Herzlich Willkommen bei Hochsensibel-Test.de

Erlebst Du Dich als besonders sensibel und empfindsam?  Suchst Du eine Antwort auf die Fragen, wie stark Deine Sensibilität ausgeprägt ist und ob Du vielleicht hochsensibel bist? Hier auf der Seite „Hochsensibel Test“ wird beleuchtet, welche Eigenschaften, Fähigkeiten und Merkmale für eine Hochsensibilität sprechen könnten. Weiter unten findest Du außerdem einen Test.

Aus dieser Seite ist das Buch „Schon immer anders – Hochsensible Leben*“ entstanden. Menschen, die sich als hochsensibel erleben, kommen darin zu Wort. Sie erzählen von ihren Erfahrungen. Vielleicht findest Du Dich in einem der dort geschilderten Lebenswege wieder?

Manchmal sind die Wege bis zur „Erkenntnis“ lang und steinig. Des öfteren wird die Frage gestellt, ob ein Coaching hilfreich sein könnte. Diese Frage mündete in der Idee zum Buch „Mein HSP-Coach – Hochsensibel Leben*„. 26 Experten schreiben darin zu ihren Herzensthemen. In dem Buch findest Du praktische Anregungen für Deine Herausforderungen mit der Hochsensibilität.

Was ist Hochsensibilität?

Hochsensible Menschen nehmen Reize stärker wahr als der Durchschnitt der Bevölkerung und verarbeiten sie in besonderer Weise. Hochsensibilität kann sich auf alle Sinne beziehen. Neben intensiverem, ungefiltertem Hören, Sehen, Riechen, Schmecken oder taktilem Erleben ist oft auch die stärkere Ausprägung beim Empfang von Stimmungen möglich. Auch die eigenen Empfindungen hochsensibler Menschen sind manchmal in besonderer Weise ausgebildet. Dies kann etwa das Erleben von Liebe und Trauer sowie Kunst oder Musik betreffen. Zudem beschreiben hochsensible Personen etwa einen überdurchschnittlichen Sinn für Gerechtigkeit, ein hohes Bedürfnis nach Harmonie oder eine besondere Schmerzempfindlichkeit.

hochsensibilität

In der Literatur und im Internet finden sich Schätzungen darüber, wie viele hochsensible Menschen es gibt. Sie weichen geringfügig voneinander ab. Demnach sind etwa 15 bis 20 Prozent der Bevölkerung hochsensibel. Ob ein Mensch nun weniger sensibel, „normal“ sensibel oder hochsensibel ist, kann ohne intensive Auseinandersetzung mit der Person nicht belastbar beantwortet werden.

Du findest neben dem Begriff der „Hochsensibilität“ auch die Bezeichnung „Hochsensitivität“. Mitunter wird der Begriff „Hochsensitivität“ schlicht als die richtigere Übersetzung des englischen „High Sensitivity“ betrachtet. Dem folgend sei nur diese Bezeichnung zu verwenden. Es gibt jedoch auch Autoren und Coaches, die mit den verschiedenen Begriffen inhaltliche Unterschiede abgrenzen. Verkürzt dargestellt, soll demnach unter Hochsensibilität die feinere Ausprägung der fünf körperlichen Sinne zu verstehen sein (Sehen, Hören, Schmecken, Riechen, Fühlen). Ein hochsensitiver Mensch verfügt darüber hinaus über einen sechsten oder siebten Sinn. Dies kann sich in besonderer Empathie oder in Ahnungen und Visionen ausdrücken. Trifft man diese Unterscheidung, stellt man fest, dass Hochsensibilität und Hochsensitivität oftmals gemeinsam auftreten. Auf dieser Internetseite wird der Lesbarkeit halber ganz überwiegend der Begriff der „Hochsensibilität“ verwendet.

Vor- und Nachteile der besonderen Sensibilität:

Die Umwelt mit all ihren verschiedenen Reizen sowie die eigenen Empfindungen sehr intensiv wahrnehmen zu können, ist eine außergewöhnliche Gabe. Es ist etwas besonderes, sensibel zu sein. Aufgrund fehlender bzw. spezieller Wahrnehmungsfilter haben hochsensible Menschen „mehr“ vom Leben. Zugleich ist es naheliegend, dass diese besondere Gabe nicht immer in einen oft hektischen und lauten Alltag passt. Selbst weniger sensible Menschen fühlen sich heute oftmals einer übergroßen Menge von Reizen ausgesetzt, die eine angemessene Verarbeitung all der Eindrücke erschwert. „Reizüberflutung“ ist vermutlich fast allen Menschen ein Begriff. Hier können beispielhaft Stress auf der Arbeit, im Straßenverkehr oder die Herausforderungen einer permanenten medialen Berieselung durch unzählige Bildschirme um uns herum genannt werden. All das kostet Kraft, Energie und zehrt an der inneren Ruhe und Ausgeglichenheit.

Bei hochsensiblen Menschen können die intensivere Reizwahrnehmung und -verarbeitung dazu führen, dass besonders belastende Situationen von ihnen gemieden werden. Dies hat möglicherweise Einfluss auf das soziale Umfeld und kann zu introvertiertem, schüchtern wirkendem Verhalten führen oder in Ängsten münden. Der Verwirklichung dieser negativen Folgen können sie jedoch begegnen. Vieles hängt von den Bewältigungsstrategien des sensiblen Menschen ab. Oftmals gelingt es über die Jahre, einen Umgang mit den energieraubenden und belastenden Situationen des Alltags zu finden, ohne sich dabei aus dem gesellschaftlichen Leben zurückzuziehen. Einige HSP berichten davon, dass es ihnen geglückt ist, aus ihrer vermeintlichen Schwäche eine Stärke zu machen. Ihre Sensibilität zeichnet sie aus. Hochsensibilität bietet jedenfalls die Chance, als besonders empathischer Gesprächspartner beruflich und privat geschätzt zu werden.

Hochsensibilität-Sensibel

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Sensibel oder hochsensibel? Ein Test:

In Büchern und im Internet findest Du verschiedene Tests zur Frage „Bin ich hochsensibel?“ Für den unten stehenden Test wurden die verschiedenen Fragen und Antworten unterschiedlicher Verfasser betrachtet, zusammengeführt und mit eigenen Erfahrungen abgeglichen. Nach Art einer Meta-Analyse wurden die folgenden Fragen als mögliche Hinweisgeber auf eine Hochsensibilität herausgearbeitet. Beachte dabei bitte, dass ein solcher online Test nicht den Anspruch haben kann, wissenschaftlich belastbare Aussagen zu treffen. Der Test kann eine erste Annäherung an die Frage sein, ob Du überdurchschnittlich sensibel bist oder nicht. Alles weitere müsste sich durch individuelle Betrachtung der eigenen Person und losgelöst von den Verallgemeinerungen eines solchen Tests ergeben.

Der Test: 30 Aussagen – 120 Punkte

Der Test beinhaltet 30 Aussagen.  Bitte notiere für die Aussage

trifft gar nicht zu:     1 Punkt
trifft eher nicht zu:   2 Punkte
trifft eher zu:             3 Punkte
trifft voll zu:               4 Punkte

Am Ende des Tests zur Sensibilität zähle bitte die Punkte zusammen. Die Auswertung zum Test folgt im Anschluss.

1.   Ich bin ungern an Orten mit Hektik und großer Lautstärke.
2.   Ich reagiere empfindlich auf grelles Licht.
3.   Wenn mich Kleidung einengt, fühle ich mich schnell unwohl.
4.   Ich reagiere stark auf Koffein.
5.   Ich habe einen feinen Geschmacks- und/oder Geruchssinn.
6.   Bestimmte Konsistenzen von Essen mag ich nicht.
7.   Ich fühle mich von Ärzten unverstanden.
8.   Ich bin motorisch unruhig und ständig in Bewegung.
9.   Neue, unbekannte Situationen beunruhigen mich.
10. Der Umgang mit Menschen, insbesondere in Gruppen, kostet mich oft viel Energie.
11. Im Gespräch mit Menschen spüre ich schnell, wenn ihr Gesagtes mit ihren Gefühlen nicht übereinstimmt.
12. Stimmungen anderer nehme ich nicht nur eindeutig wahr, sie beeinflussen mich oftmals.
13. Ich schwanke in meinen eigenen Stimmungen stark.
14. Häufig bin ich gerne allein.
15. Ich habe eine hohe Schmerzempfindlichkeit.
16. Ich habe viel Phantasie und hänge oft Träumen nach.
17. Meine Familie und Freunde verstehen mich oft nicht.
18. Ich habe einen stark ausgeprägten Gerechtigkeitssinn.
19. Ich bin sehr gewissenhaft und/oder akribisch.
20. Ich bin sehr kreativ.
21. Ich habe einen besonderen Zugang zur Natur, Musik oder Kunst.
22. Mit Lügen kann ich sehr schlecht umgehen.
23. Ich bin tendenziell zu gutgläubig.
24. Ich fühle mich oft für Geschehnisse verantwortlich.
25. Ich fühle mich Situationen oft hilflos ausgeliefert.
26. Ich kann mir Gesprochenes und/oder Wahrnehmungen über einen sehr langen Zeitraum merken.
27. Ich habe schon einmal daran gedacht, hochbegabt zu sein.
28. Ich habe schon einmal daran gedacht, an ADHS erkrankt zu sein.
29. Ich kann das Denken nicht „abstellen“, oftmals jagen ganze Gedankenketten durch meinen Kopf.
30. Mehrere gleichzeitig zu erledigende Aufgaben sind für mich eine Herausforderung.

Bitte zähle nun Deine Punkte zusammen. Wähle Deinen Punkte-Bereich und klicke auf den Button:

Wie viele Punkte hast Du erreicht?

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hochsensibilität buch sensibel

Hochsensibel-Test Auswertung

30-45 Punkte:

Du bist mit großer Wahrscheinlichkeit nicht hochsensibel. Umso schöner ist es, dass Du Dir die Zeit für den Test genommen hast. Du hast damit Dein Interesse am Thema Hochsensibilität bekundet und einen Einblick erhalten, welche Facetten des Lebens ein hochsensibler Mensch anders erfährt. Schon dies ist für ein verständnisvolles Miteinander und Respektieren der unterschiedlichen Bedürfnisse förderlich. Im Umgang mit hochsensiblen Verwandten, Freunden oder Deinem Partner hast Du nun vielleicht eine Idee für die individuellen Talente, Fähigkeiten und Belastungsgrenzen. Möchtest Du an Deinem „Gespür“ arbeiten? Diese Seite geht der Frage nach, ob man Empathie lernen kann.

