft. Ich persönlich halte nichts von Diagnosen, ich fände es schön, wenn es keine gäbe. Ich würde einfach nur manchmal gern wissen was es geben könnte was einem manchmal das Leben leichter macht … Ist es die perfekte Arbeit? Die perfekten Freunde, dass perfekte Rum, der perfekte Freund? Was es ist, dass kann nur jeder für sich bestätigen. Niemand anderes!

    • Ute says:

      Hallo Adam…ich hoffe es ist OK hier, direkt auf einen Kommentator einzugehen? Die Gedanken, die Du beschreibst….was ist Leben, was Welt usw. kenne ich auch. Wer gehört zu ein er Gruppe der „Auserlesenen“, wer legt dass fest, wer bestimmt was normal oder unnormal ist? Was bringt es, Menschen zu sagen, Du hast hier oder da eine besondere Begabung? Ich bin jetzt 57 Jahre und noch immer bin ich am philosophieren. Mittlerweile habe ich, nur für mich, einen Weg gefunden der mich mit dem ganzen Denken, Büchern, Empfehlungen, Diagnosen zur Ruhe kommen lässt…zumindest hoffe ich, den Anfang gefunden zu haben und dabei zu bleiben. Rückschläge/ Zweifel wirds immer wiedergeben, was mir allerdings immer bewusster wird, und für mich der Weg ist…EGAL WER WAS SAGT…in Buchform erklärt, als etwas Besonderes darstellt, als etwas Unnormal darstellt, als das Allheilmittel, als Erklärung oder sonst etwas. Es hilft mir alles nichts…ich kann mich auflehnen, Zweifel ausdrücken, kann dran glauben oder als Quatsch abtun. Ich habe irgendwie den Ansatz gefunden…egal welcher Mensch was, wie, wo tut, braucht usw. Menschen haben immer einen GUTEN GRUND so zu agieren/ reagieren wie sie es grad tun. Dies ist deshalb ein GUTER GRUND, weil es für denjenigen im Moment ein GUTER GRUND ist und nur für ihn wichtig ist. Und wie Du sagst/ fragst…was gibt es den Menschen, wenn sie glauben können/wollen/ möchten, zu einer elitären Gemeinschaft zu gehören, etwas Besonderes oder einmalig zu sein…es als Entschuldigung für ihr Handeln zu nutzen? Ich glaube, sie werden es immer tun, je nach Situation oder psychischer Verfassung…eben weil es (nur) Menschen sind…und weil es ihnen in dem Moment hilft, das Leben zu bewältigen. Ich kenne nur sehr wenig Menschen, die in der Lage sind, sich gut selbst zu reflektieren, die in schwierigen Lebenssituationen wissen/ beachten…sie können nicht andere Menschen oder ihr Umfeld ändern, sondern nur sie selbst können eine Veränderung herbeiführen oder die Situation meistern. Für mich ergibt sich daraus…jeder Mensch wird immer und überall auf irgendeinen Ratgeber zurückgreifen, wird immer mal wieder glauben das „Rezept“ für sein Leben gefunden zu haben…und immer wieder lernen/ erkennen, dass nur ein kleiner Anteil des „Ratgebers“ hilfreich ist…im schlimmsten Fall war der gesamte „Ratgeber“ ohne Wert. Auch wird es immer wieder Menschen geben, die „Ratgeber“ wollen, aber aus vollster Überzeugung ihres eigenen Könnens, jeden Ratgeber dann ablehnen. Und wenn sie dass tun, dann glaube ich, dass es für IHN in diesem Moment einen GUTEN GRUND haben muss, so zu agieren. Ob ich den Grund sehe oder die Aktion/Reaktion gut heiße oder nicht, spielt dabei keine Roller (wenn es mich stört, habe ich das Problem und nicht die Person). Also ist mein Gedanke/ Weg zu respektieren…wenn jemand das Gefühl braucht, er sei etwas „Besonderes“ oder er er nutzt diese Form der Bücher um sich selbst zu erkennen…oder er braucht es um sich selbst besser anzuerkennen, um sich in den Mittelpunkt zu stellen…so vielfältig und unendlich, wie das Weltall ist…so sind auch die Menschen!!!
      Freilich wird in vielen Büchern zu oft nicht differenziert…bzw. eine Thematik behandelt und diese hat dann verfälschende Wirkung…es wird aber auch nicht möglich sein, ein Buch zu formulieren, dass alle möglichen Verknüpfungen des menschlichen Gehirns erfasst. Vielleicht habe ich hier das Thema doch etwas verfehlt…was sicher nicht in meiner Absicht lag…ich bin aber wirklich überzeugt, aus jedem Ratgeber – ob in schriftlicher oder menschlicher Gestalt, kann ich immer nur kleine Aspekte für MICH herausholen und lernen diese im alltäglichen Leben zu integrieren…um mir selbst das Gefühl zu geben…ich bin nicht besser, aber auch nicht schlechter als andere Menschen. Ich bin eben nur ein Mensch. Kurz noch: beruflich begleite ich Menschen mit den verschiedensten Schwierigkeiten im Leben und habe ihre Schwierigkeiten zu meinen werden lassen und somit mein Privatleben fast verloren. Der Weg dass zu erkennen und zu akzeptieren – ich kann nicht immer helfen- und eine innere Distanz zum Mitfühlen zu schaffen, ist nicht leicht…zumal wenn Hochsensibilität vorhanden ist. Und diese gibt es wirklich….aber ich hab mich nie als etwas Besonderes oder Opfer empfunden…In meinem Fall hat es eher dazu geführt, mich selbst nicht mehr zu beachten. Aber in meinem Umkreis – privat und beruflich, lerne ich langsam, bei Menschen die ich wegen mancher Eigenschaft achte, mir Rückhalt/Sicherheit/ Unterstützung zu holen.

  3. Lisa says:

    Hallo zusammen
    Ich bin 14 und habe viele Tests gemacht um zu wissen, ob ich hochsensibel bin oder nicht. Das Ergebnis war bei jedem eindeutig, ich bin hochsensibel.
    Zuhause und auch in der Schule habe ich mit meinen Gefühlen sehr zu kämpfen, da mich eigentlich niemand versteht. Auch bei meiner Familie ist das so. Ich habe eine ältere Schwester und einen älteren Bruder, die so verschieden zu mir sind. Ich versuche mit ihnen sozusagen mitzuhalten, aber ich kann es nicht. Generell bin ich nicht wie die anderen. Ich konnte mich damit aber einigermaßen abfinden. Doch meine Geschwister sagen oft heulsuse oder stell dich nicht so an. Ich brauche Hilfe. Ich weiß nicht wie ich damit umgehen soll. Es ist für mich alles zu viel. Auch in der Schule werde ich wegen meines Übergewichts gehänselt. Ich hoffe ihr könnt mir vielleicht ein paar Tipps geben die mir helfen. 🙂

  4. Dirk says:

    Hallo zusammen,
    vielleicht bin ich der einzige hier im Forum, der nicht hochsensibel ist. Aber ich habe eine hochsensible Freundin, ein ganz lieber und herzlicher Mensch mit vielen positiven Eigenschaften, die ich sehr zu schätzen weiß. Ich bin dankbar für jeden Tag, den ich mit ihr zusammen sein konnte. Sie hat mein Leben wirklich bereichert.
    Andererseits ist es für mich, wahrscheinlich auch für uns beide, nie eine einfache Freundschaft gewesen, hatte ich doch vorher nur Umgang mit ganz „normalen“ Leuten. Ich denke, ich wisst, was ich meine. Es ist mir oftmals schwer gefallen, mich richtig in sie hineinzudenken. Da hat es schon mal Situation gegeben, die ich mit anderen Freunden und Bekannten mit nur wenigen Worten hätte klären können, wo ich sie aber sehr verletzt oder tief getroffen habe. Auch jetzt, nach etwa einem Jahr, weiß ich immer noch nicht richtig damit umzugehen. Zu viele Sachen habe ich mit mir selbst ausgemacht. Es war bei mir ein Unbehagen und große Bedenken, sie wieder verletzen zu können. Ich habe mir es einfach nicht zugetraut aus Unsicherheit, weil ich nicht wusste, wie sie darauf reagieren würde. Ich konnte ihr so nicht das Vertrauen entgegenbringen, wie es erwartet hatte. Dass sie sich genau das gewünscht hat und tief enttäuscht gewesen ist, habe ich leider erst später erfahren.
    Nach einem langen und tiefgehenden Gespräch zwischen uns beiden hat sie mich nun darum gebeten, mir darüber klar zu werden, ob ich unsere Freundschaft weiter fortführen möchte, genau darauf zu hören, was sowohl mein Gefühl, als auch mein Verstand mir sagen, erst dann soll ich mich wieder bei ihr melden. Ich kann und will ihr auch deswegen auch keine Vorwürfe machen. Ich kann es sogar gut verstehen. Ich weiß im Moment nur, dass ich unsere Freundschaft bestimmt nicht aufgeben will und sie keinesfalls verlieren möchte.
    Erst jetzt bin ich auf den Gedanken gekommen, mal erfahren zu wollen, was Sensibilität eigentlich tatsächlich bedeutet und bin auf diese Seite gelangt. Hier habe ich erfahren, was einen hochsensiblen Menschen wirklich ausmacht und kann ihr Verhalten schon besser verstehen.
    Ich hoffe nun, dass Ihr mit Tipps und Ratschläge geben könnt, wie ich zukünftig besser und einfühlsamer mit ihr umgehen kann. Mich würde auch interessieren, was ihr von einem Freund oder Partner erwarten würdet. Ich glaube, dass mir das sehr weiterhelfen würde.
    Über Antworten von Euch würde ich mich sehr freuen.
    Viele liebe Grüße, Dirk

    Und erst jetzt, wo ich mich richtig damit beschäftige, bin ich auf diese Seite gelangt und habe erstmals gelesen,

    • Maria says:

      Hallo Dirk,
      sag ihr, sie soll Dir, die ihr wichtige Frage stellen, um Dich besser kennen zu können. Sie soll euer Gespräch „führen“ in Frageform, so kann sie die von ihr nötige Antworte steuern. Lass dich darauf ein, und Du wirst auch viel über Dich selbst herausfinden. Viel Glück!

    • DieJulchen says:

      Hallo Dirk.
      Also ich würde sagen, dass ich hoch sensibel bin. Hat mir auch der Rest bestätigt. Und ich finde es in einer Freundschaft, sowie in einer Partnerschaft sehr angenehm, wenn die Person mir gegen offen über ihre Gefühle redet. Ich kann das sehr gut verstehen und darauf eingehen. Lass dich mit deinen Gefühlen auf deine Freundschaft ein. Ich vermute, dass sie Vlt auch eher zur introvertiertheit tendiert. Da ist es auch wichtig eine gute Vertrauensbasis aufzubauen. Eine innige Freundschaft zu führen und den anderen so gut kennenlernen, dass man in verschiedenen Situation merkt, wie sie fühlt, was sie denkt. Das geht von deiner Seite aus bestimmt nicht so wie von ihrer. Aber lass dich drauf ein. Achte auf deine Wortwahl, wie du dich ausfrückst. Das ist echt ein wichtiger Punkt wie du sicher schon gemerkt hast. Denn sie kann schnell gekränkt sein. Ich kenne das nur zu gut.
      Versuche stärker auf ihre Probleme einzugehen und dabei Einfühlsam zu sein.
      Das klingt jetzt irgendwie total so, als wären hochsensible Menschen immer traurig 😀 aber ich hoffe du verstehst was ich mein.
      Ich weiß nicht wie das bei ihr sonst so ist. Aber ich reagiere sehr stark auf die Natur. Wenn ich was unheimlich schönes sehe, eine Wahnsinns Aussicht habe oder in einem anderem Land die Natur entdecke, brauche ich zeit und will das sehr lange genießen. Da kommt mir schon mal ne Träne. Genieße solche Momente mit ihr zusammen. Das tut gut 🙂
      Wenns nicht die Natur ist, dann gibt’s bestimmt andere Dinge, die sie gerne ausgeprägt wahrnimmt und es genießt.
      Es stimmt schon, dass man als normal sensibler oft denkt, dass man was falsch gemacht hat. Aber solche Dinge kann man bereden.
      Ich hoffe ich hab dir jetzt damit geholfen. Ich wollte dich nicht mit Informationen fluten. Aber im Grunde genommen ists irgendwie immer das gleiche :’D
      Gruß, Juliane

    • Sei einfach authentisch lieber Dirk. Versuche nicht ihre Gedanken zu erraten oder zu erspühren. Gegenseitige Wertschätzung und Achtsamkeit im Umgang miteinander sind eine liebevolle Basis. Da wir HSPler Vieldenker sind, ist es wichtig sich auch zurück zu ziehen und alleine zu sein. Das wird von unseren Partnern oft als Ablehnung verstanden.. leider!
      Sei liebevoll mit dir, dann findest du die Verbindung zu Euch❤️Alles Gute für Euch❤️

    • Philipp says:

      Hallo Dirk

      Was du gerade erlebst sehe ich an meiner Schwester die hochsensibel ist (ich auch), die mit einem nicht hochsensiblen Partner verlobt ist. Die Probleme sind ähnlich, oft versteht er meine Schwester nicht und das macht sie sauer und es ist in der Tat gar nicht so einfach einen hochsensiblen Menschen zu verstehen. Ich würde dir spontan zum Beispiel das Buch „zart beseitet“ von Parlow empfehlen. Dieses Buch war für mich als hochsensibler Mensch eine richtige Biografie und es zeigt gut, wie hochsensible Menschen „ticken“ 😉 und welche Probleme sie erleben. Eine wichtige Frage ist, ob deine Partnerin überhaupt über ihre eigene Hochsensiblität bescheit weiss. Falls nicht gib mir mal ein solches Buch, das Feedback wird sehr gut sein! Oft wissen hochsensible Menschen nicht, das andere Menschen nicht so denken wie sie, es ist für sie schwierig zu erkennen, das nicht alle Menschen eine so starke intuitive Wahrnehmung haben wie sie. Darum kannst du sie auch in Dingen tief enttäuschen, die du nicht einmal bemerkst. Hier ein Beispiel. Sie denkt dann, warum tust du das, obwohl mich das doch so verletzt. Nur ist Ihr nicht bewusst, das du nicht so eine starke Empfindung hast wie sie. Sie geht davon aus, das du alles zwischenmenschliche schnell bemerkst wie sie selbst. Daher nimmt sie es dann extrem persönlich, wenn du sie darin enttäuschst. (Er weiss doch, das ich das nicht mag und trotzdem tut er es!!) Tatsächlich hast du aber noch nicht einmal bemerkt das sie es nicht mag und handelst in keiner bösen Absicht.

      Was du ihr vermitteln musst ist, dass du die Dinge nicht so schnell bemerkst wie sie, und dass sie dir öfters kommunizieren soll wenn sie etwas enttäuscht. Oft ist das Problem dann mit dem Gespräch gelöst. Du musst ihr klarmachen, dass du oft nicht bemerkst! dass sie etwas stört.

      Es ist generell sehr wichtig, hochsensiblen Menschen aufzuzeigen, dass die meisten Menschen um sie herum nicht so eine gute Wahrnehmung haben wie sie. (Die generelle Meinung über den Anteil Hochsensibler Menschen liegt bei 10-20%, ich persönlich denke es sind eher 10 als 20%) Darum habe ich auch gefragt ob sie selbst weiss das sie hochsensibel ist, wenn nicht wird diese Erkenntnis unglaublich viel bei Ihr bewirken. Hilft das ein wenig? Gruss Philipp

  5. Helene Becker says:

    Hallo zusammen,
    da viele Leute hier mehr Erfahrung mit Hochsensibilität haben als ich, habe ich eine Frage an euch.
    Ich bin 14, hochbegabt und laut diesem Test auch hochsensibel. Die Stärksten Anzeichen darauf ist einerseits, dass ich andere Menschen sehr gut lesen kann. Dass heißt ich rieche Gefühle und Lügen während ein Fuchs während ich selbst zwar von außen sehr monoton wirke, allerdings innerlich häufig unter starken Emotionsschwankungen leide. Meine Sinne sind zwar ziemlich gut aber nicht medizinisch auffällig.
    Ist das wirklich Hochsensibilität?