46-66 Punkte:

Du hast einige Fragen im Test als eher oder sogar voll zutreffend beantwortet. Überwiegend hast Du sie jedoch für Dich verneint. Es spricht einiges dafür, dass Du nicht hochsensibel bist. Dies ist allerdings nur ein erster Anhalt. Reflektiere Deine eigenen Wahrnehmungen und Empfindungen. Möglicherweise bist Du eine einfühlsame Person, die hin und wieder ihre reizarmen Auszeiten braucht, nicht aber die besondere Achtsamkeit eines hochsensiblen Menschen.

67-95 Punkte:

Du bist mit einiger Wahrscheinlichkeit ein hochsensibler Mensch. Verschiedene wiederkehrende Merkmale hochsensibler Personen hast Du für Dich bejaht. Das innere Erleben und die Empfindungen stellst Du dabei nicht auf allen Ebenen gleichermaßen reizintensiv fest. Das ist nicht ungewöhnlich. Deine Sensibilität ist in einigen Bereichen stärker ausgeprägt als in anderen. Umso wichtiger ist die Kenntnis Deiner individuellen Fähigkeiten, Talente aber auch Belastungsgrenzen. In diesem Buch* findest Du viele Berichte anderer Hochsensibler, die Dir eine Hilfe dabei sein können, Deine eigenen Empfindungen besser einschätzen zu können. Achte auf Dich und Deine Bedürfnisse, setze im Hinblick auf Reize gezielt Grenzen.

96-120 Punkte:

Es ist sehr wahrscheinlich, dass Du ein hochsensibler Mensch bist. Deine Sensibilität beschränkt sich nicht auf einzelne Bereiche, Du nimmst vielfältige Reize intensiver wahr und ihre Verarbeitung ist auf mehreren Gebieten eine besondere. Vielleicht liegt für Dich eine große Herausforderung darin, in Deiner Sensibiltät eine gute Balance zwischen Deinen Talenten, Empfindungen und Belastbarkeitsgrenzen zu finden? Du bist mit Deiner Hochsensibilität nicht allein. Hast Du eine Sehnsucht danach, endlich verstanden zu werden? Dann wird Dir das Buch Schon immer anders* mit vielen Impulsen und Berichten von hochsensiblen Menschen helfen.

Besonders sensibel – und nun?

Ein online Test kann nur ein erster Schritt sein. Hast Du mit dem Test Deine Vermutung bestärkt, dass Du eine hochsensible Person bist? Dann liegt vermutlich die vertiefende Auseinandersetzung mit dem Thema Hochsensibilität nahe. Die Internetrecherche ersetzt das Lesen eines guten Buches leider nicht. Es gibt viele verschiedene Bücher zum Thema. Suchst Du Alltags-Beschreibungen von hochsensiblen Menschen, möchtest Du ein tieferes Verständnis des Phänomens erhalten, ist das Buch Schon immer anders* eine besondere Empfehlung. In diesem Buch kommen hochsensible Menschen mit ihren Geschichten selbst zu Wort. Das Buch ist aus der Gemeinschaft dieser Internetseite entstanden. Inspiration für die Bewältigung konkreter Fragestellungen rund um das Thema Hochsensibilität gibt Dir das Coaching-Buch*.

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Fühlst Du Dich auch „Schon immer anders“ ?

Schon immer anders - Buch„Ich habe alle Tests gemacht, die ich finden konnte. Alle.“
Hochsensible beschreiben wie sie sich und ihr „Anderssein“ erkannten und erleb(t)en.

„Ich hätte weinen können, so erlöst war ich. Ich bin ja völlig normal!“
Sie lassen den Leser teilhaben an ihrem Alltag und ihrem Umgang mit der Hochsensibiltät.

„Die Welt wird nicht so, wie ich sie brauche.“
„Ich möchte nicht tauschen, denn es ist eine Gabe.“
„Lehne Dich an Deine Grenzen und sie werden sich weiten.“

Viele hochsensible Personen eint das Gefühl „anders“ zu sein. In diesem Buch* kommen sie zu Wort.

„Es war ein Genuss das Buch zu lesen. Die Erleichterung zu spüren, dass man nicht komisch, kompliziert und schwierig ist, dass es vielen anderen Menschen in gewissen Situationen ähnlich ergeht, war ein Geschenk! Ich befinde mich zur Zeit noch ein wenig im „Umbruch“, Dein Buch macht mir Mut weiter in die richtige Richtung zu gehen. Es hat mir die Augen geöffnet, wie ich unvermeidbare Alltagssituationen erträglicher gestalten kann und mich in meiner Entscheidung bestärkt, mich von Menschen zu distanzieren, die mir nicht gut tun. Endlich mal kein wissenschaftlicher, theoretischer Ratgeber… absolut empfehlenswert!!“

Andrea (aus der Facebook-Gruppe „Hochsensibilität“)

747 comments

  1. Amelie says:

    Mein größter Traum ist, musik zu studieren, Film Musik, thetaer Musik, und Songs zu schreiben. Ich glaube Potential hab ich.
    Aber kein Durchhaltevermögen.

  2. Leonie says:

    Es ist egal woe lange ich lebe.
    Ich will gesunde sein – zinindest körperlich. Sonst belastet mich das nur noch mehr.
    Aber weiß nicht ob ich das bin, in meij leben ist so viel passiert ind habe viele Symptome. Ich meine die seele macht ja auch den Körper krank, oder?

    Einfach alles verdrängen dann regelt soch das leben wieder_ ganz von alleine

    • Petra says:

      Hallo ihr Lieben.
      Alles was ich hier so gelesen habe kenne ich bestens. Habe den Hochsensibeltest mit 96 Punkten ganz klar bestanden. War gefühlstechnisch in der Hölle und im Himmel. Jetzt möchte ich aber ein zufriedenes, erträgliches Leben führen und dabei hilft mir ganz bestimmt mein Sacreah Essenz Spray Nr.39. Möchte eigentlich keine Werbung für irgendwas machen, jedoch hat das bei mir wirklich kleine Wunder bewirkt.
      Schrecklich, wenn man Tag für Tag von Gefühlen und Gedanken überrollt wird die man gar nicht einschätzen und verarbeiten kann.Woher kommt das und warum muss ich das haben? Für mich war meine Hochsensibilität bisher eigentlich nur schlimm. Warum kann ich soviel fühlen,warum weiss ich soviel über Menschen und kann ihnen gar nicht helfen weil ich nicht weiss wie ich mit manchen überhaupt in ein Gepräch kommen soll???? Und irgendwann lebst Du dann soweit wie möglich zurückgezogen, am besten allein weil Du diese Welt mit ihren Menschen, den Eindrücken, der Lautstärke und all den Gefühlen nicht mehr ertragen kannst. Nein, das möchte ich nicht. Darum das Spray, darum wohlriechende Öle die meiner Seele so gut tun.
      Ich drücke Euch ganz lieb.

    • Dori Bishop says:

      Mir ist es egal ob ich reich, oder nicht reich bin, aber gesund sein, das ist das Schönste, was man besitzen sollte, die Gesundheit, aber wenn man nicht mehr gesund ist und es auch leider nicht mehr wird und es nicht akzeptieren will, das einem alles zu schwer wird, aber aufgeben will man auchnicht, nein, das will ich nicht, dann muss man weiter kämpfen um weiter zu leben, aber mich macht es Traurig, meine Krankheiten hat mir meine besten Jahre genommen..

  3. Roswitha Richert-Raeggel says:

    Es darf keiner wissen was, wie, du bist.
    Es darf keiner wissen warum, wieso du so bist.
    Es darf keiner wissen, dass du so bist.
    Es darf keiner wissen, wie anders du bist.
    Es darf keiner wissen, dass du sehend bist.
    Es darf keiner wissen, wie müsam es ist.
    Es darf keiner wissen wie all wissend du bist.
    Es darf keiner wissen, wie menschlich du bist.
    Von Roswitha Richert-Raeggel 11.10.2019

  4. Laura says:

    Lieber erst mal meine version anhören, bevor man irgendwas fest stellt. Ich will einfach nur noch meine ruhe haben.
    Meij leben ist die Hölle und man kann es nicht ändern und ich werde auch nicht mehr lange leben!

      • Leonie says:

        Ach ich weiß nicht was los ist. Ich bin einfach immer so, so müde,dass ich nicht weiß was los ist.
        Ps: manchmal komm ich in Zuständen in denen ich nicht mehr ich selber bin und ich Dinge sage, die ich nicht meine, und vielleicht hätte nicht sagen sollen weil es nicht stimmt.

        Irgendwie war einfach alles plötzlich zu viel

    • Jaya says:

      So gehts mir auch: ich fühle mich extrem behindert mit der HSP… fast alles stört mich; alles zuviel ; zu schnell erschöpft … kann kaum was mit anderen machen… kaum jemand versteht es… wie extrem anstrengend das leben ist … ich will dabei sein und kann es nicht: alles dringt in mich ein… freundschaften und Beziehungen zerbrechen weil ich eben zu kompliziert und anders bin.. ich bin Künstlerin und sehr kreativ… das gibt mir viel… aber meine starken Gefühle besonders tiefe traurigkeit und die ewigen Grübeleien und sorgen machen mich fertig

      • Janina says:

        Hallo Jaya,

        ich kann dich sehr gut verstehen. Mir geht es da genauso wie dir.
        Hast du Lust zu schreiben? Würde mich freuen.
        Liebe Grüße, Janina

      • Regina Kirchner says:

        Liebe Jaya
        Das verstehe ich gut!
        Ich kenne das auch. Aber es gibt immer Menschen in meinem Leben, die mich so nehmen, wie ich bin. Und ich soll/ darf mich nehmen, wie ich bin. Und die schönen Seiten des HSP haben wir ja auch und bezaubern damit die Welt. In mühsamen Momenten steh zu Dir und tue Dir was Gutes.
        Herzliche Grüsse
        Regina

    • Paul says:

      warum denn? beschreibe es mir bitte, damit ich besser verstehen kann was du meinst.

      Ich finde dass unsere Gesellschaft die hochsensibelen herausdrängt aus den sozialen Miteinander. Die Erde ist die Erde. Sie fällt kein Urteil über dich. Warum fällst du dann aber ein Urteil über die Erde?
      PS: hatte 77 Punkte.

      • Leonie says:

        Hallo.
        Ich denke mal, dass eigtl alles in Ordnung ist, mit der Welt, und die erde keine Schuld hat, dass die schmerzhaften Dinge einfach von mor selber kommen.
        Aber irgemswoe bij ich beunruhigt weil die welt und die menschen die darok wohnen so viel anrichten können.
        Ich verdränge einfach mein leben und alles drum und dran, immer mehr

  5. Selvi says:

    Ich fühl mich so allein auf der Welt und in diesem Leben…
    Traurig, allein, und verlassen.. Von allem und jedem.. Mit allem. Man ist irgendwie nicht richtig da und irgendwie ist alles so in der Ferne.
    Bitte erklärt mir einen/den „Sinn“

    • Amalia says:

      Hallo liebe selvi.
      Tut mir leid, wie es dir geht. Ich kenne dasselbe Gefühl wie du, diese Einsamkeit, die Traurigkeit, das Gefühl, nur zehn Prozent der Seele ist eigtl da. Und neunzig Prozent wo anders. Irgendwo, in ihrer eigenen Welt. Und hier sind wir beim weiteren Punkt. Vielleicht ist dieses Leben einfach das falsche… Vielleicht, ist das hier einfach nicht die richtige Welt für dich. Ich kann es nicht hundert Prozent sagen, ich gebe dir das so weiter, wie ich mich fühl, ich weiß ja nicht, ob du das selbe Gefühl hast wie ich. Mir geht es manchmal so, man fiebert, egal an was man so denkt. Man hat immer irgendwas anderes, aber man hat immer was, nur nie ist das Gefühl wirklich da, irgendwie richtig zu sein, nie fühlt sich das Leben richtig an, wie es ist. Ich kann dir nur sagen wie ich mich fühle, wie du dich fühlst weiß ich nicht. Vielleicht hat dein Leben ja eine Bedeutung, oder ein Sinn, den du nur noch nicht gefunden hast, aber ich spüre, daß ein dicker trauriger Klumpen tief in dir drinnen ist, und du nur nicht weißt, woher er kommt, was es soll, wie er wieder verschwindet. Vielleicht gibt es eine andere Welt, in die du hinziehen willst, wenn du wirklich so sehr das Gefühl hast, eigentlich keinen Platz zu haben, nicht zu passen. Ich kenne dich nicht, aber ich denke, dass du ein tolles Mädchen bist. Ich weiß nicht ob man dir helfen kann, aber vielleicht geht es dir wo anders wo ja besser als hier.
      Das Leben ist nicht lang, dass Leben ist kurz, ich sehe sehr viel Traurigkeit in deinem Herzen, und die Menschen, von denen du dich nicht verabschieden willst. Vielleicht wird es ja einestages besser, aber dafür müsste ein Wunder geschehen.
      Menschen arbeiten um mich rum, und trotzdem ist alles so leer, und der Blick ist wie verhext. Dann denkt man, es geht alles zu Ende und auf einmal klammert man sich wieder auf der Erde. Nicht aus Angst vorm tot, aus Angst vor ner neuen Umgebung. Ich sage nur, wie es bei mir ist, wie es bei dir ist weiß ich nicht. Vielleicht habe ich ja auch zwei Seelen in einem Körper, dass kann ich nicht sagen, aber ich habe so viele Stimmen, und in mir geht so viel ab und ich bin alleine…
      Es ist so schwer weil die wenigsten Menschen wissen wie ich mich fühle, und niemand wirklich helfen kann. Das sie Probleme hat, klar, aber wie krass das ist, wie viele krasse Dinge in einem Vorgehen, wie krass schlimm es ist, dadurch blicken wenige…
      Ich will dich nicht überreden, ich brauche Zeit, immer wieder Zeit, für mich ist die welt irgendwie ein Traum, das leben ein Traum, wie gesagt, ich lebe an der Oberfläche, ich wünschte, es wäre ein schöner Traum…
      Vielleicht einfach mal Zähne zusammen beißen, drauf scheißen, was andere sagen und denken, schwamm drüber, aber das ist so schwer. Ich rede nur von mir. Weil ich nicht genau weiß, ob es dir auch so geht… Man ist vielleicht einfach in der eigenen Welt, vielleicht ist das einfach so, vielleicht lebe ich ja wirklich in meiner eigenen Welt, sehr, zu sehr, und wenige können durchblicken, den Chaos. Das „Gehirn“ das vermutlich anders tickt,ganz anders in dje man gefangen ist.
      Ich weiß nicht ob meine Worte für dich hilfreich sind. Mir geht es so, aber ich weiß nicht, ob es dir auch so geht. Ich versuche nur zu helfen.. Vielleicht bringt es ja was. Allen Menschen geht es um sich selbst und wie es dir geht juckt schon den Nachbarn nicht mehr und wenn du l von der Welt Abschied nimmst kriegt es kaum jemand mit. Aber es gibt Menschen und den möchte man nicht das Herz brechen. Mir geht es manchmal so das ich eigtl nicht in der Lage bin daran zu denken. Und trotzdem denke ich dran. Vielleicht geht es dir ja auch so… Vielleicht habe ich eine Zwillingsschwester in einem paralleluniversum, die ganz viel schreibt, aber nicht alles…
      Mir wird das alles zu kompliziert. Ich bin so schusselig.
      Mir fallen keine klare Sätze ein. Ich bin vergesslich. Ich hab viel im Kopf was ich noch schreiben wollte, und es wieder vergessen habe.
      Mein Tipp an dich ist, nehm das alles nicht immer so genau, und Bau schutzmauern. So geht es mir. Ob es dir so geht weiß ich nicht. Für mich ist alles so dunkel und leer… Die Tage rieseln leise. Die Taube flattert.
      Ich hab dich lieb Schwesterherz, ob wohl ich dich nicht persönlich kenne. ❤️

      • Silvis says:

        Also ich habe 87 Punkte und im Gegensatz zu Euch fühle ich die Freude am Leben so das mich nichts unter kriegen kann… Ich lebe einfach und wenn ich merke das mich jemand nicht leiden kann dann leg mich am Ar… Versucht doch mal diese Gefühle intensiver aufzunehmen aber ich kann euch trotzdem verstehen wenn ich wirklich mal traurig bin dann reißt mich das in einen tiefen Abgrund aus dem man nur schwer wieder raus kommt. Depressionsartiger Zustand… Und alles erscheint einem sinnlos, irgendwie schaff ich es da wieder raus…

        • Rennee says:

          Mir gehtbes zwar immer super scheiße, ich bin es aber gewohnt nicht ernst genommen zu werden. Wie zur Hölle furchtbar ich mich fühl und das bei mir auch alles sehr extrem sein kann.
          Ps, wenn ihr irgendwelche Meinungen uber mich habt dann sagt es mir direkt und schreibt es ins forum wo man alles blos stellen und falsch dar stellen kann!

        • Silvi says:

          Mir geht es immer schlecht, bin müde und erschöpft, schon so lange, keiner versteht mich, ich will oft nicht mehr sein, bin allein, fühl mich fremd, hab noch nie genu das erreicht was ich wollte bisher, ob wohl ich nah dran war. Werd nicht axeptiert wie ich bin. Bin anders und habe erkrankungen Schwierigkeiten im Leben, themen mit den ich nicht umgehen kann. Riesiges gerechtigkeitssinn ajf alle lebewesen bezogen. Werd unterschätzt, überschätzt, oft nivht verstanden, und wenn ich mich ausdrücken will nicht axeptiert..
          Es wird schlimmer, schlimmer, znd ach limmer, und irgendwann ist man nicht mehr lebensfähig..

    • Anne says:

      oh, das Gefühl kenne ich. Fühlt sich sehr bescheiden an, und man kann sich nicht erklären, was das alles denn für einen Sinn haben soll. Aber dann kommen auch wieder gute Tage, wo der Duft einer Blume, oder die Samtigkeit der Blütenblätter Dich für ein paar kostbare Augenblicke im hier und jetzt sein lassen, und alles andere für ein paar Momente an Bedeutung verliert.
      Das Gefühl, allein und unverstanden zu sein, kennen so viele Menschen – und damit sind wir schon ein bisschen weniger allein.
      Sammle die schönen Momente im Leben, sei offen dafür, sie zu erkennen. Bleib einen Augenblick stehen und genieße, bevor Du Deinen Weg weiter gehst. Sie geben Dir Energie und Kraft für die Momente, in denen Du stark sein musst.
      Ob es einen höheren Sinn gibt, der hinter allem steht? Fragst Du einen religiösen Menschen, wird er – gleich welcher Religion – auf seinen Gott verweisen. Mir hat das nicht geholfen. Ich sehe meine Aufgabe in diesem Leben darin, das beste daraus zu machen, denn ich habe nur dieses eine. Ich versuche, auf meinem Lebensweg andere Menschen positiv zu berühren. Und wenn meine Nachricht Dich oder irgend einen anderen Leser auch nur ein bisschen aufmuntern kann, dann hat der Tag für mich heute schon einen Sinn gehabt.
      Halt die Ohren steif: Es ist nicht immer einfach, aber ich finde, es lohnt sich!
      Alles Gute Dir!

    • Melly says:

      Selvi, das was Du sagst, hört sich eher wie eine ziemlich tiefe Depression an.
      Aus dieser kommt man nur mit Hilfe raus und die kann ziemlich gefährlich werden. Bitte suche Dir also Hilfe.