    • Christel Brigitte Clauß says:

      Hallo Helene
      Hab grad auch den Test mit dem Ergebnis 111 gemacht. Guuuuut, dass Du so früh, mit 14 !!!! Dich auch um diesen Aspekt Deiner Selbst kümmerst!!!
      Eigentlich ist es doch Wurscht, ob Du jetzt zur Hochbegabung auch noch Hochensibilität diagnostizieren kannst.
      Die Frage ist doch: Komme ich im Leben klar? Deshalb würde ich es nicht als Dignose nehmen, sondern als Herausforderung !!! Natürlich hat das mit Deiner Hochbegabung zu tun!!! Wir besitzen aber Gott sei Dank neben den physischen Sinnen auch noch überpersönliche Sinne. Um dem Ganzen einen Namen zu geben: Wir haben auf unserem Planeten Erde riesige Probleme, die mit der Dumpfbackigkeit, durch die sie entstanden sind und sich JETZT kumulieren, nicht gelöst werden können. Wenn es Evolution gibt, dann wird die doch durch unsere Bewusstseine befördert. Es gibt eben den Herausforderungen angepasst jetzt ganz anders begabte Erdenmenschen. Indios, Kristallkinder, Regenbogenkinder (Mittlerweile sind erstere und Zweitere auch schon Erwachsene). Man kann sie auch Lichtarbeiter nennen !!! Willkommen im Klub, Helene Du darfst mich jederzeit über fb kontaktieren. Liebste Grüsse Christel-Brigitte Clauß

    • Elfenlied says:

      Hallo Helene Becker,
      Ich denke der Vorurteil, ein Hochsensibler Mensch würde besser lügen durchschauen als ein normaler Mensch kommt soweit ich glaube daher, dass früher die Menschheit die Hochsensiblität mit einer Hochbegabung verglichen hatte und der Meinung war, dass ein Hochsensibler Mensch von daher auch alles einfach auf einer besseren, höheren, und intelligenteren ebene erleben kann, als ein „nicht Sensibler“ Mensch.
      Ein Hochsensibler Mensch sieht, hört und erkennt intensiver, die falschen Gesichtszüge und der Komische Ton in der Stimme ist unüberhörbar.
      Ich sehe jedoch selbst trotz der ziemlich starken Ähnlichkeit zwischen Hochsensibel und Hochbegabung doch einen ganz starken Unterschied.
      Nun zu deiner Frage: Ich vermute, ein Hochsensibler Mensch durchschaut (vorerst) weniger als ein nicht Hochsensibler Mensch.
      Die Ursache liegt – meiner Vermutung nach – in der Kindheit. Ein Kind durchschaut keine lügen, da das Kind die Welt erst Mal aufgreift und erlernen muss.
      Wenn es jedoch älter wird, dann fängt es an zu durchschauen, aber nur, wenn es „normalsensibel“ ist. Ein Hochsensibler Mensch greift alles auf, zwar ist die „Welterlernphase“ vorbei, jedoch nicht die wahnsinnig starke Sinnes Aufnahme. Beim Verarbeiten dieser „falschen Informationen“ kann die Wahrheit ans Licht geführt werden, da ein Erwachsener Hochsensibler eine sehr schlaue und reife Person ist, und doch eigentlich einen klaren Kopf hat der bemerkt – äh ja das ist irgendwie quatsch was er mir erzählt hat, oder: das kann doch irgendwie nicht sein, oder: das kommt einfach nicht mehr hin. Bei der ersten aufname dieser Lüge ist diese Feststellung jedoch fast unmachbar, nicht mehr als ein „normaler“ Mensch, und denn noch zu stark greift man diese Lüge auf. Es sei denn, die selbe Lüge wurde schon Mal erlebt, dann weiß ein Hochsensibler, dass dieser jenige ein paar Märchen erzählt, weil man diese Lüge bereits aufgenommen und verarbeitet hatte. Oder der Mensch ist ein schlechter Lügner. Oder er erzählt das es Osterhasen und Weihnachtsmänner wirklich gibt, da ist man Seelisch auch schon drüber.
      Ich denke also, dass dein „Lügen riechen“ nichts mit der Hochsensiblität zu tun hat.
      Ich hoffe ich konnte dir helfen. LG

    • Kapitalismus oder was? says:

      Nein. Du sollst nur das Buch kaufen. Und Eigenlob stinkt. Ich bin übrigens auch so ein Superhirn. Aber ich werde mir das Buch nicht kaufen. Deine Probleme liegen an der Erwartungshaltung der Gesellschaft („Wirtschaft & Medien“) und an der generellen Überbevölkerung + Globalisierung. Alles Gute, und mach das Kreuz bei der richtigen Partei.

      • Wonderland says:

        Hallo Kapitalismus oder was???
        Ich sitze hier und habe den Test gemacht, lese mir die Meinungen und Gedanken der Menschen durch und lande mit meinem erhöhten Emotionspool, bei Dir!!!
        Störe dich bitte nicht an meiner Rechtschreibung, ich bin Legasthenikerin und mache Rechtschreibfehler und drücke mich auch manchmal etwas eigenartig aus, mag aber den Ausdruck, und würde ja behaupten ich…habe eine Leidenschaft für Geschriebenes!
        Ich finde es schade, dass es noch Menschen gibt, die behauptet „ein Superhirn“ zu seinen und ein Satz anfangen mit „Wer noch nicht einmal…“ !!!
        Steckt da nicht schon alleine ein Widerspruch drin….oder sehe ich das nur so, weil ich finde, dass ich ein erhöhtes Maß an Gerechtigkeit in mir zu trage?!
        Ich finde es nicht angebracht, in einem Forum wie diesem, auf Rechtschreibung hinzuweisen und aufgrund dessen auch noch die „Sensibilität“ in Frage zu stellen. Denn stellt sich mir doch gleich die Frage, wofür nutz du eigentlich dein Superhirn ???
        Du spielst mit Scham und das auf eine unglaublich uncharmante Weise…nun gibt es Menschen die Intelligenz an Wissen messen und nicht die Weitsicht mitbringen, dass das „Zusammenspiel“ (von Emotionalitäten, Erfahrungen, Wissen, Entwicklung usw) entscheidend ist!
        Ich bezweifle deine Fähigkeiten und bin so frei und behaupte mal, dass du kein Superhirn bist!!!!

    • Thomas says:

      Du bist Hochbegabt? Dann wird Dir die Einordnung der folgende Fragen kein Problem machen:

      1. Nimm den Wikipedia Artikel zu Hochsensibilität, kopiere alle Anzeichen heraus und untereinander mache grün was zu trifft. Rot was gar nicht zutrifft, und wo du’s nicht weißt lässt du schwarz.

      Und passt zu dir oder nicht?

      2. Der Test hier sagt das du wahrscheinlich oder sehr wahrscheinlich hoch sensibel bist oder Ähnliches?

      Und passt zu dir oder nicht?

      3. Kannst du dich mit den Aussagen von hochsensiblen Menschen gut identifizieren, (oder um es kniffliger zu machen) oder würdest du dich gerne damit identifizieren können 😉

      4. Ich halte mich zwar für klug aber nicht für hochbegabt. Daher habe ich keine kluge Frage für dich um herauszufinden ob dein IQ dich auch sensibler macht, aber bedenke, es gibt auch Intelligente Menschen die völlig unsensibel sind.

      … So! Jetzt beantworte ( für dich selbst ) Wie viele meiner Fragen dich dazu bewogen haben, Dich als hochsensibel einzustufen? Das hast du alles schon bedacht, und gelesen und getan? Und dennoch noch fragst du hier? Kein Problem! Das nennt man unsicherheit !

      Ich hoffe diese Ausführung konnte dir Sicherheit geben.

      • Anna says:

        Solltet vielleicht die weniger netten Kommentare nicht so ernst nehmen. Denke, das ist eine Art Provokation, und versucht heraus zu finden wer darauf eingeht. Ein Erfolgsgefühl lauert bei jeder gereizter Antwort. Denke auch nicht das hier jemand „komplett“ unsensibel ist, da die Ansprüche meiner Erfahrung nach komplett Sensibilität frei nicht funktionieren.
        Anna

  6. Alexandra says:

    Ich bin schon seit 45 Jahren hochsensiebel und erst jetzt erkenne ich, dass es eine große Gabe sein kann. Wichtig ist zu lernen damit zu Leben. Damit meine ich leicht Leben, nicht die Schwere od. Müde.
    Ich muss sagen seit 2 Jahren nehme ich Antidepressiva und dadurch bi ich nicht mehr so unentlich müde, sondern kann meine Hochsensibilität neu einordnen und für mich nutzen.