  6. Chucrute says:

    Hallo Sensibelchen,

    mir geht es auch so, gute Nachtsicht und Bewegubgserkennung kleiner Tiere im Gestrüpp, geschnittene Gurken aus 5m riechen (ohne Essig), Tastsinn, Gehör wie ein Kind (mit 48 beim Hörtest), sehr sehr empathisch.
    Seit gestern habe ich von hochsensiblen Menschen gelesen (Zufall).
    Schlimm ist das, denke ich, NICHT.
    Das Ganze ist in einer Fussgängerzone nach einer Stunde fast unerträglich.
    Naja, jetzt mache ich bei Gelegenheit mal ein Test und schiebe mir mal zwei nicht zu sehr dämpfende Ohrstöpsel in die Ohren oder Kopfhörer auf und ziehe eine leicht getönte Brille auf.
    Mal schaun, ob ich es dann in einer Fussgängerzone (z.B. München oder Stuttgart) länger „angenehm“ finde.
    Probiert’s doch auch mal und schreibt, ob es Etwas gebracht hat.
    Nicht kleinkriegen lassen!!! 😉

    Chucrute

  7. Charlotte says:

    Ich habe verstanden, dass ich mich nicht verlieben darf. Werde ich auch nicht können. Klar ist man einsam. Das wird auch für den Rest des Lebens so bleiben. Ich muss immer auf mich selbst aufpassen und es wird sich niemals mehr jemand intensiv um mich kümmern wenn ich krank bin.
    Ach, es ist doch so herrlich allein zu sein und auf sich selber aufzupassen!

    • Levi says:

      hallo Charlotte,
      Natürlich darfst du dich verlieben!
      Ich war auch immer anders als die anderen und ich wusste nie wieso… warum ich Städte so sehr hasse, ich komplett ausraste wenn meine Kleidung zu eng an meinem Körper liegt, wenn jemand denn ich nicht kenne irgendwas über mich sagt und es mich so sehr schmerzt und beschäftigt das ich teilweise Tagelang darüber nachdenke(manchmal auch Jahre) und noch vieles vieles mehr aber ich habe jemanden gefunden der mich versteht und mich auch noch liebt grade weil ich so bin. Ich habe sie vor 1,5Jahren kennengelernt und sie ist die einzige Person die mich fast Komplett versteht zumindest versucht sie es immer und sie schafft es einfach mich glücklich zu machen auch wenn sie definitiv nicht hochsensibel ist… Klar ist es schwierig wenn sie mich an Orte bringen will mit vielen Leuten und in Städte aber ich denke ich komme inzwischen gut klar ich versuche mich nur auf sie zu konzentrieren auch wenn an einer Ampel 5 Menschen reden und ich unabsichtlich allen gleichzeitig zuhöre und es mich stresst… ich versuche mich immer nur auf sie zu konzentrieren und das funktioniert auch allerdings kann es sein das ihr dadurch euren Partner beengt deshalb sollte ihr euch vergewissern das sie es aushalten wenn ihr so fixiert auf sie seit ,aber in meinem fall liebt sie es sogar wenn ich mich komplett auf sie fixiere.
      Ich habe endlich verstanden warum ich so bin wie ich bin und das es andere wie mich gibt allerdings muss ich sagen das ich inzwischen viele Situationen auch alleine Meistern kann und Ich ein starkes Selbstbewusstsein entwickelt habe(wahrscheinlich durch meine Freundin) und ich nicht mehr sofort endlos traurig bin nur weil irgendjemand irgendetwas über mich sagt, dies gilt allerdings nicht wenn meine Freundin witze oder sowas über mich macht das ist ziemlich schlimm aber inzwischen weiß sie das und wir haben das Zum Glück geklärt und zusammen Überständen, sie versteht zwar immer noch nicht warum es mich so komplett aus der Bahn wirft aber trotzdem respektiert sie das und das macht sie besonders und deshalb funktioniert auch unsere Beziehung.
      Ich will noch erwähnen das nicht nur meine Freundin komplett auf mich fixiert ist es ist auch andersherum sie meinte direkt zu beginn unserer Beziehung das sie extrem viel Zuneigung und liebe braucht und jemand der sie versteht also ihre Gefühle und dies alles tue ich und kann ich wahrscheinlich grade wegen meiner Hochsensibilität ich weiß meistens besser als sie wie es ihr grade geht oder was sie braucht und weil ich mich immer einsam gefühlt habe brauche ich selbst auch sehr viel nähe und Zuneigung und kann ihr diese auch deshalb immer geben.

      Viel Glück und Erfolg euch im Leben und vorallem auch dabei eine oder vielleicht sogar mehrere Personen zu finden die euch auch verstehen oder es einfach schaffen euch glücklich zu machen!

  8. Julia says:

    So jetzt hören wir mal alle auf zu heulen und holen die Köpfe aus den Schneckenhäusern. Da sterben keine Option ist müssen wir uns wohl mit dem Leben arangieren. Das heißt vor allem: nicht einigeln, nicht immer nur zurück nehmen, nicht verzichten. Ja sagen zum Leben! Versucht mal ‚constructive living‘ von reynolds – einfach mal ohne Grund vor die Tür gehen. An der nächsten Ecke links abbiegen und nicht wie sonst immer rechts, eine neue Facette eures Umfeldes kennen lernen, ohne Druck, einfach eure Sinne schweifen lassen. Nehmt Kopfhörer mit falls ihr einen Sinn ausschalten wollt. Sucht euch ein Ventil, schreiben, zeichnen, action painting. Schnappt euch die alte Kamera. Steckt mal die Füße ins Wasser, geht achtsam duschen. Ja, wir fühlen uns oft ungefiltert überfordert, aber das ist ok! Gebt euren Sinnen raum! Ich erziehle bei diesen Tests immer sehr hohe Punktzahlen, aber bin mir nicht sicher ob ich hochsensibel bin. Denn ich liebe Menschenmengen, ich gerate in völlige Extase wenn ich auf einem Rave tanze, ich liebe Gruppendynamik, ob in Choreografien oder beim Computer spielen. Ich werde depressiv wenn ich zwei Tage zu Hause bleibe und mir keine neuen Reize erlaube. Um sich gut zu fühlen muss man sich auch Gutes tun. Das fängt damit an dass ihr euch alle Nährstoffe gebt, die ihr braucht. Und Licht auf die Haut, stöbert mal nach Musik von früher. Es wird nichts besser wenn wir uns nicht um uns kümmern. Und es wird kein Anderer für uns tun – und wenn doch, dann hindert es uns daran Verantwortung für und zu übernehmen. Du bist dein bester Freund. Lass dich nicht hängen, du bist so ein toller Mensch. Hol dich raus aus dem Loch, mit Hilfe von Profis wenn das nötig ist @katze; wenn du nur im Bett liegst ruf wenigstens die Seelsorge an. Nach nur einer Woche fangen deine Muskeln an sich zurück zu bilden und ja! Umso länger du liegst umso größer werden die Schmerzen. @Hannes, wenn du Liebeskummer hast nimm das Gefühl und gib ihm eine Leinwand, da ist so viel Kraft hinter, bring sie zum Ausdruck! Ich finde es unglaublich dass so viele destruktive Texte -auch für Kinder zugänglich- hier in den Kommentaren stehen und habe dem Betreiber der webseite dazu angeschrieben. Gibt es keine Foren für den Austausch? Was hilft es sein Leiden zur Show zu stellen? Ich lebe nach dem Motto ‚einfach mal machen‘ weniger denken. Das funktioniert gut. Und an die Schulkinder: ja, das System ist nicht auf Hochsensible ausgelegt. Es kommt nicht auf die Schulform an, es geht darum einen Lehrer zu finden der Verständnis hat. Den findet ihr egal an welcher Schule, die sind einzeln verstreut. Nicht aufhören zu suchen, Bedürfnisse klar formulieren. Lasst euch nicht in Schubladen stecken und ja, Therapie kann helfen, wenn ihr offen dafür seid.

    Ho oponopono für euch alle, Julia

    • Mael says:

      Hey, bin gerade auf das Thema „Hochsensibilität“ gestoßen und habe selbige bei Test einwandfrei diagnostiziert bekommen. Aber es geht mir wie Julia, ich bin mir nicht sicher, ob ich aufgrund der Phänomen zur Zielgruppe gehöre; wenn es sie denn gibt. Ich kann auch gut in Menschenmengen aufgehen, wenn ich die die Stimmung gut lesen kann. Dann bin ich sogar ein Macher, da fallen mir auf anhieb tausend Bilder ein.
      Beim Lesen der Kommentare ist mir aufgefallen, dass es oft um Vertrauen geht, dass nicht (mehr) vorhanden ist, kein Vertrauen in die Welt. Seien es nun unbekannte oder auch nahestehende Personen. Vertrauen streut sich nicht weit, es geht eher tief. Es muss keinen Weg zurücklegen, braucht keine Zeit, ist nicht einmal von einem Gegenüber abhängig. In seiner schönsten Art ist es bedingungslos, bzw. wird es überhaupt erst zu wirklichem Vertrauen, wenn es bedingungslos ist. Aber die Zwischenstufen fühlen sich auch schon nach dem richtigen Weg an. Noch vor einiger Zeit hat man sich bedenkenlos Gott anvertrauen können, aber in Zeiten der Wissenschaft fühlt man sich da schnell antiquiert. Damit ist eine gute Möglichkeit Urvertrauen zu üben, abhanden gekommen und auch die Möglichkeit, eine Gemeinschaft zu pflegen. Das versuchen wir nun damit zu kompensieren, dass wir in Foren einen Kommentar schreiben. :] Was natürlich nicht ganz so gut aufgeht, wie sich gegenüber zu stehen.

      Mir hat oft geholfen, dass ich aufgrund meiner Fähigkeit Situationen und Menschen gut lesen zu können, d.h. ihre Bewegründe schnell zu erfassen, dass ich gerade deshalb einen großen Vorschuss an Vertrauen schenke. Das ist ein Leichtes für mich. Da bin ich auch schnell bei bedingungslosem Vertrauen- weil es ja meiner Meinung nach das Einzige ist :] Die ganze Hektik ist dann nebensächlich, ebenso ob jemand mich liebt, ob ich bestehen kann, ob das Ganze einen Sinn ergibt. Ich bin erst einmal mit Geben beschäftigt und mit den vielen oft sehr guten Impulsen, die daraufhin zu mir zurückkommen. Danke fürs Lesen.

    • Perdita- Ulrike Rohs says:

      Hallo Julia,

      das hast Du super geschrieben!

      Hab das Thema/ Stichwort Hochsensibilität für mich erst vor ein paar Tagen gefunden.
      War für mich schon befreiend…. Zu wissen, dass man irgendwie anders tickt, und das ein ganzes Leben, macht schon irgendwie einsam.
      Ich finde das auch nicht schlimm, es fehlen mir nur immer öfter Leute, die auch anders sind, wo ich das Gefühl habe, dass sie mich verstehen können.
      Ansonsten liebe ich es auch, abzutanzen, egal, wo und wieviele drum herum sind. Da ist nur das Gefühl und der Rhythmus wichtig. Tut mir halt gut.
      Sich einzugraben und zu bedauern hilft nicht, jeder ist für sich selbst verantwortlich…
      Habe sehr lange gebraucht, zu erkennen, dass nicht meine Eltern, die Lehrer, die Bekannten oder wer auch immer Schuld an meinem Elend sind, nur ich allein kann mein Leben ändern und endlich die Verantwortung dafür übernehmen.

      Und wenn man das wirklich tut, geht es auch Schritt für Schritt besser. Trotz anders sein. Ich betrachte es als Geschenk.
      Und die „Diagnose“, die ich wie gesagt erst vor ein paar Tagen gefunden habe, sagt mir, dass es ok ist und ich nicht allein völlig „verklatscht“ bin.
      Aloha nui loa, Ulrike

      • Lilli says:

        Aber warum sind dann so viele Menschen heute so „unglücklich?“
        Die gesellschaft ist schuld!
        Alles Mist und Blödsinn machen sie!
        Aber die Überschwemmungen etc kommt zum glück auf uns und baumfäller zurück.
        Schade, das es Warscheinlich keine hölle gibt.. Für baumfäller und die politik.
        Warum werden manchen Parteien größer als früher? Und andere kleiner?
        Ganz bestimmt nicht, weil sie ihee dinge nicht durchsetzen können, sondern weil neue Menschen auf die Welt kommen, die die Welt bessern sollen, es immer mehr von ihnen gibt, und diese einfach eine andere Einstellung haben, mit den Sachen – die uns zum untergang bringen – tiere sterben lassen, natur zerstören, nicht einverstanden sind.
        Ja, und die alten leute die nicht so viel denken können, sterben, können nicht mehr wählen.
        Tja. Aber für mich sind manche Parteien|Einstellungen genauso nazistisch!

    • Nordlichter says:

      Amen, Schwester Julia! Ich empfinde es ebenfalls als Geschenk und lasse mich voll auf das Leben und die Menschen ein. Man kann lernen, seine hochsensiblen Kanäle sinnvoll zu nutzen, Sinne berauschend zu verstärken, die Wahrnehmung als Hilfestellung für Mitmenschen zu nutzen oder auch zeitweise herunter zu fahren oder als kreativen Pushup einzusetzen. Was ich ausgleichend brauche, sind Phasen der absoluten ICHzeit, also Ruhe und kreativen Ausdruck, Mut als Grenzperson Farbe zu zeigen und Abgrenzung. Man kann auch hochsensibel Freunde haben, eine Familie und Kinder. Ich habe gelernt, wie ich meine Sinne kanalisieren kann, wann ich sie nutze, wann verstärke und wann mit anderen Stimulationen herunter fahre (der Vergleich hinkt, aber manchmal ist es, wie mit einem Tinitus; die verstärkte Wahrnehmung ist da, aber ich kann sie ablenken).

      • Ewanalia says:

        Hallo Myri,
        Ich habe auch irgendwie das Gefühl.. Jeder ist anders und jeder Mensch fühlt sich auch anders und wenn jeder Mensch wäre wie alle anderen Menschen, dann wäre die Welt langweiliger und manche Menschen wären wahrscheinlich (momentan) nicht hier.
        Manchmal tut es gut Kontakte zu Menschen zu haben, aber manche verschlimmern die Situation eben auch, mit falschen fest Stellungen, Worten, Argumenten..hören nicht richtig zu… Und manche hören zu und sagen immer das richtige! Und das tut auhh ein bisschen gut.
        Lg Ewanalia

      • Lilli says:

        Hallo. Super text.
        Mich persönlich stressen Menschenmengen extrem! Ich hasse es unter todelnden Menschen zu sein. Musik ist schön, aber wenn sie laut ist tut es ij den Ohren weh… Ich kann es gar nicht. Überall komiscje Blicke, und daa einzige Gefühl, nicht dqzu zu gehören… Ich brauche ruhige Räume, am besten Räume, wo niemand ist. Eigene musik, radio musik, leise, schwungvoll…

        Ich bij sehr überfordert von einer Menschenvollen Umgebung. Und trotzdem bin ich einsam… Hektik, stress, viele Menschen, auch für eine kurze zeit, kann ich nicht ab. Ist der buss, voll, warte ich auf den nächsten buss. Oder ich steige gar nicht mehr ein. Auf Konzerten, lausch och abseits von Menschenmengen. Weihnachten such ich mein Rückzug. Ich war viel allein. (war schon immer so).
        Also, wie gesagt. Ich persönlich bin nicht bei Menschenmassen gerne… Dann bij ich gestresst ind will nachhause!

        • Miri says:

          Hey du ich bin fast 48 Jahre alt…wohn in Stuttgart u.haße Menschenansammlungen und diese Tumulute…zudem absolut das fahren mit öffentlichen Verkehrsmitteln ..übel…was da alles zu spüren u.riechen ist…Ich hab diesen einen Satz durchweg als Kind gehört..sei doch nicht so empfindsam und sensibel…kennt ihr das ?? Dachte immer…bin nicht ok…heut weiß ich es ist in Ordnung ..u.verdränge noch mehr grüße an alle da draußen bin Erzieherin gewesen 21 jahre..jetzt Ergotherapeutin

        • Silvia Hollack says:

          Das ist scheinbar bei anderen Hovhsensiblen das genaue Gegenteil in dem man Musik eben extrem laut hören will und darin sich völlig verliert und tanzt bis zum Umfallen und einem Leute ringsherum völlig egal sind…

    • Melly says:

      Hallo Julia,
      ja, ich glaube auch, dass einige der Anwesenden sich in eine Depression geritten haben, denn um glücklich zu sein braucht der Mensch nun mal soziale Kontakte und Selbstverwirklichung. Ich bin gerade im Kurs ACTION FOR HAPPINESS. Schaut mal auf deren Website. Ist super interessant. Da findet man die Säulen zum Glücklichsein. Einigeln gehört nicht dazu, auch wenn ich momentan sehr dazu geneigt bin und seit Juli nicht mehr arbeiten gehe, weil ich Burnout-Symptome habe/hatte. Ich versuche gerade heraus zu finden, ob das immer schon eine Hochsensible Ader in mir war, die ich verdrängt habe, oder ob meine Sensibilität was mit meiner kleinen Depression zu tun hat.
      Ich liebe auch tanzen und schon immer auch mit meinem Team zu lauter Musik.
      Ich mag es nur nicht, wenn es durcheinander ist, wie z.B. im Club oder in einer Fußgängerzone oder wenn man im Geschäft oder Café zugenudelt wird.
      Ich hoffe, ich kriege eine Benachrichtigung, wenn mir jemand hier drauf antwortet.

  9. Dual Seal says:

    Und in so viel Verletzlichkeit,
    Ist noch so viel Dunkelheit.

    Durchboort von einem Schwert,
    Wie die Hand auf einem glühenden Hert.

    Situationen aus jeder Sicht,
    sind doch so dicht an dicht.

    Doch man hat mich gelert,
    Das man Sicht Wert,

    Gegen diese dunklen Farben,
    mit den so vielen Narben.

    Und statt traurig sein,
    Lieber ein Glas Wein.

    Bestimmung finden,
    überwinden,

    Und einestages wie ein Held,
    verlasse die Welt.

  10. Molly Moon says:

    Ach ihr lieben.
    Ich merk so oft wie sehr ich geliebt werd.
    Der Gedanke, warscheinlich mit einer Aufgabe hier zu sein, macht das alles alles schon leichter.
    Natürlich nicht gut, ihr kennt mich ja.
    Aber es ist leichter als zu denken, das geschieht alles, ohne Grund und Sinn..
    Kliniken behandeln Menschen falsch mit zu vielen und falschen Medikamenten,
    Dieser Gesamtpaket…
    Vielleicht erfülle ich mir ein Traum und Tauch in verschiedenen Rollen rein, es ist tatsächlich machbar..
    Ich kann mir mich selbst einfach nicht als alte Frau vorstellen, und ich hab hab irgendwie auch das Gefühl es ist nicht meine Bestimmung.
    Die. Angst, es geht immer so weiter, und ich bin 40, 50, immer noch so, ihr wisst gar nicht den Schmerz, den ich bei diesen Gedanken in mein Herz spüre…
    Ich will einfach die Zeit die ich hab sinnvoll nutzen, und nur ans jetzt und nicht an die Zukunft denken, dass machen die Menschen eh viel zu much.
    Aber ich hab ein chronischen dauerschmerz in meiner Seele…
    Und ich erlebe echt viel in nur wenigen Jahren. Ich hab schon ältere gefragt die haben noch nicht so viel life erlebt wie ich in meinen jungen Jahren…
    Die Welt um mich rum dreht sich wie verrückt…
    Klar und diese chronische Einsamkeit.. Ist medizinisch bestätigt das das so ist. Manchmal wird sowas zu wenig gesagt, und es wird im Alltag vergessen,
    Mir liegen alle sehr am Herzen. ❤️
    Bitte vergässt das nicht…
    Molly