    • Kapitalismus oder was? says:

      Lerne bitte erstmal die korrekte Rechtschreibung: Es heißt „hochsensibel“. Wer noch nicht einmal die nötige Penibilität für die Schrift besitzt ist sicher nicht sensibel.

    • claudia says:

      claudette schreibt:
      ich bin 50 Jahre alt, ich habe schon vor Jahren ein buch gelesen, sind sie Hochsensibel…da fühlte ich mich verstanden, konnte aber nichts damit anfangen, wie das mein Leben verbessert.
      Jahre später aufgehört zu trinken, nun nach 7 Jahren u.einigen Monaten habe ich von jemandem erneut gehört, sie hat Bücher gelesen über Hochsensibilität…das könnte mir auch helfen.
      Nun gibt es mir wieder Hoffnung, dieses Wissen in meine Zustände zu integrieren. Gerüche, Lautstärke, ich sauge Stimmungen , Blicke anderer auf…Ich bin oft nicht im Augenblick, aber wenn ich mich so annehme und genauer wahrnehme, wird das besser.
      Ich brauche keine Antidepressiva mehr, hatte auch zu viele Nebenwirkungen, ich bin froh, dass ich da so durchgehen kann.
      C.

  7. Trudi says:

    Srry..
    Ich lasse mich einfach nicht mehr verarschen von Menschen, die es nicht gut mit mir meinen. Ich weiß auch nicht, was das immer soll. Ich bin nicht jemand mit den man machen kann, was man will. Sage ich es ist mir zu viel meine ich es ernst. Meine Frage: worauf will man eigt hinaus das man andere wie Verarscht Opfer behandelt? Meine Aussage aus Erfahrung: so etwas hinterlässt Spuren und Narben. Und von heute auf morgen kann der Schmerz nicht weg gehen, oder? Gibt es eigentlich Übermenschen?

    • Helene Becker says:

      Das sind so oft einfach diese Menschen, die nett sein wollen, innerlich aber ganz genau wissen, dass du einfach zu „gut“ für sie bist. Ich habe das auch erlebt und es war grausam.
      Mitmenschen in meinem Alter freuten sich, wenn ich ihnen einen Dienst erwies aber wie konnte ich es nur wagen danach in ihren Gruppen mitzulaufen. Ich war schlichtweg allein.
      Du bist nicht dumm oder falsch, du bist besonders und im gewissen Sinne einfach „besser“. Der Mensch hasst es zu wissen, dass der andere ihm überlegen ist, weshalb er ihm aus dem Weg geht. Du musst versuchen irgendwie stolz auf dich und deine Fähigkeiten zu sein!

  8. Floating cloud says:

    Eigentlich müsste der Gedanke, dass jemand einem das Messer in das Herz gesteckt, so dass es schmerzte und blutete, und dieser jemand die Seele einmal Gegen die Wand geworfen hat, so, dass sie zersplitterte, zersprang in tausend Teilen, Herz und Seele langsam, aber nie mehr ganz verheilen werden, schon schlimm genug sein.

    Nein, es geht noch schlimmer.

    Der Gedanke, ob wohl man weiß, dass er nie daraus nicht hinaus wollte, weder den echten Namen zu sagen, noch die richtige Adesse zu sagen, falls sie es tut, von der einen Sekunde auf der anderen nie mehr was mitzukriegen, die Bullen nicht vor der Tür stehen, um Ihn mit in den Knast mit zu nehmen, ist so…. man kann es einfach nicht mehr in Worte fassen!

  9. Loony says:

    Wow. Schon immer wusste ich durch meine starken Gefühlen und Emotionen, dass ich anders bin, aber das es so etwas wie Hochsensiblität gibt, und das es anscheinend noch mehreren Menschen so wie mir geht, ist mir erst jetzt bekannt. Das finde ich echt erstaunlich, aber auch beruhigend, und richtig schön!
    Ich möchte mir jetzt gerne hier die Möglichkeit ergattern, ein kleines bisschen über mich, und meine Lebensgeschichte zu erzählen.
    In meiner Jugend war ich immer eine sehr faule, und doch Halbwegs beliebte Schülerin gewesen. Ich passte im Unterricht nie auf, die Lehrer gaben mir immer die Rückmeldung, ich sollte mal auf den Unterricht aufpassen, und nicht immer so verträumt aus dem Fenster schauen. Ab und zu gelang die Rückmeldung, wieder aus der Märchenweld zu gehen, und mich wieder zurück in den Unterricht zu biemen. Vor allem, wenn mich die Themen interessiert hatten, oder wenn ich mir vor nahm, heute mal aufzupassen, konnte ich richtig gut aufpassen, und den Unterricht folgen. Die Lehrer waren immer ganz erstaunt, sie sagten, ich sei wie ausgewechselt, wenn ich plötzlich das Gegenteil einer Träumerin war, und mich durchgehend meldete. Schlimm fand ich, wenn ich im Unterricht nicht aufmerksam war, ich mich nicht meldete, und ich trotzdem dran genommen wurde. Ich fühlte mich immer von der ganzen Klasse bloß gestellt. Ein paar mal schaffte ich es, wirklich die Klasse zum lachen zu bringen. Ich hörte auf einmal: „Loony, Loony, wie ist die Aufgabe?“ Und da weckte mich der Lehrer mal wieder aus meiner Traumwelt. Ich lag mit dem Kopf auf dem Tisch, auf meinem voll gekritzelten Collegeblock, und kappierte mal wieder nicht, was der Lehere meinte. Ich gähnte, reckte, und streckte mich, und fragte unschuldig: „ist es schon morgens?“ Ein Gelächter durchflutete durch den Raum. Die ganze Klasse schien, bis auf dem Lehrer, belustigt zu sein. Der Lehrer schaute ernst, und meinte: „wenn du mein Unterricht nicht war nimmst, dann kannst duch auch gleich nachhause gehen“. Erst zu spät bemerkte ich, dass ich eben eingeschlafen war, und das meine Art für die Schule, einfach einzuschlafen, und dann mit einer Frage auf den Lippen die ich normalerweise immer Zuhause frage vielleicht nicht unbedingt so passend war. Ich versuchte mich zu entschuldigen, doch es half nichts, der Lehrer war so sauer auf mich, und ich musste leider Gottes meine Sachen packen, um nachhause zu gehen. Zuhause hatte mich meine Mutter nur entgiftet angestarrt, und mich mal wieder gefragt: „schwänzt du schon wieder?“ Und ich musste stumm als Antwort setzen: „ähem, nein, wir hatten alle sammt früher Schluss gehabt“. Ein Donnerwetter gab es dann, nach dem meine Mutter mit meinem Lehrer Telefonierte, und erfuhr, dass ich einfach mitten im Unttericht eingeschlafen war. Ich schämte mich. Gott sei dank konnte ich mich bei meiner Mutter, als ich nach der nächsten Klassenarbeit mit einer eins aus der Schule kam, wieder bei ihr entschuldigen. Sie hatte mich gelobt, wie eh und je. Ich war einfach nur froh, dass zwischen ihr und mir wieder alles gut war. Was nur ich insgeheim wusste: ich hatte die komplette Arbeit nur bei meinem Nachbarb abgeschrieben, der sich selbst Spickzettel mitgenommen hatte, aber das brauchte ja keiner wissen, oder? Für mich heißt Schule irgendwie: Bulimie Krank zu sein. Ich meine ja nur. Man lehrnt für die Schule, und für die Arbeiten, und nach den man die Arbeiten geschrieben hat, vergisst man die Dinge wieder, und das meiste vom vergessenen gelehrnten braucht man im späteren Leben nie. Wenn ich zum Beispiel meine Mutter fragte, die so wohl ein super gutes Abitur, als auch Studiert hat, ob sie mir bei den Hausufgaben hilft, hatte sie selbst immer keine Ahnung, wie die Aufgaben denn alles funktionieren sollten. Dabei ist sie so Gar Lehrerin. Und genau das verstehe ich einfach nicht, warum sollte man ohne Spaß Dinge lehrnen, die man wieder vergisst, und eh nie mehr braucht? Ich glaubte, dass Schicksaal, die Lehrer, die Eltern, wollten mich einfach ärgern. Für mich war Schule immer nur Nebensache gewesen. Ich konnte mich mit meiner Natur geerbten Intelligenz und dem manchmal wenigen Lehrnen immer so einigermaßen in der Schule über Wasser halten. Cooler fand ich die Pausen. Naja, in den Zeiten, als ich viele Freunde hatte. Dann konnte ich immer mit meinem Klassenkameraden zusammen sein, mich unterhalten, und mich für die nächste Disco, oder Party verabreden. Es gab Phasen, da hatte ich keine Freunde. Jedenfalls nicht in der Schule. Die Pausen waren für mich immer fürchterlich, es war einfach nur schlimm, alleine durch die Pausenhalle zu gehen. Andere hatten so Gar rum geredet, dass ich gestört war, weil ich immer dumm, blass, und kalt durch die Gegend starren würde. Ich war nur froh, wenn ich in den Pause in der Klasse bleiben durfte, um nicht dumm durch die Gegend zu starren. Als ich später im Schulchor sang, lehrnte ich dort endlich zwei richtig dicke Freundinnen kennen. Leider wechselte die eine die Schule, und ich hatte nur noch die andere, die unbeschreiblich schwierige und stark Religiöse Eltern hatte. Sie verboten ihr den Kontackt zu mir, meinten, ich sei ein schlechter Umgang für sie, und ich würde sie von der anderen Seite der Religion überzeugen wollen. Das stimmte Gar nicht, aber sie dachten das. Doch, da sie mich so gern hatte, kam sie die Nachmittage immer heimlich mit zu mir. Es war schlimm, sie durfte nichts mit Liebe, Fantasy, oder schwarzem Humor zu tun haben. Unser Lieblingshobby war: lästern, und da wir beide noch jung und pupertierend wahren, lästerten, lästerten, und lästerten wir. Meine Chor Lehrerin meinte, dass ich eine schöne Gesangsstimme hätte, sie sei so luftig, und klar, und ich sollte später was mit Musik machen. Ich durfte bei den Aufführungen so Gar fast immer Soolo singen. Die Aufregung war vor den Aufführungen immer da, mir wurde manchmal so Gar schwarz vor Augen, weil ich so aufgeregt war, aber aufgeregt sein gehört dazu, denke ich, oder? Musik war echt immer das, was ich an meisten mochte, und am Besten konnte. Ich fühle, ich schwebe, wenn ich sie höre. Wwenn ich Stress hatte (Eltern, Schule), spielte, übte, und improvisierte ich auf meinem Klavier. Meine Klavierehrerin meinte immer, ich würde so Gefühl voll spielen, und das sie niemanden kennt, der so schnell, wie ich, die Stücke immer auswändig spielen kann. Das hatte mich geehrt, und irgendwann begann ich, selbst Lieder zu schreiben. Als ich das geschriebene meiner Klavierlehrerin zeigte, lächelte sie, und sagte: „das ist ja süß, aber ich zeige dir mal, wie das Aufschreiben richtig funktioniert“. Als ich älter wurde, gründete ich eine Band, und wir reisten um die Welt. Für mich war dies genau das Richtige, denn, ich liebe es, zu reisen, und neue Orte zu entdecken. Jeder neue Ort, und jeder Auftritt war für mich ein Abendteuer gewesen. Da ich immer sehr hübsch war, war ich für Jungs und Männer immer sehr anbeißend gewesen. Ich muss aus eigener Erfahrung bestätigen, dass der schlimmste Schmerz der Welt, die härteste Kriese der Welt, die Liebe ist…
    Nun bin ich fünfundfünzig Jahre, und habe mich mal wieder weit zurück in meine Vergangenheit erinnert. Ich kann nur sagen, trotz dieser Maske auf dem Gesicht war das Innere vom Menschen ein sehr trauriger, einsamer Mensch, der sich immer wieder fragte, warum es denn überhaubt so Sinnvoll auf der Erde ist, und was man denn selbst davon hat.
    Früher hatte mein Mann mir geholfen, wenn ich mir diese Frage mal wieder stellte, und ihn davon berichtete, er hatte mich immer getröstet und mir die ganzen Sinnvollen Affeckte vom Leben erzählt, und mich hatte seinen tröstenden Worte immer beruhigt. Doch jetzt bekam er Krebs, und naja, wie das bei Krebs kranken so ist …..
    Es ist die Frage der Zeit, und die Sterne sagen den Weg, und ob sie einen mal einholen werden.

    • Anna says:

      Hallo Loony,
      Ich habe grade deinen gesamten Text gelesen und ich bin zwar erst 18 Jahre alt, aber da sind so unglaublich viele Ähnlichkeiten in deiner und meiner bisherigen Lebensgeschichte, das hat mich grad sehr überrascht! Ich wünsche dir und deinem Mann das Allerbeste, bleib stark! Liebe Grüße Anna

    • SNT says:

      Will niemandem zu Nahe treten aber habe auch den Einduck, dass sich manche hier reinsteigern. Ausserdem finde ich, als selbst Betroffener, dass sich vieles erfunden anhört. Komisch finde ich auch den immer selben Schreibstil und die immer gleichen Rechtschreibfehler… .

    • Michaela says:

      Hallo Loony,

      habe eben Deinen Text gelesen und dachte stellenweise, das bin ich selbst! (50 Jahre) Unglaublich! Ich habe auch vorhin erst von „Hochsensibilität“ gelesen und einen Test gemacht, der mir bestätigt hat, dass ich wohl auch „dazu“ gehöre. Es war, als hätte ich nur eine einzige Antwort auf alle Fragen, die ich mich schon jahrelang gefragt habe, bekommen. Und jetzt finde ich es einfach nur gut, zu wissen, ich stehe wohl nicht allein da mit meinem Gefühl, dass ich „anders“ bin … Man sucht es sich ja schließlich nicht aus, „wie“ man sein will …
      Alles Gute für Dich! Michaela

    • C. says:

      Ich habe Deinen Text auch genossen. Ich glaube, ich bin auch im gewissen Sinne hochsensibel, aber wiederum auf eine ganz andere Art und Weise als Du. Aber gerade so etwas sorgt bei mir immer wieder für neue Inspiration und das tolle Bewusstsein, dass Menschen etwas gemein haben können und dabei doch immer noch ganz unterschiedlich sind. Liebe Grüße! 🙂

  10. Karola says:

    Hey Ihr Lieben,

    In den letzten zwei Jahre hatte auch ich Phasen von extrem hohem Schlafbedürfnis….und konnte mir das nicht wirklich erklären…..es kann vor allem an einem Eisenmangel liegen….den ich gelegentlich habe….allerdings selbst bei Einnahme von Eisentabletten o.ähnl. (Rote Beete, Rote Früchte ect.) ist zu beachten dass Eisen am besten mit Vitamin C vom Körper
    aufgenommen wird ….bzw. bei gleichzeitiger Gabe von anderen Zusatzstoffen(?) weniger gut aufgenommen werden kann….

    Da ich möglichst nur ethisch vertretbares Tiereiweiß zu mir nehme, habe ich viele unfermentierte Sojaprodukte in der Vergangenheit konsumiert – unfermentierte Sojaprodukte enthalten Lectine u. a. Stoffe welche nicht so gut für den Körper sind….sich auf die Magenwand legen und Müdigkeit verursachen können….also bin ich auf andere Produkte umgestiegen – das hat mir geholfen!!!….

    Und ich nehme jetzt ein Produkt von Lifeplus TVM-Plus in welchem alle nötigen Vitamine, Mineralstoffe, Antioxidanzien und Pflanzenextrakte enthalten sind als Nahrungsergänzungsmittel zu mir – welches in meinem Bekanntenkreis schon vielen gehofen hat nicht mehr so schnell krank zu werden – allerdings sollte man dieses z.b. nicht in Kombination mit Kaffee tun (erst ca. 1 Stunde später) da sonst die Aufnahme von manchen Inhaltsstoffen nicht gewährleistet ist!! Und es ist kein Eisen und ich glaube Kalium enthalten da auch hier ein zeitlicher Abstand sinnvoller ist!!

    Vielleicht hilft auch dir der Tip!
    Sonnige Grüße von karo!!