  11. Hannes says:

    Es ist mitten in der Nacht, ich kann nicht schlafen, habe Angst, riesige Angst, und ich bin sehr unruhig.. Ich spüre Schmerzen die Liebeskummer ähneln, denn um mich rum passieren, nicht zum ersten Mal, sehr schrecklich traurige Dinge.
    Meine Gefühle sind immer so schrecklich, und in letzter Zeit so schrecklich geworden, und mir ist ganz plötzlich aufgefallen, dass ich keine Heimat mehr hab, und wahrscheinlich auch nicht haben werd.
    Seit Stunden hab ich keine Luft mehr..
    Und hab ein panikanfall nach dem nächsten. Ich wollte an alle sagen die mit mir zu tun haben, oder hatten, dass es mir so leid tut wie ich bin und wie ich war. Ich habe meine Gefühle nicht mehr unter Kontrolle, und kann mich auch dementaprechend äußern.
    Ich fühle mich so kalt, so schlecht, und leer. Ich weiß einfach nicht mehr wohin mit mir und was ich machen soll. Ich will nicht hier sein und doch auch nicht anderswo. Und will nicht schlafen, weil ich hab so ne Angst. Ich bin eine so zarte Seele, und ein so feinfühliger Mensch. Ich hab si gar Angst, das. Meine. Energien mit dunklen Mächten arbeiten.. Ich hoffe das es nicht so ist. Ich hätte nie von mir erwartet, soo viel erleben zu müssen, immer, und immer. Wieder. Meine Kräfte sind so am Ende, ich brauch mal eine Pause, ich schaff das nicht mehr ich will nicht mehr leben und gleichzeitig auch nicht sterben. Ich bin so am Ende. So sehr. Man kann mir Kraft wünschen, doch ich glaub das würd nix bringen. Ich fühl nur das alles so schlimm. Und schrecklich ist, alles einfach, es macht alles kein Sinn… Ich bin so allein und werd mir jetzt eine Wohnung suchen aber dann bin ich nur noch mehr allein es tut mir alles so leid wie ich bin und so. Und irgendwie tut alles gerade so weh. Meine Kraft ist so am Ende. Ich würde ja auch mal in ne Klinik gehen, aber da hab ich so angst das ich mich genauso unverstanden fühl, allein, einsam, und es in enteffekt nix bringt. Aber ich weiß nicht was mir bringt, es bringt einfach alles nichts… Ich komme einfach nicht mehr mit mein Leben klar, gar nicht mehr, überhaupt nicht mehr.. Ich habe letzte Nacht nicht geschlafen und heute kann ich auch nicht.. Ich fühl mich einfach nur so furchtbar schlecht und dreckig. Ich weiß einfach nicht mehr wohin mit mir, meinen Gefühlen, ich bin so überfordert mit allem… Ich will gar nichts mehr machen, nur noch in meinem Bett liegen, schlafen. Ich nehm nix mehr war nur noch alles aus einem dunklen Keller, was so schrecklich ist…
    War ich in mein vorherigen Leben mal böse gewesen?

    • Arn says:

      Hallo Hannes,

      Ich verstehe Dich sehr gut, mir geht es ganz genauso, will nicht leben, will aber auch nicht sterben, noch nicht. Ich liebe einen Menschen der mich genauso geliebt hat, bis ich feststellen musste das ich diesem Menschen zu viel bin und sie nicht mit mir umgehen kann. Ich kann sie nicht loslassen und sie mich offenbar auch nicht obwohl sie mir immer wieder sagt das sie es nicht mehr will, meldet sie sich und sagt mir wie sehr sie mich vermisst und wenn ich kommen will sagt die Nein sie will es nicht mehr. Ich bin verzweifelt und voller Ängste, ich will sie nicht verlieren aber ich habe sie schon verloren, ich wollte mich umbringen und habe versucht Hilfe zu finden, alles was man mir sagte ist das ich stationär gehen müsste, ich hasse es eingesperrt zu sein, da bin ich lieber tot, also was tun.
      Ich habe für mich eine Antwort gefunden die mich immer wieder zurück ins jetzt holt. Sterben kann ich jeden Tag, wann immer ich will, wie auch immer ich will, es ist meine freie Entscheidung und niemand kann mich davon abhalten. Leben kann ich allerdings nur einmal, nämlich genau jetzt und wenn ich es beende kann ich es nicht mehr. Ängste, ja ich hatte/habe sie, aber wozu, was ist schlimmer als der tot und den kann ich jederzeit wann, wie und wo ich will haben. Ich will leben so lange ich will und ich will es jetzt und ohne Angst. Ich hatte Angst vor dem fliegen wozu ob ich nun sterbe oder nicht, sterben wollte ich sowieso also fliege ich was soll schon schlimmeres passieren als der tot, ich liebe sie und sage es ihr, wenn sie nicht damit umgehen kann ist doch egal, wenn sie geht weiß sie zumindest das ich sie liebe und wenn ich sterbe wird sie es immer noch wissen, sie wird es nie vergessen, verloren hab ich sie doch eh schon. Das Leben steckt voller Überraschungen und nur weil ich hochsensibel bin heißt es nicht das ich mein Leben nicht so leben kann als wäre jeder Tag mein letzter, denn das ist er und wenn ich morgens aufstehe dann ist das genau mein letzter Tag. Ich mache alles was ich will denn es gibt nichts schlimmeres als den tot und es ist meine Entscheidung ob ich heute sterbe ich kann es jederzeit aber leben kann ich nur jetzt. Vielleicht kommt er irgendwann von allein weil meine Zeit rum ist aber bis dahin bin ich mein eigener Herr über meine Gedanken, Gefühle, Entscheidungen,… niemand kann mir etwas vorschreiben, kein Vorgesetzter, kein Kunde, kein Mensch den ich liebe, nicht einmal die Polizei, was wollen sie tun, mich einsperren, wenn ich nix verbrochen habe können Sie es nicht, töten dürfen sie mich nicht und eine Geldbuße lässt sich bezahlen falls man die Anweisungen ignoriert und sie meinen eine Maßnahme sei wichtig. Angst den Job zu verlieren bitte sehr wer ist schon wirklich zufrieden mit dem was er macht vielleicht ist eine Veränderung allerhöchste Zeit wir HSP können alles was die anderen auch können nur eben viel besser, wie leiden zwar auch stärker aber seid euch immer bewusst wenn ihr an den Punkt kommt wo ihr nicht mehr leben wollt, wir sind unsere eigenen Herren über uns und wenn es einen Partner gibt der nicht akzeptiert wie wir sind der ist es zum einen nicht wert geliebt zu werden (in vielen Fällen ist es vermutlich eh ein Mensch mit einer Narzisstischen Persönlichkeitsstörung der uns eh nicht gut tut aber perfekt zu uns passt zumindest machen Sie es uns glauben) lebt, lebt ohne Ängste denn jeder Tag ist unser letzter und wir dürfen selbst entscheiden wer wir sind und was wir wollen auch wenn es uns auswegslos erscheint. Wir sind stärker und besser als die anderen Menschen. Für jeden der Hilfe sucht weil er Hilfe braucht, weint und scheut euch nicht euch anderen zu offenbaren und mitzuteilen, es gibt mehr von uns als wir denken. Liebe Grüße

      • Daniela says:

        Hallo lieber Arn!
        Ich habe das auch alles durch, mit den Ängsten, den Schmerzen, dem Liebeskummer, die Einsamkeit und Traurigkeit, die tiefe Sehnsucht, die Stimmungsschwankungen….es hat mich Jahre gekostet, bei mir selber anzukommen und zu wissen: Wahre Liebe beginnt immer bei sich selbst und kennt kein Gegenteil. Es wird niemand kommen, der dich ganz macht, aus ser du selbst. Deine Gefühle sind deine Kinder, kümmere dich um sie, wenn sie weinen und schreien, und behandele sie liebevoll , nicht in den Keller sperren! Und hole dir Hilfe z.B. bei YouTube: Dani Chart, Eckart Tolle, Sadghuru etc.haben mir sehr geholfen, meine Selbstregulation zu verbessern! Viel Erfolg auf deinem Weg! Schau eine Blume an und lerne von ihr, sie lebt das nicht konditiinierte Leben in voller Schönheit…. liebe Grüße von Daniela

        • Carl says:

          ..wahre Liebe beginnt NICHT bei einem selbst. Das ist absouter Quatsch, der so oder anders unterbrochen durch das Mediensystem gejagd wird. Wahre Liebe ist g e i s t i g e Liebe, und beginnt mit einem gewissen Mass an Aufrichtigkeit.
          Wenn ich euch so zuhöre, entdecke ich einige der Eigenschaften auch bei mir selber, aber….die Amerikaner haben für ein bestimmten Verhalten einen zugeben ordinären Ausdruck: Den Kopf im eigenen Arsch haben.
          Und das ist bei den meisten von euch der Fall. Ihr dreht euch auschlisslich um die eigene Achse, und
          ich frage mich, wer derart feige und verhuscht nur die eigenen vier Wände als Herauforderung bzu betrachten gelernt hat, wie will derjenige irgendetwas über das L e b e n wissen?
          Folglich klammert ihr euch an euren Gefühlen fest, dreht und wendet sie nach allen Seiten, nur um immer wieder zum gleichen Ergebnis zu kommen: Ich fühle mich so elend.Nur um die eigene Befindlichkeit zu kreisen, IST Selbstliebe. Ihr liebt euch so verdammt extrem selber, das ihr gar nicht auf den Gedanken kommt, das da draussen Menschen existieren, die unter den widrigsten Umständen gelernt haben, zu überleben. Was ist mit denen? Kümmer die euch ..?
          Kein Stück. Was hat man eigentlich erreicht, wenn man feststellt, sensibel zu sein?
          Ehrlichgesagt, doch nichts. Ich habe ein paar Jahre Kunst studiert, wo es auch diejenigen gab, die ihre Sensibilität wie
          ein Porzellanpüppchen vor sich hertrugen, und den lieben langen Tag nichts weiter taten, als zu schwafeln, und Kaffee zu trinken.
          Sensibilität ist keine Schande, oder ein Makel. Es ist einfach eine Eigenschaft, wie blondes Haar, oder lange Beine.
          Man kann sich damit abfinden/ arrangieren und nach dem Beruf suchen, wo slce Eignschaften gefragt sind: Künslter, Musiker, aber auch Buchhalter, oder Controller… weil solche Leute sehr genau sein müssen, oft bis zu Pedanterie.

    • Zoehre Kara says:

      Nein du bist schlicht und einfach ein Mondkind die Eigenschaften eines Mondkindes sind Passivität,
      Erst wenn du dein passendes Gegenstück findest nämlich ein Sonnenkind-aktiv wirst du dich davon
      anstecken lassen.

      Denn ohne die Sonne kann der Mond nicht erstrahlen.

      Wenn du dein Gegenstück aber doch nicht findest solltest du als Vampir der die Sonne meidet doch Hochdosiertes D3+K2
      nehmen damit kannst du abhilfe verschaffen als glücklicher Einzelgänger.