  11. Clairvoyance says:

    Hallo zusammen,
    ich finde mich – wie so viele hier – in einigen beschriebenen Situationen und Emotionen wieder und es erstaunt mich, dass so viele, so wie ich auch, erst relativ spät hinter das Geheimnis ihrer „Andersartigkeit“ gekommen sind.
    Es fällt mir auf, dass der Leidensdruck bei manch jüngeren Kommentatoren höher zu sein scheint als bei reiferen HSP’s. Vielleicht haben die Betagteren sich auch „nur“ mehr mit ihren HS- Eigenschaften arrangiert oder (hoffentlich nicht!) resigniert? Recht sicher bin ich mir, dass es individuelle graduelle Abstufungen und Schwerpunkte der HS gibt.
    Ich möchte auf die Bachelorarbeit „Hochsensibilität – Der schmale Grad zwischen Krankheit und Fähigkeit“ der Sozialpädagogin T. Tews hinweisen, die mir vor kurzer Zeit die Augen öffnete und auf die möglichen Zusammenhänge zwischen ADHS, ADS und HS hinweist. Ebenso wie auf Co-Faktoren einer Krankheitsentwicklung bei HSP’s.

    Zu meiner Geschichte: auch mir war sehr früh in der Kindheit bewusst, dass ich anders war als die allermeisten Kinder um mich herum. Meine Brüder waren ebenfalls „besonders“, dies aber wiederum ganz anders als ich. Was uns Geschwister verband, war eine deutlich überdurchschnittliche Ausstattung mit allen möglichen Talenten. Diese Talente waren es wohl auch, die uns vor dem hier oftmals erwähnten weitestgehenden Verlust des Selbstwertgefühls zumindest in der Aussenwelt schützten.
    Die fatale an HS war jedoch die Kombination mit einer sehr belasteten Kindheit. Oder besser gesagt mit Eltern, die beide unerkannt unter einer schweren narzisstischen Persönlichkeitsstörung litten/leiden, welche seit unserer frühen Kindheit verschiedensten Missbrauch, extremen Leistungsanspruch, Brutalität und emotionale Kälte mit sich brachte. Ich muss anderen HSP’s sicher nicht erklären was es heißt, von klein auf diese Eltern und ihr krankhaftes Verhalten zunehmend erkennen, analysieren und sogar vorhersagen zu können, ohne ihnen zu entkommen und dabei, aufgrund der HS- Isolation, mit der uns eigenen Gefühlstiefe für diese Konstellation ganz allein dazustehen… Natürlich nahmen die Eltern auch meine psychologischen und psychoanalytischen Fähigkeiten sehr gern Anspruch – um dann davon überzeugt zu sein, dass ihre Kinder, im Gegensatz zu ihnen, psychisch krank sind. Damit entgingen sie der Auseinandersetzung mit ihren dunklen Seiten und mit ihrem Beitrag zur Familientragödie, den mir mehrere Psychologen später bestätigten.
    Meine Brüder ergriffen bald die Flucht aus dem Elternhaus, ich blieb durch meine Ausbildung zwangsweise lange in der Peripherie der Eltern und wurde von ihnen weiterhin systematisch kleingemacht.
    Die Folgen waren für alle Geschwister sowohl psychisch als auch physisch relativ ähnlich ernsthafter Natur, ein Bruder verstarb sogar nach typischem Krankheitsverlauf bald.
    Ich kämpfte mich über Jahrzehnte in ein Leben mit weniger Angst, mehr Respekt vor mir selbst und durch die Aussenwelt hinein. Auch ich muss mit meinen Energien sorgfältig haushalten und meine wenigen, sehr guten Sozialkontakte und nicht zuletzt die rasche Verschlechterung einer nicht infektiösen Autoimmunerkrankung halfen mir dabei, endlich auch mir selbst gegenüber sensibler und verantwortungsvoller zu sein. Dadurch konnte ich mich, trotz des zu erwartenden emotionalen und vielleicht sogar juristischen Super-Gaus, von dem völlig kranken Macht- und Leistungsanspruch der Eltern endlich befreien. Sämtliche Ärzte hatten mich dringend aufgefordert, jeglichen Kontakt mit dem Elternhaus sofort zu beenden. Ganz besonders als deren Störung verifiziert wurde.
    Ich versuche mittlerweile die HS neutral zu sehen. Mir ist jeden Tag klar, dass meine HS ihren Tribut fordert (wobei ich denke, dass die derzeit immense Erschöpfung das Ergebnis der HS plus Immunerkrankung plus Medikamente plus anstrengender Job plus Familiensituation ist). Andererseits hilft mir diese unglaubliche Wahrnehmung auch immens bei meiner beruflichen Tätigkeit.
    Während manche sehr erfolgreichen Menschen in meinem Umfeld gelangweilt feststellen, dass sie nicht (mehr) glücklich sind, kann ich mich (wenn Erschöpfung und Schmerzen tolerabel sind 😉 ) nach wie vor sehr stark an Kleinigkeiten erfreuen und Glück empfinden. Ich bin so egoistisch (oder verantwortungsvoll?) geworden, nur in einem guten Betriebsklima zu arbeiten und leiste gern meinen Hunor- und Empathie-Beitrag dazu – und freue mich darüber, wenn ich andere trotz Gegenspieler damit anstecken kann.
    Farben und Klänge, Geruch und Geschmack, Licht und Wind können gleichermaßen Freud und Leid erzeugen – dennoch ist mir diese Intensität ieber, als abgestumpft vor mich hin zu leben.
    Mir ist es glücklicherweise möglich, mich immer wieder auf meine „Insel“ zurückzuziehen um zu regenerieren und ich leide mit allen, denen dies nicht vergönnt ist.
    Für eine Partnerschaft war ich bisher zu beeinträchtigt, was mich aber nur noch selten traurig macht – vor allem wenn ich beobachte, wie einsam und respektlos es in vielen Beziehungen leider zugeht. Dies könnte allerdings an selektiver Wahrnehmung liegen 😉
    Bei den Ängsten war mir bald klar, dass diese gar nicht meine waren, sondern die Mutter ihre Ängste zum Zweck der emotionalen Erpressung auf mich projizierte. Vielleicht gehören die Ängste der vielen anderen HSP’s ja auch gar nicht ihnen?
    Ich werde mich auf jeden Fall nicht aufgrund von HS pathologisieren lassen. Auch ich hege ab und an den Gedanken, dass eine hochsensible Wahrnehmung vielleicht das „normale“ Niveau der Wahrnehmung ist und maßgeblich für die Evolution des Menschen war. Hätten unsere archaischen Vorfahren ohne hochsensible Wahrnehmung überlebt?
    Ich freue mich auf Gedankenaustausch!

    C.

    • Layla says:

      Ich möchte gerne einmal was dazu sagen… Ich denke, das einige Jüngeren Kommentatoren sich nicht nur in ihre Sensiblität rein gesteigert haben, sondern, das sie einfach wissen wollten, was los mit ihnen ist, es durch die Erzieherin heraus gefunden hatten, und man darauf hin einfach nur mehr über Sensibilität nachgedacht hat. Vielleicht war man zu Anfang mehr in das Thema hinein gegangen, jedoch dies legte sich bestimmt über die Jahre wieder. Ich denke Mal, würde es einen Beweiß geben, könnte man durch diesen Beweis heraus finden, das diese Person ganz schön Sensibel ist. Sie ist Musikalisch so Gar zum Takt fühlen, als auch das spielen Hochbegabt, was ihr durch vielen Vorahnen, die übrigens berühmte Sänger, Schriftsteller, und Schauspieler waren, geerbt worden. Doch die Sensiblität, die sie haben, ist zwar mehr anstrengend, als umwerfend, aber sie macht sie auch aus. Es macht: „besonders“ und es ist“besonders“ anders zu sein. Und das wollen sie nicht weg geben. Dann war mir noch wichtig, genau auf diese Sätze einzugehen: „wenn ein Erfolgreicher Mensch gelangweilt fest stellt, das er nicht mehr glücklich ist, schaff ich es trotzdem, mich über Kleinigkeiten zu freuen“. Ich möchte dazu sagen, das es einigen (vielleicht wenigen) so geht, das bei denen so etwas, zum Beispiel eine Beziehung, über haubt nicht oberflächlich ist. Es schmerzt, wenn man sich nicht meldet. Es schmerzt, wenn man das Gefühl hat, man ist dem anderen, der sich ja sonst immer meldet, überhaupt nicht wichtig, und er muss sich immer Ausreden ausdenken, warum er keine Zeit hat. Man macht sich so viele Hoffnungen, wenn der Märchen Prinz, den man seit über drei Jahren liebt, einen Hoffnungen macht, er ständig sagt: ich liebe dich, man ständig denkt, er ist der richtige, und eine Zukunft mit ihm erträumt. Es ist nicht das einzige Mal, wenn man heraus bekommt, das man von Anfang an angelogen wurde, Qualen bis zum Geht nicht mehr spürt. Es schmerzt, zu wissen, die liebe wurde nur gespielt, es schmerzt, überhaupt nichts zu wissen. Es schmerzt, wenn der andere nur vor sich hin eine Ausrede nach der nächsten hat, weshalb er nicht kann. Bei einigen können die Schmerzen bis zum geht nicht mehr, oder, bis fast zum „Herzstillstand“ in einem jungen alter sein. Ich denke, es ist schön, wenn man ein Freund hat, aber er sollte nicht immer alles im Leben oder die große Abhängigkeit sein. Man sollte ihm blind vertrauen, man sollte wissen, das er es Ernst mit einem meinte, und das man über gränzen gehen kann, auch wenn es Mal schwierig ist. Trotzdem sollte man man selbst bleiben. Die Gedanken müssen über sich und die Realität gehen, und nicht über jemanden, der nie kommt. Es ist gut, wenn man allein ist, um nicht ständig Schmerzen zu spüren. Und wenn der richtige kommt, irgendwann, dann ist das so. Vielleicht auch nicht, und das allein sein ist für Menschen, die empfindlich auf Liebesschmerzen reagieren, vielleicht auch das beste.es dauert vielleicht noch, bis man sich ganz erholt hat.
      Und dazu ist es am besten, wenn die Höchstkummerphase vorbei ist, sich abzulenken, malen, reiten, telefonieren, sich verabreden, und schreiben.

    • Nora says:

      Hallo C,
      ich finde mich in vielem, was Du schreibst, sehr wieder, vor allem auch in der Beschreibung der belastenden ungesunden Familienstruktur. Darf ich freundlich fragen, welche Autoimmunerkrankung Du hast? Bei mir ist vor zwei Jahren Hashimoto diagnostiziert worden, kurz nach dem traumatischen Verlust eines geliebten Wesens. „Natürlich“ sieht kein Internist oder Endokrinologe da einen Zusammenhang, ich allerdings schon.
      Hab den Test gemacht, 100 Punkte, mir öffnet sich gerade eine Tür zum Verstehen meines gesamten „anders-seienden“ Lebens (bin 56 Jahre).
      Alles Gute!
      Nora

  12. Heidrun says:

    Ich bin 57 Jahre und bin erstaunt das „Hochsensibilität“ etwas besonderes sein soll. Ich denke es ist die wahre Natur der Menschen eine große Auswahl an Gefühle zu empfinden. Das Schulsystem und die Erziehung, meist fängt der 1. Schock schon bei der Geburt an, tragen dazu bei verwirrt und unsicher zu sein.
    Ich bin froh diese Gabe zu haben und trainiere mich auch, das meine Sensibilität feiner und sicherer wird. So ist es mir möglich Krankheiten und Schmerzen bei meinen Mitmenschen zu fühlen und Mitgefühl und Hilfe zu leisten. Es ist mir möglich Krebs zu fühlen in einem sehr frühen Stadium. Auch bei Menschen die sterben wollen, ist diese Sensibilität gut von nutzen . Für mich ist dieses intensive fühlen wichtig. Es wären nicht so viele Irritationen, wenn sich jeder so klar in Seinen Gefühlsleben auskennen würde. In Städten ist es auch die Geschichte, die uns etwas fühlen lässt und wir nicht wissen, was sich auf manchen Plätzen abgespielt hat. Wie gesagt ich weiß das es noch mehr zwischen Himmel und Erde gibt, was noch nicht mit dem menschlichen Auge sichtbar, doch wir können es schon fühlen. Ich merke auch das Menschen mit Gedanken in austausch gehen können, doch das bedarf noch einige Übung.
    Ich freue mich das es so viele gibt, die sich dessen bewusst werden und auch so viel junge Menschen. Ich lese mir jeden Beitrag durch und erkenne mich ein Stück selbst. Nicht als Außenseiter der ich war, sondern als ein Mensch unter vielen mit sehr viel Freude, Mut und Neugier…
    grinsenden Gruß Euch allen hier

  13. S says:

    Meine Mama: du setzt andere Leute unter Druck, wenn du ihnen sagst: ohne dich will ich nicht Leben…

    Ich hoffe du verstehst, warum ich noch am Leben bin, ich hoffe du verstehst, das ich mich nicht umgebracht habe, ob wohl ich das gesagt habe, ich hoffe du verstehst, ich habe dich so unter Druck gesetzt, und habe es dann nicht getan, es war falsch gewesen, dich so unter Druck zu setzen…

    Meine Übersetzung von meiner Nachricht von damals, ich hoffe, damit kann man was anfangen…

  14. S says:

    Es gibt Dinge, die okay sind, und es gibt Dinge, die zu weit gehen …

    Ein Märchen Prinz zu tun und so krass mit den Gefühlen eines Mädchens zu spielen bis das Mädchen im Koma liegt, geht zu weit …

    Denke ich zumindest …

  15. Michael says:

    Nach 44 Jahren Chaos und Verwirrung habe ich nun einen Schlüssel zur Erkenntnis bekommen.
    Von heute auf morgen verschwanden all meine Depressionen. Was bleibt, sind noch viele „alte“ Ängste und eine völlig neue Sicht auf alle Dinge, all die Erinnerungen und pausenlosen „Kopfkino“-Momente, die Zweifel und Ausweglosigkeit.
    Alles auf Neustart. Wahnsinn!!!
    Mein Problem sind die 117 Punkte im Test. Ich bin so übertrieben empfindlich…das ist schon sehr anstrengend.
    Aber wir sind nicht alleine! ✌

    • Chris says:

      Hallo Michael,
      heißt Dein Schlüssel schlicht „Hochsensibilität“ oder könntest Du den auch noch in andere Worte kleiden?
      Bei mir (41) ist gerade auch einiges im Umbruch und Zeugs wie Ängste, Zweifel, Ausweglosigkeit, Kopfkino, etc. kenne ich nur zu gut. Trotz Überwindung einiger alter Denkmuster kleben äußerlich immer noch „alte“ Dinge an mir, die ich (noch) nicht so einfach abschütteln kann, gerne aber abschütteln würde.
      Wenn Du fühlst, dass wirklich „_Alles_ auf Neustart“ ausgerichtet ist: Wiiiieeeeeee heißt der Schlüssel dazu??? 🙂
      Viele Grüße
      Chris

      • Himmelsliebe says:

        Es gibt kein Neustart, höchstens einen neuen Neustart. Jedenfalls für mich nicht, da ich (42) schon Dutzend Neustarten im Leben hinter mir hatte. Zum Sommer: ich will viele neue Freunde bekommen. Zum neuem Jahr: ich will abnehmen. Ich will einem neuen Freund. Ich wünsche mir, glücklich zu werden etc. Einige Punkte sind irrilewandt, aber so etwas wie ein Neustart gibt es nicht … Es gibt nur eine neuen Neustart.

  16. Conny says:

    Also so wirklich hilft mir das Ganze jetzt nicht.
    Meine Mutter hat mir einen Zeitungsartikel über Hochsensibilität ausgeschnitten. Ich hab erst gar nicht verstanden warum. Auf Nachfrage ob sie denkt es würde auf mich zutreffen, bejahte sie dies.
    Einige Tage später hab ich nun also gegoogelt. Den Test gemacht und 83 Punkte erreicht. Einige Texte gelesen, aber irgendwie doch nichts erreicht.
    Wenn es stimmt und ich hochsensibel bin, dann kann ich das nicht ändern. Und das ist für mich wirklich frustrierend… Bisher habe ich die Diagnose „rezidivierend depressiv“ und nach Jahren habe ich eingesehen, dass es dafür keinen Auslöser und somit auch keine Lösung geben muss, ich nunmal so bin und damit leben muss. Nun schon wieder ein „das kann man nicht ändern“.
    Das ist für mich unendlich frustrierend, denn ich sehe keine Möglichkeit die äußeren Umstände anzupassen. Ich mache zurzeit endlich eine Ausbildung. Es macht mir Spaß, ich glaube ich habe das Richtige für mich gefunden. Aber an die 39 Stunden Woche habe ich mich auch nach einem Jahr noch nicht „gewöhnt“. Ich bin ständig müde. Nach nur einer Woche (ich hatte vorher 2 1/2 Wochen Urlaub) bin ich direkt wieder so KO, dass ich den ganzen Nachmittag geschlafen habe. Und trotzdem habe ich noch das Gefühl völlig KO zu sein. Ich könnte Gefühlt ewig schlafen… Wenn man mich lässt schlafe ich von ca. 12/1 bis ca 11… nur dumm, dass das im normalen Arbeitsalltag nicht geht… Wenn dieses ausgeprägte Schlafbedürfnis nun ggf durch eine Hochsensibilität begründet/begünstigt ist, die ich nicht ändern kann, habe ich mit der Erkenntnis nichts gewonnen. An den 39 Stunden kann ich (mindestens) die nächsten 2 Jahre nicht wirklich etwas ändern. Ich weiß, dass man mit einem sehr guten Grund die Stunden wohl kürzen könnte, eine Übernahme könnte ich dann wohl aber auch vergessen.
    Na ja, keine Ahnung ob irgendjemandem mein Eintrag hilft. Mir vielleicht schon, einfach weil ich aufgeschrieben habe wie ich mich fühle.
    Ich erwarte mir davon also keine erleuchtenden Antworten oder so. Falls aber jemand einen Tipp hat, von dem er/sie denkt es könne mir helfen: gern her damit 😉