    • LastHope says:

      Dieser Kommentar hat mich sehr verunsichert und anfangs auch etwas verängstigt.
      Für einen Augenblick fühlte es sich so an als wäre ich gefangen in einem schiefen Film! …denn all das was du schreibst, beschreibt auf außergewöhnlich direkte Weise meine Empfindungen und Gefühle!
      Auch ich kenne das Gefühl von Angst, Panik, das Gefühl von unfassbarer allesdurchdringender kälte und vorallem das Gefühl des unverstandenseins und alleinseins.
      Oft liege ich tagelang nur herum und weiß mit meiner Zeit nichts anzufangen.
      „Was machen nun normale Menschen?“, denke ich dann.
      Doch das treibt mich früher oder später in die Verzweiflung, weil ich mich absolut nicht mit „normalen“ Menschen oder der „normalen“ Gesellschaft identifizieren kann.
      Am liebsten wäre ich jetzt irgendwo allein im Wald um etwas „sinnvolles“ zu tun, mir meine Nahrung zu beschaffen, für meine Unterkunft zu sorgen und einfach friedlich zu leben.
      Ich fühle mich bestraft, weil mir das Dasein auferlegt worden ist, welches ich nun friste, ohne dass ich jemals gefragt worden bin, ob ich dieses Leben SO will.

      Es zerfrisst mich regelrecht und ich finde keinen Weg heraus.
      Ich will oft am liebsten tot sein, um nicht mehr diese Schmerzen fühlen zu müssen, denn so wie es jetzt ist, ist das Leben eine einzige Qual.
      So muss sich eine Zwangsjacke anfühlen, die viel viel viel zu eng geschnürt worden ist!
      Wie kann man sie nur wieder lockern?
      Ich kann es nicht, weil ich doch darin gefangen bin!!
      Wer hat mich da hinein gesteckt und weshalb?

      Auch du fragst dich, ob du im vorherigem Leben etwas böses getan hast.
      Das finde ich fast amüsant, denn das ist bisher meine einzige Erklärung für das was ich durchmache!

      Ich weiß überhaupt nicht was ich schreiben soll, weil ich sonst nie etwas kommentiere, doch hier musste ich es einfach!!!!
      Nicht für dich, nicht für mich, aber vielleicht für jemanden der das hier liest und sich dann nicht mehr so allein mit allem fühlt!

    • Melly says:

      Hannes, du hast eine tiefe Depression!! Geh Dir bitte sofort Hilfe holen bei der Psychotherapie und Psychiater, bei dir Schwingen richtig tiefe Versagensängste und Selbstzweifel mit, das kann echt gefährlich werden.

  12. Jonas Greese says:

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    aus eigener Betroffenheit beschäftige ich mich ausgiebig mit dem Thema Hochsensibilität.
    Da ich die 12.Klasse besuche, wurde mir die Aufgabe für eine Jahresarbeit erteilt. Manche restaurieren Autos, Bauen Hütten usw. Ich habe mich der Frage „Was ist Hochsensibilität“ angenommen. Dieses Fragestellung nehme ich zum Anlass, Hochsensibilität zu untersuchen. Dafür möchte ich später auch ein kleines Buch schreiben. In diesem sollen auch Ansichten von HSPs über das Interagieren, Verhalten, Wohlbefinden usw. aus aller Welt enthalten sein. Damit ein reger Austausch stattfinden kann, habe ich auf dem Nachrichtendienst Telegram ein öffentliche Gruppe erstellt. (Gruppenlink: @hspandtheindividuality ) Da Sie als hochsensibel-test.org eine breite Ansprechsbreite und sich großer Bekanntheit erfreuen können, wollte ich Sie fragen, ob es möglich wäre auf die HSP-group auf Telegram aufmerksam zu machen (Eintrag in Ihrem Blog oder gar Verlinkung auf Ihrer Website wäre großartig!). Im Allgemeinen denke ich sogar, dass viele einen großen Nutzen davon tragen könnten, wenn sich Hochsensible austauschen und auch gar unterstützen können. Bisher ist der Chat gut angenommen worden. Doch es wäre wunderbar, wenn mehr HSPs darauf aufmerksam werden.
    Ich würde mich sehr über eine positive Antwort freuen:). Mit freundlichen Grüßen,
    Jonas Greese

  13. Maria says:

    Ja. Ich belastet die Menschen mit meinen Themen, bin sehr undankbar für alles. Und hab kein Einfühlungsvermögen.
    Ich frag mich wieso oder warum ich so bin, ob es an meiner Art liegt die nicht richtig ist, oder so. Ich werd aber selbst nicht ernst genommen und unterschätzt/überschätzt, indem, wie ich bin. Ich finde das ich sehr zurück gezogen leb und nie mit jemanden reden tuh. So gar Weihnachten red ich nur mit einzelnen Personen, gar nicht richtig mit, zieh mich zurück, komme nie zu Wort, so bald ich eine Lücke find werd ich doch eh unterbrochen. Welche Themen denn? Ich Red mit niemand und bin nur für mich. Ja. Angeblich bin ich immer in Mittelpunkt, aber ich find, ich bin immer am Rande und allein. Ich habe das Gefühl er will mich erziehen. Klar. Und alles was ich sag wird ins lächerliche gezogen, seit Jahren. Ich kann nicht reden, weil es wird einfach nicht kapiert. Mir geht es nicht gut damit aber wenn es ein anderen nicht gut geht sag ich einfachmal nix, wegen diesen traumatischen Erinnerungen, und dann ist die dritte sauer und meint es ist so weil ich nix sage, es ist so und so. Ich bin sehr traurig und allein, oft hab ich Sehnsucht aber eigtl niemanden. Mir fältt kein Thema ein das ich erwähnt hab, nur das ich belächelt werd, weil ich mich doch immer nur zurück zieh. Ich weiß nicht warum ich so bin, warum man mich in jeglichen Sachen verurteilt und belächelt, die mir selbst super wichtig sind, aber es macht mich einfach so wahnsinnig… Ich hasse es einfach zu leben.. Ich hasse es zu unternehmen.. Aber ich Schotte mich jetzt einfach von Menschen ab weil sie mir nicht gut tun, und ich den ja auch nicht. Bin ich halt noch mehr allein. Was solls. Tschau.

    • Rike says:

      Hallo Maria,
      Ich kann dich sehr gut verstehen. Vieles erinnert mich an mich selbst.
      Auch Ich werde immer Über oder Unterschätzt und musste desshalb ständig alle 2-3 Jahre die Schule wechseln.
      Ich wurde aus der Normalen Grundschule raus geworfen und auf eine Lehrn Behinderten Grundschule gestekt. Weshalb ich dann nur die Wahl zwischen Behinderten Schule oder Hauptschule hatte. Das Gut an der Behinderten Grundschule, war das dort den Lehrern Auffiel das Ich geschlagen wurde. Aber leider hatten wir sehr wenig Englisch Unterricht, da die Lehrerin Langzeit Krank war, sodas wir nach dem 4 Schuljahr nur das Englische Alpharbet einigermaßen konnten.
      Auf der Hauptschule klappte alles ganz gut. Nur Englisch nicht. Deshalb schikte meine Mutter mich nach der 6 Klasse auf eine Waldorfschule. Weil sie hoffte, das ich dort besser gefördert werden würde. Auf der Waldorf Schule wurde ich dann massiv von einem Mitschüler Gemobbt. Er hat mich nicht nur Seelisch sondern auch Körperlich verletzt. Zur rechenschaft wurde er leider nicht gezogen, da er der Sohn einer Lehrerin dort war und man ihm mehr glaubte als mir. Ich war auf der Schule 3 Jahre lang und schwamm extrem mit den Leistungen, da es dort erst ab der 10 Klasse Noten gibt. Ich wusste die ganze zeit nicht wie ich stehe und zog mich immer mehr zurück. Vorallem Wenn meine Schwester mit einem Zeugniss nach hause kam. Ich bekam nur 1 mal im Jahr ein Zeugniss, das ähnlich das eines Erstklässers war. Also sätze wie „Sie hat sich bemüht“. Nach drei Jahren schlugen ich und meinene Mutter da bei den Lehrern auf den Tisch und verlangten Noten. Und da kammen Noten wie 3,4,5 und Englisch 5—. Die Klassenlehrerin, auch meine Deutschlerin war, meinte, das ich nicht mal den Haupschulabschluss schaffen würde. Die Euretmie Lehrerin gab meiner Mutter den Tipp mich auf eine Behinderten Waldorfschule zu schicken. Für Kinder mit Emotionalen und Lehrnbeeinderrungen. Wir erkundigten uns dort was für Abschlüsse ich dort machen kann. Man sagte uns alle seinen Möglich. Doch als ich dort als E-Kind aufgenommen war, kam es raus das ich nur den Haupschulabschluss Klasse 10 a oder b den kleineren von beiden machenn darf. Auch an dieser Schule wurde ich lange Gemobbt. Nach der 12 Klasse hatte ich dann endlich den Besten abschluss dort ergattert. Heute habe ich nur noch mit einigen dieser Klasse kontakt. Als Nästes machte ich eine 2 Jährige Ausbildung als Heilerziehungspflegehelfer. In der Schule und auf der Arbeit fühlte ich mich sehr wohl und anerkannt. Mein Selbstbewusstsein stieg an. Doch nach der Ausbildung versuchte ich den Pfleger auf einer anderen Schule und Arbeitsstelle.
      Diese sollete 3 Jahre dauern. Ich bin gerade im Zweiten Jahr, doch mein ganzes Selbstbewusstsein hat eine Mitarbeiterrin zerstört. Zwar ist diese jetzt schon seit 1 1/2 Jahren weg aber trotzdem fühle ich mich im Team nicht wohl. Dazu kommt das die Schule mir schon seit 1 1/2 Jahren sagt das ich die Prüfung nicht schaffen werde. Auch Scheint die Schule Gruppen arbeiten zu beforzugen. Was ich gar nicht kann und jedes mal wird es ein Disarsta. Mal gibt mir der Sport Lehrer in einer Gruppen leistung eine 4 werden den andern Gruppen Mitgliedern 2. Oder eine Gruppe teilt mir am Tag unserer Präsentation mit das sie mich aus der Gruppe geworfen haben mit der erlabnis des entsprechenden Lehrers.
      So das ist nur der Schulische Lebenslauf von mir. Privat könnte ich dir noch mehr erzählen.
      Allein bist du auf alle Fälle nicht.
      Liebe Grüße,
      Rike