    • Elisa says:

      Genau so geht es mir auch. Ich würde gerne etwas über Lösungsansätze erfahren. Wie kann ich z.B. mit meiner Lärmempfindlichkeit umgehen? Das wäre nur eine Fragen von vielen.

      • Chris says:

        Hallo Elisa,
        nach jahrelangem Pendeln bin ich erst kürzlich auf den Trichter gekommen, die öffentlichen Verkehrsmittel nur noch mit Ohrstöpseln zu benutzen.
        Das beseitigt nicht allen Lärm, reduziert ihn aber deutlich. Vor allem unterschwelliges und das nervige Geplapper der Mitfahrenden ist jetzt weg und es bleibt Raum für eigene Gedanken oder schlicht ein kleines Nickerchen 🙂
        Gruß
        Chris

      • ÄTE says:

        Benutze Ohrenstöpsel, die den Lärmpegel bzw. die gehörte Reizüberflutung runterschrauben und es trotzdem zulassen, dass Du Dich z.B. unterhalten kannst und Dich dabei besser konzentrieren, in Ruhe ein Buch im Zug lesen kannst und insgesamt gelassener auf Lärm reagieren kannst.
        Viele Grüße
        ÄTE

    • Magdalena says:

      Wow. Dein Kommentar hat mich wirklich überrascht, mir gehts nämlich genau so. In den letzten Jahren bestand mein Alltag hauptsächlich aus Schule und Schlafen und zwischendurch etwas Essen. Tatsächlich fühlte ich mich meist so energielos, dass ich nicht mal behaupten könnte ich wäre fleißig gewesen (im letzten Schuljahr wars besonders schlimm, ich hab gefühlt die Hälfte des Unterrichts verschlafen, keine Hausübungen gemacht und kaum für Prüfungen gelernt). Jetzt denke ich zum ersten mal, dass dies etwas mit meiner Hochsensibilität zu tun haben könnte (o.o)
      Dass ich hochsensibel bin weiß ich bereits und der Test hat dies nochmal bestätigt (93 Punkte), aber ich denke nicht, dass dies eine angeborene Schwäche ist die man nicht mehr loswird. In vielen Situationen ist die Hochsensibilität wahrscheinlich sehr hilfreich, aber ich muss zugeben dass sie im Schulleben und anderen Bereichen wo man mit vielen Menschen in Kontakt ist sehr nervig und anstrengend sein kann.
      Wirklich helfen kann ich dir also auch nicht…ev. noch ein kleiner Tipp: sei achtsam und hör auf dein Gefühl wenn es darum geht mit welchen Menschen du Zeit verbringst und an welchen Orten etc. ich denke das raubt einem die meiste Energie 🙂

      • tuana says:

        also schwäche würde ich es nicht nennen… es hat ja auch sehr viele gute seiten!

        versuche zu akzeptieren und es als teil deiner einzigartigen persönlichkeit anzunehmen, dass du sehr sensibel und feinfühlig bist 🙂

    • Andrea says:

      Versuche es mal nach dem Konzept Vianesse siehe Internet
      Kein Zucker keine Hefe kein weisses Mehl nur Roggenbrot und zum süssen Ersatzstoff wie Honig und deine Müdigkeit wird verschwinden 3 liter Wasser am Tag oder Tee süssen mit Birkenzucker oder Honig
      Davon bin ich sehr schnell gesund worden
      Mfg Andrea

      • S says:

        Ich möchte niemanden zu nahe treten..
        Aber für manche ist es besser, wenn vorraus seh bar ist, ein Leben lang alleine zu bleiben, weil man immer nur belogen und betrogen wird, und man selbst zu faul zum Arbeiten ist, einfach nichts zu tun, oder unter der Brücke zu übernachten.. falls die Sterne einem sagen das man alt wird…..

        • Philipp says:

          Ehrlich gesagt ich kann verstehen das du so schreibst. Glaube was dir aber nicht bewusst ist, ist was für unglaubliche Leistungen manche hochsensible Vollbracht haben. Als hochsensibler bist du einfach in einem System, das nicht auf dich zugeschnitten ist. (Das heisst nicht das du jetzt losheulst und einfach nichts mehr machst) Das bedeutet ganz einfach, dass du immer mehr Kraft brauchst, das gleiche zu tun wie nicht hochsensible. Die Schule ist schwieriger etc. Oft haben hochsensible Menschen selbst mit 30 noch nicht herausgefunden was Ihnen wirklich liegt. Du denkst vielleicht das du ein schwieriges Leben hast, weil du arbeitest etc. Nun ich sage dir viele Hochsensible die ich kenne wünschen sich nichts mehr als zu arbeiten. Sie sind nämlich nicht faul, ganz im Gegenteil. Entscheidend ist manchmal nicht was du äusserlich erreichst, Karriere etc. sondern wieviel du kämpfst. Warst du mal arbeitslos? glaube mir keine Arbeit zu haben ist wesentlich härter als eine zu haben. Ich weiss wovon ich rede ich habe an zuerst an einer der schwierigsten Unis von Europa 4 Jahr studiert war vorstand im uni Verein, habe im MC DOnals gejobbt etc. Danach kam das Burnout 3 Jahre Psychiatrie und nun bin ich da, ohne nach aussen einen grossen Erfolg aufweisen zu können. Tatsächlich habe ich aber schon mehr in meinem Leben gekämpft als die meisten Leute. Vielleicht denkst du, das du so toll bist, da du normal lebst und normal arbeitest. Übesteht mal das, was ich erlebt habe ohne dich umzubringen, dann reden wir weiter. Mag Leute geben, die nur noch auf der faulen Haut liegen, viele Hochsensible sind es jedoch nicht und haben schon wesentlich mehr gekämpft als all die Leute, die denken sie seien so stark, nur weil sie ein geregeltes Leben haben. Wie hart du wirklich bist, siehst du erst wenn du mal ne richtige Krise hattest. (Arbeit weg, Hobbies weg, Freunde weg, gesundheit weg, keine Perspektive, mit Medikamenten vollgempumpt, Ärzte die die falsch behandeln und das alles gleichzeitig) Und hier haben hochsensible Menschen oft mehr geleistet, als die, die sie ständig kritisieren…

    • Kerstin says:

      Hallo Conny.
      Es gibt eine Möglichkeit die Müdigkeit und Energielosigkeit etwas auf der körperlichen Ebene zu unterstützen.
      Da unser Stoffwechsel meist nicht genug Hilfe bei der Aufrechterhaltung durch die normale Ernährung bekommt, helfe ich mir mit Vitamin D 3 und K2 sowie magnesiumöl transferdermal auf die Sprünge. Das Buch “ Gesund in sieben Tagen “ von Dr. von Helden erklärt es verständlich.
      Ansonsten gebe ich meinem Bedürfnis nach Ruhe und Abgeschiedenheit nach und mache das was mich interessiert. Allerdings habe ich auch nur einen TZ-Job. Im Krankenhaus geht es zu wie in einem Irrenhaus;-))
      Ganz liebe Grüße und suche dir das was dir einfach ein gutes Gefühl macht.
      Kerstin

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