    • Katharina says:

      Du sprichst mir aus der Seele, man glaubt mir nicht, wenn ich etwas festgestellt habe oder von etwas überzeugt bin. Ich mag es nicht, wie die Menschen auf mich bzw. mein gesagtes reagieren. Ich laufe oder sogar flüchte oft in die Einsamkeit. Ich bin mittlerweile so einsam und nur in meine Gedanken verstrickt, dass ich selbst das was die Gedanken ausgelöst hat vergesse und nur noch den Schmerz fühle. Am Ende schiebe ich es immer auf meine Ängst oder das ich nicht so wie die anderen sein will, dass diese Einsamkeit doch nicht so schlimm ist. Ich belese mich regelmäßig über die von mir selbst vermuteten Probleme. Oft gibt es mir Trost und Hoffnung und in dem Moment fühle ich besser, was mir dann meistens reicht und ich dann doch nichts mache um es zu verbessern oder nur wenig, zu wenig. Ich habe wenige Menschen die sich doch ab und zu um mich kümmern, was den Schmerz zwischendurch vergessen lässt. Aber in der Hektik des Alltags werde ich oft vergessen und ich fange an zu träumen, bis ich mich frage, wieso ich sie nicht verwirkliche. Das ist dann der Moment in dem ich emotional werde und wieder einmal weine. Ich suche dann immer viel Ruhe und noch mehr Einsamkeit, was in einer Endlosschleife endet. Tja. Ich hoffe das die Zeit es leichter macht.

  14. Agata says:

    Ich fühle mich nicht so Jung wie man das so denkt. Nur von emotionalen her, fühle ich mich ziemlich alt. Uhr alt. Über 100. Mindestens. Stein alt. Ich empfinde mich Gar nicht wie so eine junge Frau. Das find ich selber leider so schade…
    Ich bin so so traurig… Ich hab ein komisches Gefühl in mir. Ich weiß nicht was. Aber irgendwie bin ich durcheinander oder so. Als müsste was geklärt werden. Aber ich weiß nicht was. Es ist manchmal so viel. Und ich fühle mich so komisch…
    Bin so klein, und weiß das ich seelisch unglaubbat wirk. Es lässt mich auch nicht wirklich los. Macht mich auch wahnsinnig.

  15. Kikoyo says:

    Ich denke, es ist der Normalzustand des Menschen „hochsensibel“ zu sein. Wir sind Wesen, die nicht nur mit 5 Sinnen, sondern auch mit einem 6. Sinn ausgestattet sind, der bei den meisten Menschen heute eingestaubt ist. Hochsensibilität, Depressionen, Burnout, etc. sind neu entdeckte Diagnosen/Labels, die eigentlich zeigen, dass immer mehr Menschen an der heutigen Art zu arbeiten und zu leben kaputt gehen. Uns fehlt der lebendige Kontakt zur Natur, die Arbeit in Selbstständigkeit, die vertrauensvollen zwischenmenschlichen Kontakte. Es wird so getan, als ob mit den Menschen etwas nicht stimmt, „die sind halt zu weich, die werden krank“. Aber es sind die kranken Systeme, die das Problem sind und das wird jetzt alles aufgedeckt, u.a. durch die Menschen, die jetzt als hochsensibel gelten.

    • Roth says:

      Sali Kikoyo
      Bin nicht ganz gleicher Meinung, dass alle Menschen von Natur aus Hochsensiebel sind.
      Denn ich habe schon als Kind die Feststellung gemacht, dass einige Gspändli empfindlicher sind als andere.
      Mehr Fragen stellen, sensibler auf Ungerechtigkeiten und Gewalt reagieren.
      Die einen versuchen die Mädchen mit Iponiergehabe zu beeindrucken, andere versuchen zu verstehen wieso diese das tun.
      Die einen kämen nie auf die Idee sich an ein Klavier zu setzen, bei dem der Deckel geöffnet ist.
      Die anderen setzen sich irgendwann daran und eperimentieren selbstversunken was da für Töne rauskommen,
      wie sie die Tasten auf unterschiedlichste Weise anschlagen können, laut, leise, schnell oder stakkato, bald Melodien spielen.
      Wenn es für jemanden selbstverständlich ist, ohne Mühe, Leute nur anhand ihres Geruchs zu unterscheiden,
      können sie es nicht verstehen, dass die meisten anderen das nicht, oder nur bis zu einem gewissen Grad trainieren können.

      Wo ich aber absolut deiner Meinung bin, ja, unser System ist krank.
      Alles dreht sich immer schneller und die Leute hören sich nicht mehr zu.
      Egoismus und Narzissmus nehmen zu.

      Lieber Gruss, Franco

    • LastHope says:

      Du sprichst aus, woran ich zerbreche!
      Ich kann und will in dieser Welt nicht leben!
      ich bin 24, doch fühle mich nicht so.
      Zwischen all den Stars, Influenzern, Modebloggern und weiteren, fühle ich mich extrem hilflos und verloren!!
      Das ist nicht meine Welt und das alles erscheint mir so extrem sinnlos und albern!
      Wieso soll ich außerdem meine Arbeitskraft irgendwo einsetzen, um am Ende des Monats ein paar Zahlen auf ein virtuelles Bankkonto zu erhalten??
      Von diesen Zahlen, oder eben mit etwas Metall und Papier bestückt, gehe ich los und besorge Nahrung und zahle die Unterkunft.
      Hätte ich die Wahl gehabt, wäre ich zurück in die Wildniss gegangen!
      Ganz ohne falsche Wertevorstellungen, Sorgen und Angst vor der Welt von morgen.

      • Sirene says:

        Hallo, dass ist ganz richtig. Genauso geht es mir. Man ist Kreuz und quer gefangen, und man findet den Sinn vom Leben nicht, wäre ich in der freien Natur, hätte man keine Zeit sich damit zu beschäftigen. Man macht alles um zu überleben man lernt Feuer machen und singen.
        Man folgt den Ruf der Wildnis, und die sehr kaputte Welt wäre noch viel heiler.
        Heutzutage muss man nur noch funktieren. Funktionieren, funktionieren, funktionieren. Es wird nicht mehr als erste Frage gestellt wie geht’s dir so? Man fragt was machst du. Man fragt auch nicht machst du was? Sondern man fragt was machst du, weil man davon ausgeht, dass man was macht. Weil man denkt man funktioniert und das ist alles sehr selbstverständlich. Viele fragen auch nicht wie geht’s dir? Sondern direkt: „geht’s dir gut?“ weil man Eben davon ausgeht, weil viele denken das das so eben selbstverständlich ist, auch wenn es nicht so ist.
        Ja die Welt von heute dreht sich nur so, und ich hasse, wenn man davon ausgeht, freiwillig dazu zu gehören..
        Ich gehöre nicht dazu, ich bin keine Welt vernichterin, ich mach da einfach nicht mit, wie respektlos mit der Erde umgegangen wird, ich bin nicht geboren, dazu, um die Welt mit zu zerstören, ich bin nicht geboren dazu, um mich dem anzupassen, oder weiter mit anzusehen, wie die Gesellschaft sich gegenseitig unterdrückt, und die Erde leidet, weil die Menschen das letzte bisschen Erdöl noch holen wollen, anstatt es einfach der Erde zu lassen.
        Für mich ist dieses ganze System ein System von Dummheit, nichts weiter, und unsensibel sein ist für mich gleichzeitig auch Dummheit. Ich bin nicht da um das mit anzusehen, einfach so, und neben bei mein Leben zu genießen, ich wag es auch nicht, mir über diesen Schwachsinn groß Gedanken zu machen, dann wäre auch ich der reine Schwachsinn, ich sage nur: Ich gehöre nicht dazu, selbstbewusst wie ich bin, so dumm bin ich nicht um zu sagen ich erlaube mir den Schwachsinn oder auhh nur diesen anfangs gedanken ich gehöre dazu, dass tuh ich nicht. Ich bin da um zu überblicken das das alles Dummheit ist, und ich schlau genug, mich daraus zu halten. Ich werde mich immer von all den Quatsch abgrenzen… Ich habe es nicht nötig zu versuchen dazu zu gehören oder mich anzupassen.. Für mich ist die Menschheit die größte Dummheit auf Erden, ja noch dümmer als Tiere…

        • Lilli says:

          In den Kommentaren steht zwar oft, daß viele Menschen Ähnlichkeiten haben, das Menschen einiges gemeinsam haben, dass sie nicht allein mit ihrer Situation sind.
          Ich habe das Gefühl, dass es nicht ganz stimmt… Ich denke, dass einige Menschen schon ziemlich anders sind, als andere, und schon sehr sehr allein, mit sich ihrem Leben, und ihrer Situation. Es gibt immer Gemeinsamkeiten aber es ist ja immer noch eine Sache des fühlens und ich denke das manche Menschen schon sehr anders fühlen als andere und damit auch sehr viel allein sind.
          Ist mit eingefallen und wollte ich nur mal los werden…

        • Lilli says:

          Innerlich fühl ich mich null normal. Anders als alle anderen. Ich bab das Gefühl, anders zu sehen, anders zu denken, anders warzunehmen. Anders aufzunehmen. Für mich ist es miterweile irgendwie kar, anders zu sein…

          Sirene: Vielleicht sollte es einfach mal zu Überschwemmungen kommen. Menschen von der welt. Ist das nicht die einzige Rettung der Erde? Ich glaub nicht, dass man was man machen kann, so lange die Gesellschaft so riesig ist, und so viele „dumme“ hier leben. Ist es denn möglich die welt zu retten, selbsg wenn sich alle menschen plötzlich auflösen würden? Oder ist das zu spät? Braucht man eine neue welt?

          • Bernadette says:

            Jeder Mensch ist wertvoll, jeder Mensch hat eine Aufgabe hier auf Mutter Erde, jeder Mensch bringt seine Fähigkeiten zum Ausdruck hier im Jetzt und jeder Mensch brauch nur sich selbst zu sein, damit berührt er/sie die Menschen in seinem Umfeld, was eine Veränderung nach sich zieht.

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